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Erfolgsfaktor Vielfalt – Vielfalt als Stärke nutzen

Frau in der Wirtschaft Villach, Carinthian International Center und Business Professional Women Club Villach haben zur Podiumsdiskussion ins Dorf Schönleitn eingeladen.


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© FiW v.l.: Nicole Tradel, Ruth Sicre, Michaela Tiefenbacher, Christina Hirschl, Alexandra Truppe, Melanie Reisinger

Unterschiedliche Perspektiven, Vorteile und Herausforderungen von Diversität im Unternehmen  wurden sowohl aus regionaler wie auch aus internationaler Sicht diskutiert. 

Die Podiumsgäste waren:

  • Michaela Tiefenbacher – Geschäftsführung (Naturel Hotels & Resorts GmbH und Bergresort DIE KANZLERIN) – derzeit 120 MitarbeiterInnen (ab 2023 160 MitarbeiterInnen), davon 30 % Staatsfremde
  • Dr. Christina Hirschl – Head of Research Division Sensor System bei SAL (Silicon Austria Labs) – verantwortlich für 160 MitarbeiterInnen , 60 % sind Menschen mit internationaler Geschichte
  • Ruth Sicre – Mitarbeiterin bei der Globo Handels GmbH (derzeit in Karenz) – kommt aus England

Durch das Bewusstmachen offen zu sein, hinzuhören und eine Vorbildfunktion einzunehmen, wird die Interkulturalität unisono als spannende Bereicherung gesehen.

Dr. Hirschl berichtete, das im Unternehmen ausschließlich in englischer Sprache kommuniziert wird, dennoch wird Deutsch gefördert z.B. durch Kurse, um den Mitarbeiter vor allem den Alltag zu erleichtern und die Integration zu fördern. Im Forschungs- und Industriebereich hat die Migration eine lange Kultur, daher ist es leichter internationale MitarbeiterInnen zu akquirieren. Diversität wird auf mehreren Ebenen gelebt, z.B. gibt es auch Teilzeit All-in-Verträge (sowohl Frauen als auch Männer gehen in Karenz und einige Männer kommen auch in Teilzeit zurück).

Tiefenbacher sieht große Chancen und viel Toleranz für ein internationales Team. Wichtig ist ihr die Integration der Mitarbeiter, nicht nur im Unternehmen, sondern vor allem in der Gesellschaft. Dies fördert Sie, in dem sie sich auch mal persönlich darum kümmert, Migrantinnen in Vereinen unterzubringen.  Sie wünscht sich noch mehr Frauen in Unternehmen und Führungspositionen, aber auch genügend Zeit für die Kinderbetreuung. Eine globale Sichtweise und der offene Umgang mit der Thematik sind ihr besonders wichtig. “Wir brauchen sehr viele Arbeitskräfte, deshalb gehören auch Migrantinnen sofort integriert.”

Sicre hatte anfangs Probleme mit der Sprache, sie spricht perfekt Deutsch, aber auf den Kärntner Dialekt war sie nicht vorbereitet. Mittlerweile hat sie sich sehr gut integriert und versteht auch den Dialekt. Sie würde sich dennoch wünschen, dass auch heimische Mitarbeiter manchmal offener und flexibler auf internationale Mitarbeiter zugehen würden.  

Wir bedanken uns bei den Podiumsgästen und ein besonderes Dankeschön geht an Alexandra Truppe MBA, CMC (Managing Director CIC) für die Moderation.