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Umweltbewusstes Handeln – bei GWS ein Erfolgsrezept

Als größter integrativer Betrieb Österreichs an drei Standorten trägt die Geschützte Werkstätten Salzburg GmbH (GWS) große Verantwortung ihren Mitarbeitern gegenüber. Darüber hinaus hat die GWS aktiven Klima- und Umweltschutz als Erfolgsrezept für sich entdeckt. Zur Bekräftigung wurde auch eine Salzburg-2050-Partnerschaft eingegangen. 

Um die Energie- und Ressourceneffizienz zu steigern, erarbeitet das Unternehmen – gemeinsam mit umwelt service salzburg – maßgeschneiderte Programme in mehreren Bereichen. Geschäftsführerin Astrid Lamprechter spricht im Interview über die unternehmerische Verantwortung sowie den Multiplikations- und Motivationsfaktor Umweltschutz.

Mit 480 Mitarbeitern ist die GWS der größte, integrative Arbeitgeber in ganz Österreich. Als solcher hat man Verantwortung in verschiedensten Bereichen. Was bedeutet der GWS betrieblicher Umweltschutz?

Unser unternehmerischer Erfolg basiert auf Kompetenz, Qualität und wirkungsvollem Handeln. Dabei ist es uns als sozialem Unternehmen wichtig, verschiedenste Bereiche zusammengehörig und gleichwertig zu betrachten. Das umfasst etwa die Gesundheitsförderung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz. Mit dem Neubau unseres Bürohauses wurde dafür ein guter Grundstein gelegt. Dabei wurde besonders auf Beschaffenheit, intelligente Klimalösungen mit Betonkernaktivierung, Wasserkühlsysteme usw. geachtet und das Ergebnis hat uns zu weiterem motiviert. Seitdem nehmen wir uns jährlich ein Schwerpunktthema vor. 2019 ist es die E-Mobilität und für 2020 werden wir unsere Betriebsküche mit all ihren Facetten genauer unter die Lupe nehmen.

umwelt service salzburg berät und begleitet die GWS nun schon seit einigen Jahren bei verschiedensten Vorhaben. War Ihnen die Bandbreite an Handlungsmöglichkeiten bewusst?

Anfangs war mir das nicht bewusst. Die Thematik ist ein großes Feld und wir waren froh neutrale Experten zur Seite zu haben, die uns ein maßgeschneidertes Programm zum richtigen Zeitpunkt aufbereiten. Gerade in Bereichen wie Stromverbrauch, Photovoltaik und Abfall waren die Einsparungsresultate durchaus ein Aha-Erlebnis für mich. Seitdem nehmen wir die ganze Palette, die umwelt service ­salzburg anbietet, in Anspruch. Das beginnt bei der Mobilität über Ressourcenmanagement bis zur Optimierung unserer Großküche.


Astrid Lamprechter
© GWS Astrid Lamprechter
Im August 2018 hat sich die GWS deutlich zu aktivem Handeln im Klima- und Umweltschutz bekannt und wurde Salzburg-2050-­Partnerinstitution. Warum?

um einen war die Kooperation eine gute Möglichkeit für uns, mit Leuten, die sich sehr gut auskennen, vorausschauend einen Plan für die nächsten Jahre zu erarbeiten. Das ist nicht nur für unsere Budgetplanung von Vorteil. Es ist immer gut zu wissen, was als Nächstes kommt. Und zum anderen bietet uns die Vereinbarung einen guten Zugang zu Förderungen, Expertenwissen und eine zusätzliche Plattform, uns zu präsentieren. 

Was ist Ihr nachhaltiges Erfolgsrezept?

Ich finde es wichtig, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur als Unternehmen, sondern auch als Privatperson. Die Frage ist, zu welcher Umwelt möchte ich etwas beitragen. Letztendlich geht es um einen sinnvollen Umgang mit Menschen, mit der Natur und mit unseren Ressourcen. Darüber muss man nicht nur nachdenken, sondern auch dementsprechend wirkungsvoll handeln. Mit allem, was wir tun, bewirken wir etwas in verschiedenste Richtungen. Und es freut mich besonders, wenn unsere Mitarbeiter Bewusstsein dafür entwickeln und ihre Motivation mit nach Hause nehmen beziehungsweise im Unternehmen entfalten.