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Zukunft des Wohlfahrtsstaates

Ausgabe 1/2018 der Wirtschaftspolitischen Blätter
Stand:

Zusammenfassung | Redaktion

Wohlfahrtsstaaten unterliegen einer ganzen Reihe exogener und endogener Herausforderungen. Ein Anlass, sich mit den wesentlichen Entwicklungen und möglichen Lösungskonzepten zu beschäftigen.

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Übersicht: Alle Beiträge und Autoren

>> Inhalt der Ausgabe 1/2018

Ausgewählte Beiträge

Torben M. Andersen, Christian Keuschnigg: Arbeitsmarktreformen in Europa: Vorbeugen oder Reparieren?

Der Arbeitsmarktzugang bestimmt die Chancen auf Wohlstand, Teilhabe und sozialen Aufstieg. Eine hohe Anpassungsfähigkeit der Arbeitsmärkte ist die beste Garantie, die Chancen der Innovation, Globalisierung und Alterung in Wohlstandsgewinne für alle umzumünzen. Dabei muss die Politik die richtige Abwägung zwischen vorbeugenden und korrigierenden Politikansätzen finden. Nach einer Analyse der großen Trends und Herausforderungen für die europäischen Wohlfahrtsstaaten stellen wir die wichtigsten Ergebnisse einer Befragung von 1.058 Experten in ganz Europa vor, die im Rahmen des SIM Europe Reformbarometers der Bertelsmann-Stiftung stattfand. Die Experten beantworteten detaillierte Fragen über die Dringlichkeit und die tatsächliche Häufigkeit und Qualität von Reformen in den EU-28 Mitgliedsländern in den wichtigsten Dimensionen der sozialen Inklusion.

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Autorenfoto Andersen
© Aarhus Universitet Torben M. Andersen
Autorenfoto Keuschnigg
© Wilke Christian Keuschnigg


Michael Christl, Monika Köppl-Turyna, Fabian Stephany: Geld ohne Arbeit? Ausgewählte wirtschaftspolitische Aspekte der Einführung eines flächendeckenden Grundeinkommens

Die Digitale Revolution sowie der demographische Wandel befeuern die Debatte um die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Konkretisierung des Begriffs, Finanzierungsvorschläge, möglichen Effekten auf den Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort Österreich sowie der Frage ob Grundeinkommen eine realistische Alternative zu dem derzeitigen Wohlfahrtsstaat darstellt.

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Autorenfoto Christl
© Manfred Kliemek Michael Christl
Autorenfoto Turyna
© Manfred Kliemek Monika Köppl-Turyna
Autorenfoto Stephany
© Florian Auer Fabian Stephany


Tobias Thomas, Matthias Diermeier, Henry Goecke, Judith Niehues: Einkommensungleichheit, wahrgenommene Ungleichheit und der Einfluss der Medien

In vielen Ländern nehmen die Bürgerinnen und Bürger die Ungleichheit größer wahr, als es Kennziffern zur Einkommensverteilung nahelegen. Zudem wird sie oft als zunehmend wahrgenommen, obwohl die Einkommensverteilung nach Steuern und Transfers zB in Österreich und Deutschland nach verschiedenen Verteilungsmaßen, wie dem Gini-Koeffizient, dem P90/P10-, und dem S80/S20-Verteilungsmaß, in den letzten zehn Jahren weitgehend unverändert geblieben ist. Dabei stellt sich die Frage, wie es zu solchen Fehleinschätzungen kommen kann. Im vorliegenden Beitrag untersuchen wir, ob die Medienberichterstattung über Ungleichheit einen Erklärungsbeitrag zur Divergenz zwischen empfundener und tatsächlicher Ungleichheit leisten kann. Die Ergebnisse der ökonometrischen Analyse auf Basis von über 640.000 Nachrichten in deutschen Medien und über 300.000 Interviews des deutschen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) im Zeitraum 2001 bis 2015 zeigen, dass eine intensivere Berichterstattung zum Thema Ungleichheit die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger zumindest kurzfristig erhöhen und die Wahrnehmung der sozialen Gerechtigkeit verschlechtern kann. Medien spielen also eine entscheidende Rolle im Hinblick auf die Sorgen der Bevölkerung – und das auch abgekoppelt von der tatsächlichen Entwicklung. Da die politischen Präferenzen der Wählerinnen und Wähler eher durch subjektive Einschätzungen als durch tatsächliche Entwicklungen geprägt werden, ist das Auseinanderdriften von wahrgenommener und tatsächlicher Entwicklung von besonderer Bedeutung. Dies deutet auch auf die besondere Verantwortung von Medien in Demokratien hin. Aufgrund der Verfügbarkeit der Daten fokussieren wir bei der Analyse des Einflusses der Medienberichterstattung auf Deutschland. Vieles spricht jedoch dafür, dass sich die Resultate zumindest qualitativ auf andere Länder übertragen lassen. Bei ähnlichem ökonomischen Entwicklungsstand, ähnlichem kulturellen und institutionellen Hintergrund und ähnlicher geografischer Lage liegt dies besonders nahe.

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Autorenfoto Thomas
© Weinwurm Wien Tobias Thomas
Autorenfoto Diermeier
© IW Köln Matthias Diermeier
Autorenfoto Goecke
© IW Köln Henry Goecke
Autorenfoto Niehues
© IW Köln Judith Niehues