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Wenn Sekunden über Erfolg entscheiden: Die FEMcademy-Mentees feilten an ihrem persönlichen Auftritt

Sich spontan in einer Gruppe vorstellen, Kunden für das eigene Projekt begeistern oder selbstbewusst Investoren überzeugen – wer heute als Unternehmerin durchstarten will, muss sich kurz und knackig präsentieren können. Das Rüstzeug dafür holten sich die Mentees der FEMcademy bei einem zweitägigen Treffen – mit Weitblick über den Millstätter See.
Nicole M. Mayer und Tanja Telesklav (vorne links und Mitte) mit Werbeprofi Volkmar Fussi und den Mentees der FEMcademy im Biohotel Alpenrose in Obermillstatt.
© KK/FiW Kärnten Nicole M. Mayer und Tanja Telesklav (vorne links und Mitte) mit Werbeprofi Volkmar Fussi und den Mentees der FEMcademy im Biohotel Alpenrose in Obermillstatt.

Eine Ich-Marke entsteht nicht über Nacht. Sie entwickelt und verändert sich, genauso wie die eigene Persönlichkeit. Mit jedem Versuch, die eigene Geschäftsidee kurz und spannend vorzustellen, wird das Bild konkreter. Und mit ein paar Tipps von echten Profis geht das noch ein Stückchen leichter und schneller. Dafür hat „Frau in der Wirtschaft Kärnten“ das Wirtschaftsmentoring FEMcademy ins Leben gerufen. Neue Impulse von außen und starkes Netzwerk sollen die Jungunternehmerinnen weiter bringen.

Pitch-Power für Mentees

Wie das in der Praxis aussehen kann, erlebten die Mentees bei ihrem zweitägigen Workshop im Biohotel Alpenrose in Obermillstatt. Zuerst verriet Werbeprofi Volkmar Fussi, wie Unternehmerinnen zu Expertinnen werden, ihre Wunschkunden finden und ihr Nutzenversprechen aufs Papier bringen. „Wir müssen weg von Preisentscheidungen hin zu Markenentscheidungen“, sagt Fussi. Dazu brauche es einen Fokus auf die eigenen Kernkompetenzen, die sich auch auf der Webseite widerspiegeln sollten.

Egal, ob Webseite oder Elevator Pitch, Jungunternehmerinnen müssen bei ihrem Gegenüber ein Willhaben-Gefühl auslösen. Wie das in einer 60sekündigen Präsentation gelingen kann, zeigte die erfahrene Kommunikationstrainerin und Coach Nicole M. Mayer. Sie nahm die Angst vor dem Pitchen: „Hoppalas passieren jeden. Aber je mehr man übt, desto leichter fällt einem das Präsentieren – selbst vor laufender Kamera“, sagt Mayer. Ausgestattet mit vielen praktischen Tipps konnten die Mentees ihren persönlichen Pitch entwickeln und gleich vor Publikum sowie Kamera testen. Zwischendurch gab es Raum für den Austausch untereinander und Gespräche.

Netzwerken im Kräutergarten

Brigitta Baumann vom Biohotel Alpenrose zeigte den Mentees ihren Kräutergarten und erzählte über ihre Philosophie. Sie ist mit Kräutern aufgewachsen und schätzt die Kraft der Natur. Gerne gibt sie ihr Wissen an andere weiter. Ein Biss in das Königskraut Wermut macht Mut und tut der Leber gut. Berufskraut weckt die Entscheidungsfreude. Franzosenkraut als Tee ist ideal für die Vorsorge. Deshalb wurden die Mentees auch kulinarisch mit Schätzen aus dem eigenen Garten versorgt und bekamen von der Chefin selbst frische Sprossen über den Salat.

Mit der Kraft der Kräuter geht das Netzwerken noch leichter von der Hand. Und so diskutierten die Mentees am Abend noch lange mit WK-Präsident Jürgen Mandl, WK-Vizepräsidenten Astrid Legner und FiW-Landesgeschäftsführerin Tanja Telesklav. Sie geben den Jungunternehmerinnen Optimismus mit auf dem Weg. „Mehr denn je müssen Unternehmerinnen Kreativität an den Tag legen, wenig ist momentan planbar. Aber mit ein bisschen Distanz und Hausverstand schaffen wir es durch den Winter. Entscheidend ist es Perspektiven zu geben, die Ausweitung des Härtefallfonds ist ein Teil davon“, sagt Mandl.

Auch Legner begrüßt die Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung und motiviert die Mentees. „Jede Unternehmerin ist Frau in der Wirtschaft. Wir unterstützen uns gegenseitig und können viel von einander lernen.“


FEMcademy Wirtschaftsmentoring