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Goldrichtig - Dr. Margarete Schramböck 

Ein spannender Abend mit Casino Flair!
Stand:

Frau in der Wirtschaft hat am 17.11.2016 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Goldrichtig“ eine sehr erfolgreiche Unternehmerin auf die Bühne im Casineum Innsbruck geholt: Dr. Margarete Schramböck. 

Schramböck

Die gebürtige St. Johannerin ist seit Mai 2016 an der Führungsspitze des Telekommunikationsriesen A1. Die Wahl-Wienerin studierte BWL an der Wirtschaftsuniversität in Wien und wurde mit jungen 26 Jahren Chefin der technischen Abteilung von Alcatel mit mehreren hundert Mitarbeitern. „Man darf oft nicht lange überlegen, sondern muss sich einfach trauen. Mein Chef ist auf mich zugekommen und hat mir die technische Abteilung und den Vertrieb zugetraut. Wenn wir die Chance bekommen, muss man sich auch mal auf das Gespür und das Vertrauen anderer verlassen. Wir haben nichts zu verlieren“, erzählte Schramböck im Interview mit Fiw-Tirol-Geschäftsführerin Sabine Wiesflecker.  In den letzten Jahren hatte sie diverse Management Positionen inne. Heute ist sie CEO von A1 und Chefin von mehr als 8.300 Mitarbeitern. 

„Am Anfang habe ich 50 Mails pro Stunde bekommen, das hat mich fast erschlagen. Ich lese alles selbst, teils sogar Beschwerdemails und beantworte diese auch. Von unseren Kunden kommt das Geld und unsere Zukunft. Hier dürfen wir den Blick von außen nach innen nicht vergessen.“

Trotz ihres steilen Karriereweges nach oben, war es der Naturliebhaberin immer wichtig am Boden zu bleiben: „Wir dürfen uns selber nicht immer so wichtig nehmen. Ich übe nur eine Funktion aus - und diese ist zeitlich beschränkt. Das muss man einfach gut unterscheiden.“ 

In Bezug auf den Fachkräftemangel ist ihr auch die frühe Förderung von Kindern, Jugendlichen und Frauen in der Technik wichtig. So hat sie auch viele „high potentials“ in ihr Unternehmen geholt und fördert mit dem „A1 Start Up Campus“ junge Ideen und innovative Unternehmen. Schramböck liegt auch die Förderung von Frauen in Führungspositionen sehr am Herzen: „Eine Spitzenposition muss auch mit Kindern möglich sein. In meinem Unternehmen teilen sich zum Beispiel zwei Mütter einen Führungsposten. Das funktioniert wunderbar.“ 

Gruppe
Vortrag
Publikum
Interview