Fachkräftebedarf sichern
Fachkräfteoffensive gestartet

Mehr Fachkräfte

Das Problem
Bereits jetzt leiden 75 % unserer Betriebe unter starkem Fachkräftemangel. Die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter wird bis zum Jahr 2030 um rund 290.000 zurückgehen. Fehlen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, können Aufträge nicht angenommen werden. Der Fachkräftemangel schmälert Umsatz, Erfolg und Innovationskraft.

Unser Erfolg
Die Wirtschaftskammer hat eine umfassende Fachkräfteoffensive gestartet. Das AMS vermittelt bereits verstärkt überregional. Und die von der WKÖ durchgesetzten Maßnahmen - Ganzjahreskontingent für Saisoniers und regionale Mangelberufslisten - zeigen bereits positive Wirkung. 

Ihr Vorteil
Bei der Fachkräftesuche helfen neue, praktische WKÖ-Services (z.B. digitaler Recruiting-Leitfaden für KMU, Webinare, Online-Ratgeber zur Fachkräftesicherung).

Nächster Schritt
Wesentliche WKÖ-Anliegen für eine umfassende Fachkräfteoffensive sind im Regierungsprogramm 2020-2014 verankert (z.B. weitere Verbesserung der überregionalen AMS-Vermittlung). Mit Blick auf Fachkräfte aus dem Ausland soll u.a. es eine Strategie für kontrollierte, qualifizierte Zuwanderung und die strategische Anwerbung bestimmter Berufsgruppen (z.B. IT) geben.

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3.000 neue Studienplätze

Mehr MINT-Fachkräfte 

Das Problem
Die Nachfrage nach Fachkräften in den Bereichen IT, Naturwissenschaften und Technik ist hoch und steigt weiter. Entsprechend ausgebildete Mitarbeiter sind schwer zu bekommen. 

Unser Erfolg
Die WKÖ hat 3.000 neue, vom Bund finanzierte Ausbildungsplätze im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) durchgesetzt. Zwei Drittel der neuen Plätze gibt es an Berufsbildenden Höheren Schulen, rund 1.000 Plätze an Hochschulen. 

Ihr Vorteil
Aus einem größeren Pool an Absolventen mit MINT-Qualifikation können Unternehmen leichter qualifizierte Fachkräfte rekrutieren. Bereits im August 2019 wurde die erste Tranche von 330 neuen, vom Bund finanzierten Studienplätzen an Fachhochschulen in MINT-Fächern vergeben. 2021/22 wird es 330 und 2022/23 340 neue MINT-Studienplätze an Fachhochschulen geben.

Nächster Schritt
Die WKÖ fordert eine Aufstockung auf jährlich 1.200 neue FH-Anfängerstudienplätze bis 2024 und die Umsetzung des Masterplans Digitalisierung im Bildungswesen. Das Regierungsprogramm 2020-2024 sieht den Ausbau der MINT-Ausbildung im Schulbereich sowie des Fachhochschulsektors vor.

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#schaffenwir

Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte

Das Problem

Der Fachkräftemangel ist mittlerweile eine der größten Sorgen der österreichischen Unternehmen. Maßnahmen sollten prioritär am verfügbaren Arbeitskräftepotenzial im Inland ansetzen, sie reichen aber alleine nicht aus – es braucht auch qualifizierte Zuwanderung. Obwohl die RWR-Karte ein sehr sinnvolles Instrument ist, konnte sie bislang ihr volles Potenzial noch nicht entfalten. Gleichzeitig steigt der Wettbewerb um internationale Talente. Es sollte nun rasch anhand der Erfahrungen der letzten Jahre an einigen legistischen Stellschrauben gedreht und auch der Vollzug zur RWR-Karte praxisnäher und unbürokratischer gestaltet werden.

Unser Erfolg
Das Thema Fachkräftesicherung hat einen großen Stellenwert im aktuellen Regierungsprogramm bekommen. Es ist weiters gelungen, dass nun sehr rasch bereits Maßnahmen zur Umsetzung in Angriff genommen werden. Der Ministerrat hat am 26.2.2020 die Weiterentwicklung der RWR-Karte als ersten Schritt einer Strategie zur kontrollierten, qualifizierten Zuwanderung beschlossen.

Ihr Vorteil
Der Ministerratsbeschluss sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, die die Beschäftigung von qualifizierten Fachkräften aus Drittstaaten erleichtern, unter anderem:

  • Flexibilisierung des Punkteschemas hinsichtlich Nachweis von Qualifikationen
  • Absenkung Mindestentgelt auf 50 % der ASVG-Höchstbeitragsgrundlage, gänzlicher Wegfall des Mindestentgelts für Studienabsolventen
  • Wegfall ortsübliche Unterkunft
  • Digitalisierung der Verfahren, straffere und effizientere Verfahren

Nächster Schritt
Die Arbeiten zur Umsetzung werden umgehend gestartet, für Herbst 2020 ist ein Begutachtungsentwurf angekündigt. Um die Attraktivität Österreichs für dringend benötigte Fachkräfte aus Drittstaaten zu steigern, braucht es eine Gesamtstrategie für qualifizierte Zuwanderung. Die Weiterentwicklung der RWR-Karte ist ein wichtiger Baustein davon.

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Erfolg

Ausweitung der Mangelberufsliste

Das Problem
Der Fachkräftemangel hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft. Es wird immer schwieriger für die Betriebe, fertig ausgebildete Fachkräfte in ihrer Region bzw. am österreichischen Arbeitsmarkt zu finden.

Unser Erfolg
Auf Vorschlag der Wirtschaftskammer wurden für das Jahr 2020 bundesweit 56 Mangelberufe erlassen, das sind elf Berufe mehr als im Vorjahr. Zusätzlich konnten noch weitere regionale Mangelberufe in sieben Bundesländern in der Fachkräfteverordnung verankert werden.

Ihr Vorteil
Fachkräfte in Mangelberufen können unter erleichterten Bedingungen über die Rot-Weiß-Rot-Karte zuwandern. Es muss für sie keine individuelle Arbeitsmarktprüfung beim AMS durchgeführt werden. Als Mindestentlohnung gilt der Kollektivvertrag bzw. eine betriebsübliche Überzahlung.

Nächster Schritt
Die im Regierungsprogramm verankerte Strategie zur qualifizierten Zuwanderung soll möglichst rasch umgesetzt werden. Dabei geht es einerseits um eine Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte und um vereinfachte sowie straffere Verfahren. Andererseits sollen auch spezifische Berufsgruppen aus bestimmten Ländern gezielt angeworben werden.

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Im Regierungsprogramm verankert

Mehr Profis für unsere Betriebe 

Von der WKÖ gefordert & im Regierungsprogramm durchgesetzt:

  • Lehre und Matura und Lehre nach Matura ausbauen
  • Meister- und Befähigungsprüfungen durch ein Bonus-/Prämiensystem unterstützen
  • gesetzliche Grundlage für höhere Berufsbildung schaffen
  • Qualifikationspfade bis NQR-7

Das bringt´s!

  • Den Unternehmen stehen wieder mehr Bewerberinnen und Bewerber für Lehrstellen zur Verfügung.
  • Weil für Absolventinnen und Absolventen der Lehre attraktive und anerkannte Möglichkeiten zur Höherqualifizierung zur Verfügung stehen, gibt es auch mehr hochqualifizierte Fachkräfte am Arbeitsmarkt.
  • Die Fachkräfte der Zukunft werden weiter im Rahmen des Aus- und Weiterbildungssystems der Wirtschaft - und damit entsprechend ihren Bedürfnissen - gesichert.

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