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Neujahrsevent mit IV und EY

„Agilität – Leadership – Diversität: Was kommt auf Unternehmen zu?“
Veranstaltungsfoto
© Industriellenvereinigung

Am 15.1.2019 folgten 260 Gäste der Einladung von Christoph Neumayer, Generalsekretär der IV, von Gerlinde Layr-Gizycki, Vorsitzende des Zukunft.Frauen Alumnae Clubs und von Helen Pelzmann, Präsidentin des All EYes on Women Netzwork, zum Neujahrsauftakt 2019.

Im Rahmen eines Impulsvortrages des renommierten Trendforschers und Leadershipexperten Franz Kühmayer, einer hochkarätigen Podiumsdiskussion mit namhaften ExpertInnen sowie eines interaktiven Erfahrungsaustausches wurden die künftigen Herausforderungen an Unternehmen und Führungskräfte in den kommenden Jahren beleuchtet.

Herausforderungen der neuen Arbeitswelt werden Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen betreffen. Agilität, Leadership und Diversität sind dabei die Kerndimensionen, die wesentliche Erfolgsfaktoren beim Meistern dieser Herausforderungen darstellen werden.

Das Umfeld, in dem Unternehmen erfolgreich wirtschaften müssen, hat sich in den letzten Jahren radikal verändert. Digitalisierung, Globalisierung und zunehmende Vernetzung führen zu einer exponentiell steigenden Komplexität, die mit den herkömmlichen Ansätzen von Führung und Zusammenarbeit kaum mehr lösbar ist.

Agilität ist im Grunde nichts anderes als permanente erfolgreiche Anpassung an sich ändernde Rahmenbedingungen. Agile Organisationsmodelle einzuführen bedeutet mehr als bloß neues Verhalten von Mitarbeitern und Führungskräften „einzufordern“. Die eigene Haltung, das Führungsdenken, die Art und Weise wie in einem Unternehmen gearbeitet wird, werden berührt. Die ganze Kultur eines Unternehmens ist betroffen. Es geht um strategische Zielsetzungen und damit verbundener neuer Denkweisen. Es genügt nicht, einfach Hierarchien abzuschaffen und selbstgesteuerte Teams einzuführen, wenn Mitarbeiter in alten Routinen bleiben und Führungskräfte weiterhin auf Standardisierung statt Flexibilisierung setzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Führungskräfte in Zukunft überflüssig sein werden für Unternehmen. Unternehmen müssen jedoch agiler werden - und das gilt nicht nur im Hinblick auf die Organisationsstrukturen, sondern auch im Hinblick auf ein neues Rollenverständnis aller Beteiligten in einem Unternehmen. Besonders gefordert ist hier ein Umdenken der Führungskräfte, da bei agilen Methoden ein Großteil der Entscheidungshoheit bei den Teams liegt und nicht wie nach traditionellem Verständnis ausschließlich bei den Führungskräften.

Diversität, also heterogene Konstellationen sind hilfreich, um große Perspektivenvielfalt zu erreichen und somit komplexe Themenfelder ganzheitlich bearbeiten zu können. Gelebte Perspektivenvielfalt und Diversität erhöhen ungleich die Chance, dass in einem Unternehmen agil und flexibel gearbeitet wird.

Leadership und Werte kann man nicht verordnen. Leadership und Werte kann man nur vorleben. Die Rolle der Führungskräfte und die Rolle der Mitarbeiter – also die Hierarchien in einem Unternehmen - werden schon heute neu überdacht. Dieser Trend wird sich fortsetzen. Autonomes und selbstorganisiertes Arbeiten ist im Vormarsch. Leadership von morgen muss also vor allem „empowern“ und „enablen“.