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Politische Positionen

Auch das Fachkräftepotenzial von anerkannten Flüchtlingen sollte bestmöglich im Interesse des Wirtschaftsstandortes genützt werden.


Im Rahmen des Bad Ischler Dialogs 2016 haben die Sozialpartner einen umfassenden Forderungskatalog zur verbesserten Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen aufgestellt. Folgende Punkte sind dabei von zentraler Bedeutung: 

Frühzeitiges Screening und regionale Zuweisung von Asylwerbern nach Arbeitsmarktbedarf  

  • Rasche Durchführung einer Sprachniveau- und erste Bildungs- und Qualifikationsstandserhebung für Asylwerber mit einer hohen Anerkennungswahrscheinlichkeit durch das AMS (möglichst 2 Wochen nach Registrierung).
  • Zuteilung auf die Bundesländer nach Quote und Arbeitsmarktchancen.
  • Festlegung eines Integrationsplans durch Task-Force.
  • Einrichtung einer bundesweiten Datenbank hinsichtlich Sprachstand und Qualifikationen.
  • Flächendeckendes Angebot ausreichender, professionell durchgeführter Deutschkurse, die auf dem erhobenen Sprachstand aufbauen.  

Zugang zu Lehrstellen in allen Berufen für jugendliche Asylwerber mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit 

  • Mit frühzeitigem Einsetzen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen bei Jugendlichen mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit steigen die Chancen einer Arbeitsmarktintegration mit allen positiven Folgewirkungen (z.B. weniger Sozialtransferleistungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge und Steuern) deutlich.
  • Die Betriebe können darüber hinaus ihre Fachkräfte von morgen ausbilden.

Erleichterter Arbeitsmarktzugang für Asylwerber 

  • Die Sozialpartner fordern bereits seit 2011 einen erleichterten Arbeitsmarktzugang für Asylwerber nach 6 Monaten (mit Ersatzkraftverfahren).  

Gerade Betriebe leisten hervorragende Integrationsarbeit durch die Beschäftigung von Flüchtlingen. Die Wirtschaftskammer Österreich setzt sich daher auch für attraktivere Rahmenbedingungen für Unternehmen ein:

Integrationsprämie für Betriebe 

  • Betriebe, die einen anerkannten Flüchtling oder subsidiär Schutzberechtigten zum KV-Lohn einstellen, erhalten 1000 € monatliche Prämie, befristet für ein Jahr, zur Abdeckung des mit der Beschäftigung verbundenen Integrationsaufwandes.

 

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