Steuern senken
#schaffenwir

Arbeitsplatz im Wohnungsverband als Betriebsausgabe

Das Problem
Für die steuerliche Anerkennung eines Arbeitszimmers gibt es sehr restriktive Voraussetzungen. Diese verhindern die Geltendmachung von (anteiligen) Betriebsausgaben insbesondere dann, wenn ein Raum aus Gründen der Platznot nicht ausschließlich betrieblich, sondern auch teilweise privat genutzt werden muss.

Unser Erfolg
Der Ministerrat hat Ende Februar die langjährige WKÖ-Forderung nach einer Absetzbarkeit von Arbeitszimmern beschlossen. Unternehmerinnen und Unternehmer - insbesondere EPUs - werden ab 1.1.2021 maximal 1.200 EUR jährlich als Betriebsausgabe für den Arbeitsplatz im Wohnungsverband geltend machen können. Die Formulierung zielt auf eine gleichzeitig betriebliche und private Nutzung von Räumlichkeiten ab. Auch eine Analyse von Pauschalierungsvarianten soll erfolgen.


Ihr Vorteil
Rund 140.000 EPUs könnten von der neuen Regelung profitieren. Bei einem maximalen Betriebsausgabenabzug von 1.200 EUR pro Jahr und einem angenommenen durchschnittlichen Steuersatz von  33 % würde daraus pro EPU eine Steuerersparnis von 400 EUR pro Jahr resultieren. Hochgerechnet auf die insgesamt profitierenden 140.000 EPUs würde die gesamte Steuerersparnis insgesamt 56 Mio. EUR betragen.


Nächster Schritt
Der nächste Schritt wird die Formulierung einer entsprechenden Bestimmung im Einkommensteuergesetz durch das BMF sein, womit die steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitszimmern/Arbeitsbereichen erleichtert bzw. ausgeweitet wird. Die WKÖ wird im Rahmen des ihr zustehenden Gesetzesbegutachtungsrechts Änderungswünsche bzw. eventuelle weitergehende Forderungen einbringen können.

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500 Mio Entlastung

Weniger Einkommenssteuer, Aus für Gesellschaftssteuer 

Das Problem
Österreich ist ein Hochsteuerland. Unternehmen und die arbeitende Bevölkerung leiden erheblich unter der überdurchschnittlichen Steuer- und Abgabenbelastung.

Unser Erfolg
Die von der WKÖ forcierte Tarifreform 2015 war ein wichtiger erster Schritt in Richtung Entlastung. Und die den Aufbau von Eigenkapital belastende Gesellschaftsteuer wurde 2016 endgültig abgeschafft.

Ihr Vorteil
Die gewerbliche Wirtschaft wurde um rund 400 Mio. Euro Einkommensteuer entlastet. Das Aus für die Gesellschaftsteuer brachte eine finanzielle Entlastung von 100 Mio. Euro. Damit wurden auch Eigenkapitalbildung und Risikokapitalfinanzierung erleichtert.

Nächster Schritt
Im Regierungsprogramm 2020-2024 hat die WKÖ weitere Entlastungen durchgesetzt:

  • für Selbständige bei der Einkommenssteuer um 400 Mio. Euro,
  • durch die Ausweitung des Gewinnfreibetrags um 100 Mio. Euro,
  • durch die KöSt-Senkung von 25 % auf 21 % und die Prüfung der Abschaffung der Mindest-KöSt um ca. 1,5 Milliarden Euro,
  • durch die Steuerbegünstigung für die Mitarbeitergewinnbeteiligung um 100 Mio. Euro.

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Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter verdoppelt

Entlastung durch höhere Sofortabschreibung

Das Problem
Die seit 1982 bestehende 400-Euro-Grenze für die Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (z. B. Laptop, Handy, Schreibtischsessel) bedeutete für Unternehmen eine finanzielle und bürokratische Belastung.

Unser Erfolg
In der ersten Etappe der Steuerreform konnte die WKÖ erreichen, dass die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 400 Euro auf 800 Euro verdoppelt wurde.

Ihr Vorteil
Österreichs Unternehmen profitieren von einer Entlastung von rund 270 Mio. Euro. Die Verteilung des Aufwands und das Führen eines Anlageverzeichnisses fallen komplett weg (positive Liquiditätseffekte). Die Entlastung erleichtert Investitionen.

Nächster Schritt
Im Regierungsprogramm 2020–2024 hat die WKÖ die weitere Erhöhung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 1.000 Euro bzw. auf 1.500 Euro bei besonderer Energieeffizienz durchgesetzt.

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Im Regierungsprogramm verankert

Weniger Lohnnebenkosten

Das Problem
Österreichs Unternehmen sind – im europäischen Vergleich – mit überdurchschnittlich hohen Lohnnebenkosten belastet. Das beeinträchtigt ihre Wettbewerbsfähigkeit und die Beschäftigung massiv.

