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Goldrichtig mit Rebekka Ruetz

„Einmal öfter aufstehen als alle anderen!“
v.l.n.r. FiW-Landesvorsitzende Mag. (FH) Martina Entner, Rebecca Ruetz,Innungsmeisterin Mode und Bekleidungstechnik Tirol Brigitte Huditz
© WKT v.l.n.r. FiW-Landesvorsitzende Mag. (FH) Martina Entner, Rebecca Ruetz,Innungsmeisterin Mode und Bekleidungstechnik Tirol Brigitte Huditz

Für ein volles Haus sorgte diesmal die junge Tiroler Designerin Rebekka Ruetz.

Für die 1984 geborene Rebekka steht bereits mit 14 Jahren fest: sie wird Designerin. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung an der Ferrarischule ging es weiter nach München, wo sie an der Akademie Mode & Design studierte und 2008 als Best Graduate ihren Weg in die Modewelt ebnete. Nach ersten Erfahrungen bei Peter Pilotto in London und TMS Fashion in Indien, gründete sie 2009 ihr eigenes Label „rebekka ruétz“, bei dem besonders viel Wert auf Nachhaltigkeit und faire Produktion gelegt wird. Geschuldet ist diese Einstellung nicht zuletzt den bleibenden Eindrücken aus Indien. Auch ihre Zeit in London hat Rebekka beeinflusst: „Über Nacht dachte ich mir, die kochen auch nur mit heißem Wasser – ich mache mich selbstständig!“.

Das Label gründete Rebekka nach dem Motto „Starten von Tirol aus, sein wo es wichtig ist, aber schlafen gehen in Tirol“ in ihrer Heimat. Ihre Mode desingt sie für die moderne Amazone, die für Rebekka Ruetz in jeder Frau steckt, die sich nimmt, was ihr zusteht. Die Einflüsse ihrer Kollektionen kommen von ganz alltäglichen Dingen, wie Filmausschnitten, schönen Schuhen oder auffallenden Make-Ups. Ob ihre Kollektionen auch funktionieren, das sieht die junge Designerin bei ihren aufwändig inszenierten Fotoshootings, wenn die einzelnen Stücke das erste Mal aufeinandertreffen. Doch Kreativität alleine macht noch keine Designerin, auch ein gewisses unternehmerisches Talent ist gefragt. Damit ist Rebekka, die aus einer Unternehmerfamilie stammt, ausgestattet und auch mit dem gewissen Spaß daran. Auf die Frage hin, was ihr besonders Spaß an ihrem Job mache, antwortet sie verschmitzt: „Die Herausforderung als Unternehmerin etwas Tolles zu gestalten und die Kreativität!“

Diese Einstellung kommt bei den Kunden an: Nokia, L’Oreal und Tirol Shop klopften schon an Rebekkas Türe und fragten Kooperationen an, 2014 liefen die Anwärterinnen von „Germany’s next Topmodel“ für ihre Show auf der Berliner Fashionweek und zweimal jährlich werden den Stylisten diverser Stars und Sternchen im Rahmen der Pressdays die Türen zum Atelier geöffnet, die dort Kreationen für die Prominenz buchen können.

Viel hat die junge Oberländerin schon erreicht, doch angekommen ist sie noch nicht: „Flagshipstores around the world, aber dafür habe ich noch bis 70 Zeit“, ist nur eines ihrer Ziele. Und: „Wenn es sich ausgehen sollte, würde ich irgendwann gerne einmal auf einen Kaffee mit Karl Lagerfeld gehen.“