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Exportstandort OÖ

Die Entwicklung der oberösterreichischen Exportwirtschaft ist eine Erfolgsstory die ihresgleichen sucht. Produkte und Dienstleistungen „Made in Upper Austria“ sind weltweit begehrter denn je zuvor. Lagen die österreichischen Warenexporte vor über 20 Jahren zum Zeitpunkt des EU-Beitritts (1995) noch bei einem Volumen von 10 Mrd. Euro, so konnte im Jahr 2018 ein all-time-high für die heimische Exportwirtschaft von 38,2Milliarden Euro (bei einem BRP von 66 Mrd. Euro) erreicht werden!

Hinter diesem all-time-high und folgenden beeindruckenden Zahlen stehen die Exporterfolge der oö. Unternehmen:

  • Jeder zweite Arbeitsplatz in unserem Bundesland direkt und indirekt durch den Export gesichert.
  • Oberösterreich erwirtschaftet den mit Abstand höchsten Handelsbilanzüberschuss, alleine im Jahr 2018 waren es 9,3 Mrd. Euro. (Nr. 2 ist mit 5,5 Mrd. Euro die Steiermark; Nr. 3 mit 2,5 Mrd. Euro Vorarlberg; Gesamtösterreich: Defizit von 6,0 Mrd. Euro)

Schließlich schaffen/sichern 1 Mrd. Euro an Exporten rund 10.000 Jobs. In Oberösterreich sind das rund 350.000 Arbeitsplätze. Somit haben alle, direkt oder indirekt, etwas vom Exporterfolg.


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Besonders bemerkenswert: 25,5 Prozent der österreichischen Warenexporte kommen aus Oberösterreich (Nr. 2 ist mit 16,2 Prozent die Steiermark, Nr. 3 mit 15,4 Prozent Niederösterreich). Die oö. Warenexportquote ist mit 57,7 Prozent auch im internationalen Vergleich hoch und um knapp 20 Prozentpunkte höher als im Österreichschnitt.

Positive Exportentwicklung seit 1995

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Quelle: Statistik Austria im Auftrag der Wirtschaftskammerorganisation und der Landesregierungen.

*2018 vorläufig Zahl | ** 2019/2020: Prognose


TOP-10 Export- und Importländer Oberösterreichs

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TOP-10 Ausfuhr- und Einfuhrpositionen Oberösterreichs

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Interessante Links/Quellen zu den wesentlichen Export-Zahlen/Daten und -Fakten

www.exportcenter.at/statistik 

Schwieriges geopolitisches Umfeld, ambitionierte Exportziele

Geopolitische Entwicklungen, insbesondere Konflikte in der internationalen Handelspolitik (zB BREXIT, US-Schutzzölle, Russland-Sanktionen oder Iran-Embargo), wirken zunehmend auf die heimische Exportwirtschaft. Hinzu kommen Auswirkungen anderer Politikbereiche wie zB der Energie- und Umweltpolitik, die internationale und exportorientierte Unternehmen besonders fordern. In einer Welt zunehmender Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität (VUKA-Welt) wird es für heimische Unternehmen zunehmend schwieriger Exporte zu kalkulieren, zu planen und umzusetzen.

Gemeinsam haben sich die WKOÖ und das Land OÖ trotz der globalen Eintrübungen ambitionierte (kurzfristige) Ziele bis zum Jahr 2020 gesetzt:

  • Oö. Warenexportvolumen auf 40,5 Mrd. Euro
  • Oö. Warenexportquote auf 60 Prozent
  • Anzahl der oö. Exporteure auf 11.500 (2019) und 12.000 (2020)
  • Übersee-Anteil bei den oö. Exporten auf 25 Prozent

Perspektiven und Potenziale

  • Neue Exportregionen erobern

Die oberösterreichischen Exporte sind vorwiegend auf drei Länder konzentriert: 50,2 Prozent der oö. Exporte gehen nach Deutschland, in die USA und nach Italien. Deutschland ist mit einem Anteil von 37,5 Prozent unser wichtigster Absatzmarkt.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, wirtschaftspolitisch auf eine Verbreiterung der Ziellandstruktur der regionalen Exportwirtschaft hinzuarbeiten. Wir streben 25 Prozent Übersee-Exportanteil im Jahr 2020 an und brauchen auch deshalb überdurchschnittliches Exportwachstum außerhalb Europas.

  • Exportbranchen verbreitern

Oberösterreichs Exportwirtschaft ist nicht nur im Ländermix, sondern auch in der Warenstruktur vergleichsweise stark auf wenige (dominierende) Ausfuhrpositionen konzentriert: Knapp 62 Prozent des regionalen Exports wird mit nur 5 der 98 Warengruppen der KN-Klassifikation erzielt (übriges Österreich 49 Prozent). Die fünf Warengruppen sind: Maschinen und mechanische Geräte, Kfz/Zugmaschinen, Eisen und Stahl, Elektr. Maschinen und Elektrotechnik und Kunststoffe.

Wir brauchen in Oberösterreich zusätzliche Branchen bzw. branchenübergreifende Initiativen, die wir noch stärker internationalisieren müssen. Beispiele für weitere Branchen sind unter anderem Umwelt- und Energietechnik, Möbel, Holz und Lebensmittel. Dort schlummert ein Potenzial, das wir in unseren aktuellen TOP-Exportregionen und vor allem auch in den neuen Zielländern auf die Straße bringen müssen.

  • Dienstleistungsexporte ankurbeln

Wir haben speziell im Export von Know-how das Potential international noch erfolgreicher zu werden. Aus einem 11-Prozent-Anteil an den gesamten österreichischen Dienstleistungsexporten soll bereits bis 2020 ein 15-Prozent-Anteil werden, mit Fokus auf wissensintensive Dienstleistungen in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Smart Building, IT und Ingenieurleistungen.