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Zwei Tage für Weiterbildung und Weiterentwicklung: Mentees der FEMcademy am Trippelgut

Zur Expertin werden und auch noch alles andere zeitlich unter einen Hut bringen – wie das gelingt, erfuhren die Mentees der FEMcademy in Workshops, Feedbackrunden und Vernetzungsgesprächen. Die besten Tipps zum Nachlesen.
Mentees der FEMcademy am Trippelgut.
© Anita Arneitz Mentees der FEMcademy am Trippelgut.

Starke Unternehmerinnen wissen, wo es lang geht. Aber dafür brauchen sie auch Klarheit über die eigenen Kernkompetenzen, Ziele im Fokus, Vertrauen in sich selbst und selbstbewusstes Auftreten. Deshalb trafen sich die Mentees der FEMcademy zu einer zweitägigen Weiterbildung im Zeichen der Reflexion und Selbstoptimierung auf dem Trippelgut. Das zweitgrößte Weingut Kärntens bietet hierfür Weitblick für die Gedanken und Freiraum für den Austausch untereinander.

Impulse bekamen die Mentees bei Workshops, Feedbackrunden und Gesprächen mit Mentoren sowie WK-Präsident Jürgen Mandl, der sich ausführlich Zeit für die Jungunternehmerinnen nahm und ein offenes Ohr für ihre Anliegen hatte. „Kärnten liegt uns allen am Herzen“, sagt Mandl. „Deshalb lasst euch von eurem Tun nicht abbringen, steht für die Themen ein, die euch wichtig sind, und lebt das auch den Kindern vor“, gab er den Mentees mit.

Nicht nur solche Tipps, auch konstruktives Feedback und der Austausch von Erfahrungen innerhalb eines guten Netzwerks sind für Unternehmerinnen wichtig. „Die FEMcademy kann Türen öffnen und Weiterentwicklung ermöglichen. Das sehen wir immer wieder an unseren Mentees. Was sie alles in kurzer Zeit als Unternehmerinnen geschafft haben, ist beeindruckend. Jetzt justieren wir nach, damit sie auf ihrer persönlichen Karriereleiter noch weiter kommen“, erzählen Carmen Goby, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft und Tanja Telesklav, Geschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft.

die Mentees der FEMcademy
© Anita Arneitz


Zur Expertin werden – 5 Tipps vom Werbeprofi

„Die Einschränkung auf die eigene Kernkompetenz ist ein mutiger Schritt und ein Gewinn für jede Unternehmerin“, ist Werbeprofi Volkmar Fussi überzeugt. Er zeigte den Mentees der FEMcademy den Weg zur Expertin auf und packte viele Tipps aus seiner persönlichen Erfahrungsschatzkiste aus. Hier sind ein paar Auszüge davon:

  1. Eine Expertin kann man nur für eine Sache sein. Findet euer Alleinstellungsmerkmal und eure Kernkompetenz.
  2. Kunden wollen Sicherheit. Das können ihnen Experten geben. Den Expertenanspruch bekommt man aber nicht verliehen, sondern man muss sich diesen für sich in Anspruch nehmen.
  3. Euer Business wird umso erfolgreicher sein, je stärker ihr als die Expertin in eurem Fachgebiet erkennbar seid.
  4. Die Webseite ist gerade für Jungunternehmerinnen ein Schlüsselmedium. Neukunden treffen Kaufentscheidungen häufig aufgrund der Präsenz im Internet. Deshalb muss euch eure Webseite auch beim Verkaufen helfen.
  5. Wenn ihr das macht, was alle machen und ihr euch nicht von den anderen unterscheidet, landet ihr automatisch in der Preisspirale. Also, raus aus der Falle „Stundensatz“ und zur Marke werden. Denn bei Markenentscheidungen spielt der Preis keine Rolle mehr.

Zeitmanagement im Alltag – die Tools der Projektmanagerin

Feminismus oder Zeitmanagement sind Themen, über die sich junge Frauen oft keine Gedanken machen. Aber wenn man als Unternehmerin Mutter wird und damit eine zusätzliche Rolle ins Leben kommt, ändert sich das. Trotz Emanzipation herrscht in der Gesellschaft noch immer ein Klischeedenken. Dem Druck stand und seine Rollen in Balance zu halten, ist für Unternehmerinnen alles andere als leicht. Das weiß Melanie Sass. Als Projektmanagerin, Marketingprofi und Mutter setzt sie große Aufträge um. Jüngst die Projektleitung von „For Forest“. Offen sprach sie mit den Mentees der FEMcademy über ihre Zeitmanagementstrategien. Ihre Botschaften an junge Unternehmerinnnen:

  1. Lasst euch von den perfekten Bildern in den Medien nicht irritieren. Frauen, die alles unter einen Hut bringen, gibt es nicht. Man hat auch mal einen Tiefpunkt, das gehört dazu.
  2. Man muss als Unternehmerin, Mutter und Frau mit sich im Reinen sein und seine Grenzen kennen. Und manchmal braucht man jemanden Außenstehenden, um zu reflektieren und für sich die Dinge neu zu ordnen.
  3. Moderne Tools helfen beim Zeitmanagement. Die „Wunderlist“ funktioniert im Team als auch für EPU und entlastet das Hirn.
  4. Der Googlekalender kann auch für die eigene Zeiterfassung verwendet werden.
Vergesst nicht auf euch selbst: Jeder braucht ein paar Mal im Jahr Freizeit und Ausflüchte vom Alltag. Auch der Genuss gehört zum Leben.