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FiW goes Backstage @ Casino Baden

Kooperationsveranstaltung mit FiW Niederösterreich
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© Mag.B.Lachner Photosandmore.at

Erstmals luden Frau in der Wirtschaft Wien und Frau in der Wirtschaft Niederösterreich Unternehmerinnen zur gemeinsamen Netzwerkveranstaltung ins Casino Baden ein. Vorstandsdirektorin von Casinos Austria AG und der Österreichischen Lotterien Bettina Glatz-Kremsner interviewte die erste österreichische Croupière Miriam Santner und ihre ehemalige Mentee Mag. Claudia Barton.  

Grenzen überwinden

Begrüßt wurden die geladenen Unternehmerinnen von den beiden Landesvorsitzenden Martina Denich-Kobula und KommR Waltraud Rigler. Wien und Niederösterreich wachsen immer mehr zusammen und die Grenzen – vor allem in der Wirtschaft – verschwimmen. Die Unternehmerinnen wurden dazu motiviert, Grenzen zu überwinden und zwar nicht nur jene des Landes, sondern auch die eigenen und die der Gesellschaft. „Ich lade Sie heute ein, Grenzen zu öffnen, damit Sie die Zukunft der Wirtschaft mitentscheiden“, so das Plädoyer von Waltraud Rigler, die damit das Motto von Martina Denich-Kobula „die Wirtschaft ist weiblich und Zukunft ist es auch“ unterstreicht.  

Geschlechterrollen durchbrechen

Grenzen überwunden hat auch Miriam Santner. Sie erzählte im Gespräch mit Vorstandsdirektorin von Casinos Austria AG und der Österreichischen Lotterien Bettina Glatz-Kremsner wie es war, 2006 als erste weibliche Croupière in Österreich durchzustarten. Mittlerweile ist sie zwölf Jahre im Casino tätig und geht ihrer Arbeit mit Leidenschaft nach. Der Job als Croupier/Croupière erfordert viel Konzentration. Damals wurde im Vorstand der Casinos Austria lange diskutiert, ob man Frauen in diese Berufsgruppe aufnehmen sollte. Heute sind sich alle einig: es war der richtige Weg! 

Rahmenbedingungen bieten

Um weitere Frauen in ihrer Karriere zu unterstützen, entschied sich Bettina Glatz-Kremsner dafür, anderen Berufstätigen als Mentorin zur Verfügung zu stehen. Innerhalb eines Jahres gab es mit Mentee Mag. Claudia Barton zahlreiche Treffen und viele hilfreiche Tipps. „Man darf seinen Kindern gegenüber kein schlechtes Gewissen haben“, betont Bettina Glatz-Kremsner. Es sei wichtig, sich dessen bewusst zu sein, dass man trotzdem Mutter bleibt und seine Kinder aufgrund der Karriere nicht vernachlässigt. Claudia Barton konnte dies und viele weitere Tipps für sich mitnehmen. Allem voran: Man sollte seine Arbeit gerne tun. Wichtig ist auch, dass für jene Frauen, die Karriere machen möchten, die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor ein wesentlicher Faktor.  

Bewusstsein schaffen

In einem abschließenden Wordrap gaben Bettina Glatz-Kremsner und WK Niederösterreich-Präsidentin KommR Sonja Zwazl zu verstehen, dass ihr Fokus auf ebenjener Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegt, denn es sollte jedem möglich sein, beruflich das zu tun was man möchte und gleichzeitig Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Wichtig dazu sei das Bewusstmachen in der Gesellschaft, so Präsidentin Zwazl. Derselben Meinung ist Casino-Vorstandsdirektorin: „Es muss sich noch viel in den Köpfen der Menschen ändern“.

FiW goes Backstage @ Casino Baden ©Mag.B.Lachner - Photosandmore.at