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Highlights 2008

Cable Days - Konferenz für Kabel-TV und Breitband
Stand:

Fachverbandsobmann Singer: "Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei; Zukunft der Branche liegt in Allianzen und Partnerschaften“

Sowohl Fachverbandsobmann Günther Singer als auch Karim Taga, Geschäftsführer ADLittle, unterstrichen in ihren Keynotes die dringende Notwendigkeit von Allianzen und Kooperationen der Branche in einem sich rasch ändernden Umfeld.

Günther Singer (Obmann des Fachverbandes Telekom/Rundfunk der WKÖ) stellte in seiner Eröffnungsrede die aktuellen Herausforderungen der Branche dar. Er wies auf die ruinöse Wettbewerbssituation im Kabel-TV-Markt durch den Eintritt neuer Anbieter und auch auf die enorme Konkurrenz für Kabelnetzbetreiber im Breitbandmarkt durch mobile Breitbandanschlüsse hin.

Singer forderte auch eine rasche Anpassung des „über 50 Jahre alten Urheberrechts an neue Herausforderungen“. Er stellte die rechtlichen Rahmenbedingen als ein massives Hindernis für die erfolgreiche Einführung von On-Demand-Diensten für Kabelnetzbetreiber dar.

Karim Taga, Geschäftsführer ADLittle, plädierte an kleine und mittlere Kabelbetreiber „Allianzen und Partnerschaften zu suchen und stellte auch die Standardisierung als wichtiges Instrument dar, damit Kabelnetzbetreiber gemeinsam als TV-Partner für andere Branchen wie den Mobilfunk attraktiv sein könnten. Taga verwies auch auf neue Geschäftsmodelle für Kabelnetzbetreiber. Als Beispiel nannte er den Mobilfunk und das Anbieten von Vierfach-Paketen.

Peter Moosmann, technischer Direktor ORF, strich das Ziel des ORF hervor, “rasch auf ORF 1 in der Prime Time durchgehend HD-Qualität zu bieten“. Für ORF 2 verweist Moosmann „auf die weitere europäische Entwicklung, von der die Entscheidung zur Einführung von HD abhängt".

Video-on-Demand-Panel: Technik ist ready für Innovationen, rasches Umdenken und mehr Inhalte sind dringend notwendig

In einem mit Experten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz besetzten Panel wurden Chancen und Geschäftsmodelle der Netzbetreiber bei On-Demand-Diensten diskutiert.

Peter Drössler, Obmann des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation (WKÖ) sah die Zukunft der Werbung im „Involvement statt Interruption“. Er verwies darauf, bestmöglich auf  Kundenbefindlichkeiten Rücksicht zu nehmen und strich die massiven Wachstumsraten im Werbemarkt für online und mobiles Fernsehen hervor.

Lutz Mahnke, LM Medienberatung, hielt fest, dass „die zunehmende Verbreitung von Video-on-Demand ein Problem für Pay-TV-Anbieter werden könnte“. Er plädierte dafür, das „Wohnzimmer vom Gerätemüll zu entledigen“ stellte eine smartcardlose Zukunft in Aussicht und gab proprietären Plattformen kaum eine Zukunftschance.

Matthias Krieb, cablecom (CH), strich die Zielsetzung hervor, mehr Mehrwert in den Bündel-Produkten zu packen. Ansonsten würde „nur der reine Preiskampf" bleiben. Video-on-Demand wäre für das Kabel neben vielen anderen Vorteilen aus seiner Sicht ein solcher Mehrwert

Hubert Nowak, Hauptabteilungsleiter in der ORF-Onlinedirektion, wies auf die fulminanten Zugriffszahlen auf orf.at hin, insbesondere bei Konfrontationen und Pressestunden zur Nationalratswahl (650.000 Abrufe). Alle Inhalte stehen derzeit gratis zur Verfügung.

Günther Singer, Obmann des Fachverbandes Telekom/Rundfunk der WKÖ, zeigte klar die Bereitschaft des Kabelnetzbetreibers für Video-On-Demand auf und bedauerte, dass es derzeit keine Signale des ORF zu Verhandlungen über die Bereitstellung der Inhalte an die Kabelbranche gebe.

Infrastrukturgipfel – intensive Diskussion um die Regulierung von Breitband-Vorleistungsmärkten - mehr Kooperationen bei der Infrastrukturerrichtung und -ausbau im Sinne des Standorts gefragt

Am 2. Kongresstag fand ein hochkarätig besetzter Infrastrukturgipfel mit Vertretern der Telekom Austria, UPC Austria, RTR-GmbH, einer Regulierungsbehörde aus dem arabischen Raum, der ANGA und dem Internet Service Provider Net4You statt. Im Fokus der Diskussion stand das Thema Regulierung des Breitband-Vorleistungsmarktes.

Bei den naturgemäß unterschiedlichen Meinungen zu Regulierungsfragen waren sich die Paneldiskutanten einig, dass es ein Mehr an Miteinander in der Zukunft benötige, um die Infrastruktur im Sinne des Wirtschaftsstandorts zu entwickeln.

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