th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Staatsverschuldung und Fiskalpolitik

Ausgabe 2/2017 der Wirtschaftspolitischen Blätter

Zusammenfassung | Redaktion

2017 trat der Österreichische Fiskalpakt in Kraft. Ein Anlass, sich mit Staatsverschuldung und den Möglichkeiten, diese zu begrenzen, zu beschäftigen.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigte die Notwendigkeit einer nachhaltigen Konsolidierung der öffentlichen Finanzen, besonders in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, drastisch auf. Eine sehr hohe öffentliche Verschuldung reduziert das Vertrauen in die Nachhaltigkeit des Systems, gefährdet die Stabilität der Währung und schränkt den Handlungsspielraum der Fiskalpolitik ein – all das schwächt das Wachstumspotenzial einer Volkswirtschaft. Um die Verschuldung zu begrenzen, wurden fiskalpolitische Regeln eingeführt. 

>> Weiterlesen

Übersicht: Alle Beiträge und Autoren

>> Inhalt der Ausgabe 2/2017

Ausgewählte Beiträge

Rudolf Dujmovits/Richard Sturn: Das Dilemma der Staatsverschuldung - mitunter gefährlich, aber notwendig?

Eine zureichende Erörterung der öffentlichen Verschuldung sollte unterschiedliche Perspektiven einbeziehen. Daher werden unterschiedliche theoretische und empirische Zugänge zu den Problemen und Grenzen, aber auch zur Unvermeidlichkeit öffentlicher Verschuldung in bestimmten makroökonomischen Konstellationen diskutiert.

Wir erörtern irreführende Schlussfolgerungen, die sich durch Vernachlässigung relevanter Perspektiven, zB der Saldenmechanik, der Kapitaltheorie oder der Politischen Ökonomie ergeben, wie auch Kriterien für die langfristige Tragfähigkeit der Verschuldung und die Potenziale und Grenzen von Schuldenbremsen.

>> Weiterlesen

Rudolf Dujmovits


Richard Sturn


Lars P. Feld/Wolf Heinrich Reuter: Wirken Fiskalregeln? Eine Übersicht über neuere empirische Befunde

Die Staatsverschuldung in den entwickelten Volkswirtschaften ist über die vergangenen Jahrzehnte kontinuierlich angestiegen. Obwohl Länder ähnliche Wirtschaftszyklen durchlaufen haben, variieren die Schuldenstände stark.

Die heterogene und kontinuierlich steigende Verschuldung lässt sich auf politökonomische Gründe im Zusammenhang mit gemeinsamen fiskalischen Ressourcen sowie Wahlen und politischem Wettbewerb zurückführen. Fiskalregeln helfen in diesem Umfeld, die öffentlichen Finanzen glaubwürdiger zu machen.

>> Weiterlesen

Lars P. Feld
Wolf Heinrich Reuter


Nadia Yerly/David Stadelmann: Finanzautonomie und Fiskalregeln - Erfahrungen aus der Schweiz

Dieser Beitrag illustriert die Bedeutung von Finanzautonomie und Fiskalregeln anhand der Schweizer Kantone und Gemeinden. Finanzautonomie und Fiskalregeln ergänzen sich gegenseitig und fördern die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen, die Finanzdisziplin sowie den verantwortungsbewussten Umgang mit den öffentlichen Mitteln in der Schweiz.

Wir stellen dar, wie Finanzautonomie effektive Anreize zur Einhaltung von Fiskalregeln schafft und zum Auffinden innovativer Lösungen beiträgt, um politische Entscheidungen besser auf die Präferenzen der Bürger abzustimmen. Finanzautonomie mit einer klaren No-Bailout-Regel wirkt auch als natürliche Schuldenbremse und Beschützer zukünftiger Generationen vor heutigen Staatsschulden.

>> Weiterlesen

Nadia Yerly
David Stadelmann


Eva Hauth/Susanne Maidorn: Operative Stärken und Schwächen der EU-weiten Fiskalregeln

Die haushaltspolitische Überwachung wurde in den letzten Jahren auf EU-Ebene sowohl vertieft als auch flexibilisiert: Das aktuelle EU-Fiskalregelwerk lässt deutlich weniger Spielraum für die Budgetpolitik in den Mitgliedstaaten zu als zu Beginn der WWU und die EU-weiten Fiskalregeln werden zusätzlich durch nationale Fiskalinstitutionen, wie den Fiskalrat in Österreich, überwacht.

Gleichzeitig wurden Bestimmungen eingeführt, mit deren Hilfe nationale ökonomische Gegebenheiten und budgetrelevante Sonderentwicklungen in den Mitgliedstaaten besser berücksichtigt werden können. Diese Adaptierungen beendeten den kritischen Diskurs über das EU-weite Fiskalregelwerk aber nicht.

Der vorliegende Beitrag präsentiert Stärken und Schwächen des aktuellen Fiskalregelwerks aus operativer Sicht und greift dabei Kritikpunkte und Reformvorschläge auf.

>> Weiterlesen

Eva Hauth
Susanne Maidorn