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Familienpolitik

Effektive Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie & Beruf
Stand:

Was die Kindererziehung betrifft, so bleibt dieses Thema meist noch im Verantwortungsbereich von Frauen bestehen und führt ohne ausreichende Unterstützung zu einem Berufsausfall von mehreren Jahren. Ein nicht mehr aufholbarer "Karriereknick“ und damit eine geringeres Einkommen als Männer ist meist die Folge daraus. Um dem entgegenzuwirken und neue Wege aufzuzeigen, bedarf es neuer Rollenbilder und einem Umdenken bei der Erziehung. Zusätzlich muss mit einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichergestellt werden, dass Frauen die Möglichkeit und das Wahlrecht habenBeruf und Familie in Einklang zu bringen. 


Frau in der Wirtschaft fordert effektive Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf!

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit und ein nachhaltiger konjunktureller Aufschwung fordern für unseren Wirtschaftsstandort eine stärkere Frauenerwerbstätigkeit. Österreich kann es sich nicht leisten, auf die Qualifikation, das Fachkräftepotenzial und den Unternehmerinnengeist von Frauen mit Kindern zu verzichten. Daher setzt Frau in der Wirtschaft starke Initiativen und Maßnahmen für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für berufstätige und selbständige Frauen im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


Wir sehen es als unsere Aufgabe als Interessenvertretung, für alle Frauen und Mütter, die berufstätig sein möchten, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und so mehr Frauen in das Erwerbsleben zu bringen. Frau in der Wirtschaft fordert deshalb für die bessere Vereinbarkeit Familie und Beruf Reformen in Bereich der Kinderbetreuung sowie im Bereich des Arbeitsumfeldes, um Frauen in der Arbeitswelt besser zu unterstützen.

Flexiblere Kinderbetreuung

Gratiskindergarten und Absetzbarkeit der Kinderbetreuung sind bereits wesentliche Schritte in die richtige Richtung. Aber zusätzlich bedarf es noch längerer und flexiblerer Öffnungszeiten bei den Betreuungseinrichtungen, ganztägige Schulformen sowie der Verbesserung der Angebote für Kinder unter drei Jahren, 


 Frau in der Wirtschaft fordert längere und flexiblere Öffnungszeiten bei Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Verbesserung der Angebote für Kinder unter drei Jahren!



Vereinheitlichung Schulautonomer Tage
Schulautonome Tage schaffen Betreuungsengpässe bei Eltern, Herbstferien könnten dem Betreuungsproblem entgegenwirken. Eine Reduzierung der Sommerferien und die Einführung von Herbstferien könnten vor allem berufstätige Eltern entlasten. Zusätzlich bietet diese Lösung auch den Vorteil, dass die für die Schülerinnen und Schüler derzeit sehr lange Arbeitsphase von den Sommer- bis zu den Weihnachtsferien mit einer Erholungspause
unterbrochen werden kann.  


 Frau in der Wirtschaft fordert die Vereinheitlichung schulautonomer Tage


 

Frau in der Wirtschaft fordert daher einen Ferienplan mit einer einheitlichen Festlegung der schulfreien Tage, der sowohl einen Eltern- als auch kindergerechten Lösungsansatz liefert und eine bessere Planung im Vorfeld auch für gemeinsame familiäre Aktivitäten ermöglicht und fördert. 

"Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist unabdingbar für die Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit. Die Wirtschaft braucht Frauen als Fachkräfte. Österreich kann es sich nicht leisten, auf die Qualifikation und das wirtschaftliche Engagement von Frauen mit Kindern zu verzichten“

Die Kinderbetreuung muss also an die moderne Arbeitswelt angepasst werden. Ein Meilenstein für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist hier auch die ganztägige Schulform. Im Sinne aller Berufstätigen soll es ein flächendeckendes Angebot an ganztägigen Schulen geben. Damit verbunden ist auch die Forderung nach einer Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten für über zehnjährige Kinder.
 


Frau in der Wirtschaft fordert die Absetzbarkeit der Kinderbetreuung für über Zehnjährige!