Unser Erfolg
Die WKÖ hat erreicht, dass der Unfallversicherungsbeitrag ab 2019 von 1,3 % auf 1,2 % und der IESG-Beitrag ab 2020 von 0,35 % auf 0,2 % gesenkt wurden. Zusätzlich entfällt die Auflösungsabgabe ersatzlos. Bereits ab 2017 wurde der Beitrag zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) um 0,4 Prozentpunkte auf 4,1 % gesenkt – der Entlastungseffekt lag bei 520 Mio. Euro. 2018 wurde der FLAF-Beitrag um weitere 0,2 Prozentpunkte auf 3,9 % gesenkt.

Ihr Vorteil
Österreichs Unternehmen werden durch die Beitragssenkungen und den Entfall der Auflösungsabgabe allein seit 2019 um rund 370 Mio. Euro pro Jahr entlastet. Gemeinsam mit der davor erreichten Absenkung beträgt die Gesamtentlastung seit 1.7.2014 rund 1,5 Mrd. Euro pro Jahr. Ein Betrieb mit zehn Beschäftigten und einer Lohnsumme von 350.000 Euro spart sich pro Jahr über 4.000 Euro.

Nächster Schritt
Die WKÖ setzt sich im Interesse ihrer Mitglieder und der Beschäftigten für weitere Lohnnebenkostensenkungen ein. Mittelfristig müssen die Lohnnebenkosten auf das deutsche Niveau sinken.

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Kleinunternehmer entlastet

Weniger Sozialversicherungs-Beiträge 

Das Problem
Hohe Sozialversicherungs-Beiträge können für Selbständige eine erhebliche Belastung darstellen.

Unser Erfolg
Für alle Selbständigen wurde der Krankenversicherungs-Beitrag um 0,85 Prozentpunkte reduziert. Statt 7,65 % beträgt er für die Versicherten künftig nur mehr 6,80 %.

Ihr Vorteil
Ein Selbständiger mit einem Jahreseinkommen von 35.000 Euro erspart sich insgesamt 300 Euro. Insgesamt müssen Österreichs Selbständige (inkl. Landwirte) um rund 90 Mio. Euro weniger Krankenversicherungs-Beiträge pro Jahr zahlen.

Nächster Schritt
Die WKÖ fordert, dass sich gesundheitsbewusstes Verhalten bei der Krankenversicherung noch mehr auszahlt. Es soll einen erleichterten Zugang zur Kleinstunternehmerregelung - und damit eine Befreiung von Kranken- und Pensionsversicherungsbeiträgen - geben.

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Ersparnis von 10 Mio Euro pro Jahr

Aus für Eigenstromsteuer

Das Problem
Für selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom aus Photovoltaik-Anlagen musste man ab einem Verbrauch von 25.000 kWh die Elektrizitätsabgabe zahlen. Mit dieser „Eigenstromsteuer“ rechnete sich die Investition in eine Photovoltaik-Anlage aber oft nicht mehr.

Unser Erfolg
Im Steuerreformgesetz 2020 erreichte die WKÖ, dass die Abgabe für den Eigenstrom aus Photovoltaik-Anlagen im Elektrizitätsabgabegesetz komplett gestrichen wurde. 

Ihr Vorteil
Ein Betrieb mit einer 100-kWp-PV-Anlage und einem Eigenverbrauch von 79 % erspart sich 810 Euro pro Jahr. Betreiber von Photovoltaikanlagen ersparen sich 10 Mio. Euro pro Jahr. Und Investitionen rechnen sich schneller.

Nächster Schritt
Die von der WKÖ im Regierungsprogramm 2020-2024 durchgesetzte Streichung der Eigenstromsteuer für alle erneuerbaren Energieträger sichert Technologieneutralität und den Ausbau erneuerbarer Energien.

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300 Mio. Euro Ausgleichszahlung verhindert

Anstieg der Energiekosten eingedämmt

Das Problem
Die Energiekosten sind neben den Lohnnebenkosten einer der wesentlichsten Standortfaktoren für Unternehmen. Gas- und Stromkosten bestehen zu je einem Drittel aus dem Netto-Energiepreis, Steuern und Abgaben sowie den Netzentgelten. Vom Unternehmer direkt verhandelbar ist lediglich der Netto-Energiepreis.

Unser Erfolg
Die WKÖ ist in das Verfahren zur Festlegung der Kosten der Netzbetreiber eingebunden – und hat sich erfolgreich für eine geringere Kostenbelastung bei gleichbleibender Versorgungssicherheit eingesetzt.

Ihr Vorteil
Die Gas- und Strom-Netzkosten sinken trotz starker Investitionstätigkeit im Österreichschnitt. Insgesamt konnte eine Kostenbelastung in der Höhe von 32 Mio. Euro verhindert werden. Außerdem die WKÖ drohende Ausgleichszahlungen zum Energieeffizienzgesetz im Ausmaß von 300 Mio. Euro verhindern.

Nächster Schritt
Bei der Überführung des Ökostromförderregimes in ein effizientes Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz sollen die Kosten bzw. die Belastung für die Wirtschaft möglichst niedrig und planbar sein. Bei der Novellierung des Energieeffizienzgesetzes sieht das Regierungsprogramm vor, den Bürokratieaufwand (jährlich rund 50 Mio. Euro) deutlich zu senken.

