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Zweifelhafte Praktiken / Praktiken des Zweifels

16.12. – 6.1.2021: Sonderausstellung im iLab

Künstlerische Arbeitsweisen zur Untersuchung und Beschreibung der Welt werden bis heute oftmals belächelt – zu unwissenschaftlich, zu subjektiv und zu wenig an den Parametern von Politik- und Wirtschaftsinteressen orientiert. Dabei sind es oft künstlerische Zugänge, die neue Perspektiven eröffnen und relevante Diskurse frühzeitig aufnehmen. Gerade weil sie zum Teil aus einer radikal subjektiven Perspektive heraus arbeiten kommen sie zu Lösungsansätze die über herkömmliche Handlungsmuster weit hinausgehen.

Vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftsschau EXPO, versammelt die Ausstellung „Doubtful Practices / Practices of Doubt“ künstlerische Positionen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit den Themen Arbeit, Bildung, Ausbeutung und Zugehörigkeit beschäftigen.

Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Werke österreichischer und in Österreich arbeitender Künstler:innen und erweitert gemeinsam mit einem Symposium im digitalen Raum das Programm des Österreichischen Pavillons auf der EXPO 2021.

Ziel der Ausstellung ist es im Rahmen des Weltwirtschaftsevents in Dubai Perspektiven zu eröffnen, die auf künstlerisch-kritische Weise die Logiken der dort präsentierten globalen Wirtschaftsinteressen hinterfragen und sich künstlerisch mit Identitätspolitiken im Bezug auf Österreich auseinandersetzen. Dabei geht es darum den Blick der internationalen Besucher:innen auf Themen und Zusammenhänge zu lenken, die bei solchen Veranstaltungen eher nicht im Zentrum stehen.

Die Positionen reichen von Ernst Logars wissenschaftlich-künstlerischer Beschäftigung mit der (Post-) Erdöl Gesellschaft bis zur Auseinandersetzung der Gruppe OCTO-R mit dem Verhältnis von bezahlter und unbezahlter Arbeit in unserer Gesellschaft. Das Grazer studio Asynchrome untersucht in ihren minutiös gearbeiteten, großformatigen Zeichnungen Wirtschaftskreisläufe und Ausbeutungs- zusammenhänge, während Abiona Esther Ojo in ihren großen Textil-Arbeiten afro-österreichische Identität mit traditionellen Formen des Haare-Flechtens und Fragen kultureller Zugehörigkeit in Österreich verknüpft. Michikazu Matsune beschäftigt sich anhand des eigenen Passbildes mit kulturellen Zuschreibungen, dem kommerzialisierten Versprechen auf globale Reisefreiheit und Grenzregimen, während Simon Olubowale in seiner Video-Arbeit „Cassiopeia“ die eigene Familiengeschichte zum Ausgangspunkt nimmt für eine Reise die Vergangenheit.

Auf diese Weise versucht die Ausstellung den Blick der internationalen Besucher:innen auf gesellschaftspolitische, ökologische und soziale Themen und Zusammenhänge zu lenken, die bei solchen Veranstaltungen oft in den Hintergrund rücken.  

Künstler

  • STUDIO ASYNCHROME
  • ABIONA ESTHER OJO
  • OCTO-R
  • SIMON OLUBOWALE
  • MICHIKAZU MATZUNE
  • ERNST LOGAR 

Initiated by

  • GRASPnetwork  

Kurator

  • MARTIN BAASCH 

Unterstützt von

  • Land Steiermark
  • Stadt Graz
  • Kulturjahr 2020 Graz
  • Land Kärnten
  • RÖHM Plexiglas
  • KOOP
  • SmartFilm
  • Camus02
  • HTLM


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