Die Familien sollten flexibel zwischen den vielfältigen Betreuungsangeboten wählen können.
Gleichzeitig sollen auch zusätzliche Ferienbetreuungseinrichtungen geschaffen und beworben werden. Qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsmöglichkeiten sind während der Ferienzeit stärker gefragt denn je. Durch Miteinbeziehung der Betreuungseinrichtungen, Nachhilfe- und Förderangebote für Schülerinnen und Schüler könnte bei der Ferienregelung ein umfassender Lösungsansatz für berufstätige Eltern erarbeitet werden.
 


Frau in der Wirtschaft fordert flexible Kinderbetreuungsangebote sowie ganztägige Schulformen!


 

FRAU UND ARBEIT – Flexibilisierung der Arbeitszeit und Schaffung neuer Arbeitszeitmodelle
Praxisnahe Lösungsansätze zur Überwindung des "Karrierknicks“ bilden innovative Gleitzeitmodele sowie flexible Arbeitssysteme. Telearbeit, Teilzeitarbeitsplätze oder Väterkarenz und fördern die beruflichen Wiedereinstiegsmöglichkeiten junger Mütter.
 

Attraktive Angebote werden von engagierten Arbeitgebern vorgeschlagen und tragen zur ständigen Verbesserung der Rahmenbedingungen von Frauen mit dem Wunsch nach Berufsausübung bei.
 


Karrierekick statt Karriereknick
Frau in der Wirtschaft bietet praxisnahe Lösungsansätze für Unternehmen!


 

Flexible Arbeitsformen

  • Teilzeitarbeit: Auch in Zukunft wird die Nachfrage nach Teilzeitbeschäftigungen steigen. Ein Teilzeitjob ist für viele Frauen eine Möglichkeit, den Kontakt zum Erwerbsleben nicht zu verlieren und später wieder ihre Stundenzahl erhöhen zu können. In diesem Sinne sollten in Zukunft weitere Teilzeitangebote forciert werden.
  • Telearbeit: Telearbeit bietet Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Möglichkeit, ihren Arbeitspflichten unter Verwendung von Computer und Telekommunikationseinrichtungen außerhalb der Räumlichkeiten des Arbeitgebers zu erfüllen. Mit Telearbeit kann Kinderbetreuung mit der Arbeit verbunden werden.
  • Job-Sharing: Durch Job-Sharing werden ein oder mehrere Arbeitsplätze auf zwei oder mehrere Beschäftigte aufgeteilt. Das sog. "desk sharing“ erlaubt, dass durch flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorganisation ein Arbeitsplatz von mehreren Mitarbeitern genutzt wird.

Aktives Karenzmanagement
Frau in der Wirtschaft fordert hier alternative Modelle, wie beispielsweise anstatt einen "Papamonats“ in dieser Zeit verkürzte Arbeitszeiten anzubieten. Eine Zwangsverpflichtung zur Väterkarenz würde nur kontraproduktiv wirken. Hier sollte Wahlfreiheit bestehen, denn die Familien sollten selber entscheiden können, wie sie das handhaben möchten.
 


Best Practice Vorbilder - Frau in der Wirtschaft holt familienfreundliche Unternehmen vor den Vorhang!


 

Erhöhung des Wochengeldes

Eine langjährige Forderung von Frau in der Wirtschaft wurde bei der heutigen Regierungsklausur endlich umgesetzt. Unternehmerinnen erhalten künftig eine erhöhte Wochengeld-Pauschale. Damit haben wir ein großer Schritt für die soziale Absicherung von Unternehmerinnen realisiert.
Das Wochengeld für Selbstständige im Fall der Mutterschaft wird von derzeit täglich 26,97 Euro auf täglich 50 Euro als Pauschalbetrag angehoben. Während des Wochengeld-Bezugs wurde außerdem eine Befreiung von der Beitragspflicht realisiert, wenn eine Ruhendmeldung der unternehmerischen Tätigkeit erfolgt. 


Erhöhung des Wochengeldes für Selbständige - Frau in der Wirtschaft konnte die Umsetzung der längjährigen Forderung erreichen!