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Jungunternehmerinnen auf Innovationsreise

Beim Businesstrip nach Wien knüpften die Mentees der FEMcademy nicht nur wertvolle Kontakte, sondern lernten, wie Innovation auch in kleinen Unternehmen gelingt und richteten ihr Geschäftsmodell für die Zukunft aus.
Kontakte knüpfen in Wien ist für Jungunternehmerinnen oft eine Herausforderung. Nicht aber mit dem Netzwerk von Frau in der Wirtschaft.
© Eichinger

Und was hat Innovation mit mir zu tun? Viele Jungunternehmerinnen verbinden Innovation automatisch mit Technik oder großen Konzernen. Doch auch in kleinen Betrieben findet Innovation täglich statt. Vorausgesetzt man beschäftigt sich als Einpersonenunternehmen mit der Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells und bleibt offen für Veränderungen. Welche Werkzeuge dabei den Denkprozess erleichtern, lernten die Mentees der FEMcademy beim gemeinsamen Businesstrip nach Wien kennen. Aber auch neue Kooperationsmöglichkeiten wurden ausgelotet.

Inspirieren zu neuen Ideen

„Wir müssen anfangen, groß zu denken. In Kärnten gibt es viel weibliches Potenzial, das ungenützt ist. Die Innovationsreise nach Wien war blicköffnend und motiviert die Jungunternehmerinnen dazu, ihren eigenen Wirkungsbereich auszubauen“, sagt Carmen Goby, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft. Denn auch wer regional in Kärnten arbeitet, müsse die globalen Entwicklungen am Markt im Auge behalten und wissen, was der Stand der Technik ist. „Unternehmertum ist immer mit Veränderung verbunden. Gerade in der Phase, in der sich unsere Mentees befinden, ist es wichtig, sich selbst und seine Produkte zu hinterfragen und weiter zu entwickeln“, weiß Goby. Mit Impulsen von außen können die Jungunternehmerinnen ihre Geschäftsmodelle für die Zukunft ausrichten und das Netzwerk außerhalb Kärntens aktiver nutzen.

Höhepunkte der Innovationsreise

Kontakte knüpfen in Wien ist für Jungunternehmerinnen oft eine Herausforderung. Nicht aber mit dem Netzwerk von Frau in der Wirtschaft. Das erlebten die Mentees der FEMcademy bei den MORGENgesprächen der Wirtschaftskammer Wien im Restaurant Hansen in der ehemaligen Börse. Martina Denich-Kobula, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Wien, gab den Mentees Tipps und machte Mut: „Frau in der Wirtschaft kann durch Empfehlungen Türen zu Netzwerken öffnen.“ Auch in Wien.

Dass Frauen auf dem Vormarsch sind, bestätigte Bernadette Hawel, Bundesgeschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft. „Unsere Unternehmerinnen sind top ausgebildet. Wir müssen für sie gute Rahmenbedingungen schaffen und sie vor den Vorhang holen“, sagt Hawel. Eine Gelegenheit dazu ist die Teilnahme am österreichweiten Unternehmerinnen-Award (unternehmerin.at/award) oder der Besuch des 6. österreichischen Unternehmerinnen Kongresses von 16. bis 17. April 2020 in Dornbirn (unternehmerin.at/kongress).

Monika Edlinger von der InnovationsManufaktur führte durch den Talent Garden Austria und feilte mit den Mentees an ihren Geschäftsmodellen. All das, was Edlinger jahrelang im Großen für Konzerne umgesetzt hat, hat sie nun auf Kleine runter gebrochen. Sie weiß, es lohnt sich, aus den eigenen Mustern auszubrechen. „Wenn man seinen eigenen Weg geht, wird man auch gefunden“, sagt Edlinger. Gleichzeitig konnten die Mentees sehen, wie einfach es ist, standortunabhängig zu arbeiten und wie innovative Kommunikationssettings für die Zusammenarbeit mit Kunden aussehen.

Noch vor der offiziellen Eröffnung konnten sich die Jungunternehmerinnen im neuen AppHaus von Netconomy am Austria Campus umsehen. Das Unternehmen wurde 2000 in Graz gegründet und hat u.a. einen Standort in Klagenfurt. SAP basiert werden in Wien Innovationen im Bereich der Customer Experience für namhafte Marken entwickelt. Die Methoden, die dafür verwendet werden, lassen sich aber auch in Kleinbetrieben anwenden. So starteten die Mentees gleich vor Ort ihren eigenen Innovationsprozess. Live erfuhren sie, worauf es beim „Design Thinking“ wirklich ankommt. Die Erkenntnis nach zwei Stunden Workshop: Als Kleinunternehmerin innovativ zu sein, ist eigentlich gar nicht so schwer.

Mehr Chancen für Jungunternehmerinnen

Auf der Innovationsreise blieb immer wieder Zeit, um sich untereinander auszutauschen und über Kooperationen zu sprechen. So wurde bei der Rückfahrt im Zug bereits an neuen Ideen getüftelt. „Der massiven Abwanderung von jungen Frauen aus dem ländlichen Raum können wir entgegen wirken, indem wir Perspektiven aufzeigen und den Standort familienfreundlicher gestalten“, sagt Goby. Dazu gehört ein Basiswissen über Netzwerke, Innovation und standortunabhängiges Arbeiten, welches die Mentees bei der FEMcademy erhalten.

Das nächste FEMcademy-Mentoring startet im Frühjahr 2020. Bereits jetzt sind Bewerbungen möglich. Weitere Informationen online auf: https://www.femcademy.at/anmeldung/.

Alle Bilder der Reise nach Wien finden Sie in unserer FLICKR-Galerie.