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Tägliche Kunst der Akrobatik: Spagat zwischen Kind und Karriere optimal meistern

Frau in der Wirtschaft kritisiert mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz

„Ein Kind ist keineswegs ein Stopp auf dem Weg nach oben, sondern eine weitere Sprosse in der Karriereleiter. Wir von Frau in der Wirtschaft setzen uns dafür ein, dieses Bild auch in die Öffent­lichkeit zu tragen und mehr Bewusstsein dafür zu schaffen. Sowohl in der Gesellschaft, als auch bei den Unternehmerinnen selbst. Informationsabende, wie der gestrige, eignen sich besonders gut, um ein umfassendes Know-how aus einer Hand zu erhalten“, hob Margit Angerlehner, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, bei der Veranstaltung „Next step: mum & manager“ hervor.
 
Kanada und Taiwan sind nur zwei Beispiele dafür, dass sich selbständige Frauen nicht zwischen beruflichem Erfolg und familiärem Glück entscheiden müssen. „In Österreich besteht in dieser Hinsicht noch Aufholbedarf, insbesondere, weil die gesellschaftliche Akzeptanz nicht vorhanden ist. Mir ist es wichtig, Frauen zu ermutigen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Denn auch wenn es eine große Herausforderung darstellt, die Balance zwischen beiden Welten zu finden, lässt sich dieser Spagat meistern“, weiß Angerlehner, die selbst Mutter zweier Söhne ist.
 
Kinderbetreuungseinrichtungen nach wie vor zu wenig flexibel
Erwerbstätige Frauen sind in Österreich stark auf öffentliche Betreuungseinrichtungen angewiesen. Vor allem der zeitliche Betreuungsrahmen stellt eine Schwierigkeit dar. Das bezieht sich nicht nur auf die Öffnungs- und Schließzeiten. So ist es einer Unternehmerin beispielsweise nicht möglich, ihr Kind untertags spontan von der Krabbelstube oder dem Kindergarten abzuholen. „Das ist paradox, wenn man bedenkt, dass eine selbständige Zeiteinteilung für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Frauen ein wesentlicher Grund zur Selbständigkeit ist. Doch was nützt es, flexibel zu sein, wenn es die Betreuungseinrichtungen nicht sind“, kritisiert Angerlehner.
 
Zusätzliche Belastung durch lange Schulferien
„Die Sommerferienzeit stellt berufstätige Eltern vor immense Herausforderungen. Mit einer Jahresurlaubszeit von fünf Wochen können sie die neun Wochen Sommerferienzeit ihrer Kinder nicht abdecken. Angesichts vieler im Juli und August geschlossener Betreuungseinrichtungen wird die Situation zusätzlich erschwert. Hierbei auf familiäre Unterstützung zu bauen, ist.


Spagat zwischen Kind und Karriere
WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller, Landesrätin Christine Haberlander, FidW-Landesvorsitzende Margit Angerlehner, WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer (v. l.). © Cityfoto, Abdruck honorarfrei