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Goldrichtig mit Mag. Martina Hörmer

„Ich bin mein eigener Qualitätskontrolleur!“
Mag. Martina Hörmer (Geschäftsführerin Ja! Natürlich) und Mag(FH). Martina Entner (Landesvorsitzende FiW Tirol)
© WKT Mag. Martina Hörmer (Geschäftsführerin Ja! Natürlich) und Mag(FH). Martina Entner (Landesvorsitzende FiW Tirol)

Als Geschäftsführerin der Bio-Eigenmarke „Ja! Natürlich“ leitet Martina Hörmer ein 25-köpfiges Team. „Ich schätze die Vielfalt in meinem Team. Wir haben so viele unterschiedliche Charaktere und ich bin der Meinung, das bringt auch unseren Erfolg“, so Hörmer.


„Ja! Natürlich!“ war 1994 die erste Biomarke, die in Österreich auf dem Markt kam. Die Marke zählt auch als Bio-Instanz und Pionier für biologische Ernährung und natürliches Leben in Österreich. Begonnen hat es damals mit Bio-Orangen aus Sizilien: „Angefangen hat alles mit dem Wunsch, biologische Lebensmittel von höchster Qualität im Supermarkt anzubieten und sie damit für jedermann erreichbar und erschwinglich zu machen. Da stand plötzlich ein Orangenbauer bei uns vor der Tür und wir haben uns gedacht, probieren wir es einfach. Und wir haben es auf den Punkt getroffen. So waren wir die ersten, die flächendeckend vielfältiges Bio-Obst und Gemüse oder frisches Bio-Fleisch in Österreich angeboten haben.“ Mittlerweile hat „Ja! Natürlich“ 7.000 Zulieferer aus ganz Österreich. Und die Vielfalt und Experimentierfreude der Biobauern ist grenzenlos: „Wir haben Reisanbau im Burgenland, Kiwis aus dem Weinviertel oder auch heimische Erdnüsse im Burgenland.“ So ist sei auch Marina Hörmers Kühlschrank gern mit „Ja! Natürlich“-Produkten gefüllt. „Ich koste und verkoche gerne unsere eigenen Produkte und überprüfe die Qualität. Das gute Gespür zu sehen und zu spüren was Kunden wollen ist das Um und Auf“, so die Geschäftsführerin schmunzelnd. Der ursprüngliche Berufswunsch von Martina Hörmer war Spitzensportlerin, schlussendlich im Marketing gelandet, braucht sie den sportlichen Ehrgeiz umso mehr. „Sport ist eine gute Basis fürs Leben, denn um nach oben zu kommen, braucht es ein ganzes Stück Ehrgeiz.“ Denn als Frau gelte es viele Dinge unter einen Hut zu bringen. So schätze sie Netzwerkveranstaltungen wie „Goldrichtig“ von Frau in der Wirtschaft umso mehr. Denn Frauen in Führungspositionen seien nach wie vor die Ausnahme. „Wie ich es aus meinem unmittelbaren Spektrum beobachten kann, hat sich in den letzten 20 Jahren leider nicht viel verändert.“