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Im Regierungsprogramm verankert

Steuern: Entlastungskurs geht weiter

Von der WKÖ gefordert & im Regierungsprogramm durchgesetzt:

  • Ausweitung des Gewinnfreibetrags – Investitionserfordernis erst ab 100.000 Euro (Entlastung: 100 Mio. Euro)
  • Erhöhung GWG-Grenze auf 1.000 Euro bzw. 1.500 Euro bei besonderer Energieeffizienz (stärkt Liquidität)
  • Erleichterung für Betriebsübergaben
  • Steuerbegünstigung für die Mitarbeitergewinnbeteiligung (Entlastung: 100 Mio. Euro)
  • Schaffung von neuen Abschreibungsmöglichkeiten für Neubauten und Sanierung (bei ökologischer Bauweise)
  • Prämien für Investitionen in klimaschonende Technologie
  • Leichtere Absetzbarkeit von Arbeitszimmer
  • Abschaffung der Schaumweinsteuer (Entlastung: 23 Mio. Euro
  • KöSt-Senkung von 25 % auf 21 % (Entlastung: ca. 1.500 Mio. Euro) und Prüfung der Abschaffung der Mindest-KöSt (Entlastung: ca. 100 Mio. Euro)
  • Reduktion der ersten, zweiten und dritten Stufe des Einkommensteuer-Tarifs von 25 % auf 20 %, von 35 % auf 30 % und von 42 % auf 40 % (Entlastung: 3.900 Mio. Euro, davon rd. 400 Mio. Euro für Selbständige)

Das bringt´s!

  • Die steuerliche Gesamtentlastung für unsere Unternehmen beträgt über 2 Mrd. Euro.
  • Es gibt wieder mehr Investitionen am Standort durch verbesserte Abschreibungsregeln und Prämien bzw. Förderungen für Investitionen.
  •  Rund 140.000 EPU profitieren von direkter Entlastung durch die bessere Absetzbarkeit des Arbeitszimmers.

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Selbständigen 1 Mio. Euro an Rückzahlungen erspart

Familienfreundliche Neuregelung beim Kinderbetreuungsgeld für Selbständige

Das Problem
Bisher mussten einige Selbständige das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld aufgrund der Gesetzeslage zurückzahlen, wenn sie die Einhaltung der Zuverdienstgrenze nicht fristgerecht nachwiesen.

Unser Erfolg
Die Wirtschaftskammer und die SVA konnten sich mit ihrer familienfreundlichen Neuregelung beim Kinderbetreuungsgeld für Selbständige durchsetzen. Durch das neue Gesetz wird die Nachweisfrist auf einen längeren Zeitraum verlängert, was den Selbständigen rund 1 Mio. Euro an drohenden Rückzahlungen erspart.

Ihr Vorteil
Betroffene können den Nachweis zur Einkommensabgrenzung noch bis 31.12.2025 übermitteln. Auch dann, wenn es bereits anhängige Gerichtsverfahren gibt. Daher haben Selbständige genügend Zeit, den für sie wichtigen Nachweis zu erbringen.

Nächster Schritt
Die WKÖ setzt sich für weitere Erleichterungen ein, z. B. für die Reduktion des Selbstbehalts für Selbständige, die Gesundheitsziele erreichen, und für den erleichterten Zugang zur Kleinstunternehmerregelung und damit für eine Befreiung von Kranken- und Pensionsversicherungsbeiträgen. Im Regierungsprogramm ist zu diesem Thema vorgesehen, dass ein Abbau bürokratischer Hürden bei Familienbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld durchgeführt wird und es zu einem Ausbau flächendeckender und bedarfsgerechter Kinderbetreuung kommt.

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Geschafft

Rechtssicherheit ausgebaut und
Doppelbesteuerung vermieden

Das Problem
Österreich hat mit 92 Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) ein großes internationales Netzwerk der Rechtssicherheit. Allerdings sind zahlreiche Abkommen veraltet und entsprechen nicht mehr den aktuellen OECD-Standards. Zudem gibt es mit manchen Staaten noch kein DBA, wodurch bilaterale Besteuerungskonflikte entstehen können.

Unser Erfolg
Die WKÖ setzt sich erfolgreich für die Revision und den Neuabschluss von Abkommen ein. Dabei bringt sie unmittelbar ihre Expertise bei den Verhandlungen ein.

Ihr Vorteil
Mit Staaten wie Chile, Großbritannien, Island, Israel, Kosovo, Montenegro, Taiwan (Verhandlungsführung durch WKÖ) und Turkmenistan wurden neue Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Dadurch wird international geschäftstätigen Unternehmen mehr Rechtssicherheit und eine deutliche Steuerentlastung garantiert.

Nächster Schritt
Die WKÖ setzt sich für den Abschluss weiterer bzw. die Revision bestehender Doppelbesteuerungsabkommen in den nächsten Jahren ein.

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