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Talente 2020 - Mit Leidenschaft in die Zukunft schauen

Abschlusspräsentation des ersten Durchganges des Talente 2020-Programmes
Stand:

Design-Thinking für die Kammer der Zukunft 

Am 21.04. begeisterten die Mentees, 15 junge Unternehmerinnen, des ersten Jahrganges u.a. WK Wien Präsident DI Walter Ruck, Vizepräsident Johann Arsenovic, Institutsleiterin WIFI Wien Mag. Barbara Schieder und SO-Stvtr. Peter Dobcak, Msc. mit der Präsentation der Ergebnisse aus dem Design-Thinking-Prozess, welcher vom Hernstein Institut unter Leitung von Mag. Eva-Maria Ayberk begleitet wurde. Während des Entstehungsprozesses wurden die Mentees durch Impulsgeber der Wirtschaftskammer unterstützt. Unter dem Motto „Wir bauen die Kammer neu“ und der Fragestellung „Wie sieht die Kammer der Zukunft aus Sicht der Unternehmerinnen für die aktive Funktionärin aus?“ wurde in die Zukunft der Interessensentwicklung geblickt.

Copyright © Barbara Loschan

Mentoring als wichtiges Element

WKW Präsident DI Walter Ruck fasste den Auftrag, ein Talente-Programm zu starten mit einem Zitat von Margaret Thatcher zusammen: „Wenn du in der Politik jemanden suchst, der etwas erzählt, dann nimm einen Mann. Wenn du jemanden suchst, der etwas umsetzt, dann nimm eine Frau.“ Auch Präsident Ruck selbst kam vor etwa 15 Jahren „in den Genuss eines Mentoring-Prozesses“, welcher ihn lehrte die „eigene Welt selbst zu bestimmen“.

Neue Sichtweisen – neue Erfahrungen

Spannend der Appell der Mentees - „Wir wollen Leidenschaft wecken, sind uns aber auch bewusst, dass wir mit unseren Ideen für die Kammer der Zukunft auch Leiden schaffen. Ohne Polarisierung gibt es keinen Fortschritt. Wir wollen, dass Sie Vertrauen in uns haben, in unsere Ideen, in unsere Visionen.

Wir glauben an die Zukunft und wir glauben an Modelle, die es jetzt noch nicht gibt, die es aber in der Zukunft geben wird. Wir wollen Grenzen verschieben, wir wollen uns engagieren und wir wollen auch Bewusstsein für die Interessensvertretung schaffen. Wir wollen freier, offener, schneller agieren und wir wünschen uns das auch von der Kammer.“

Bedürfnisse der Zukunft

Mit den Zukunftsproblemen umgehen zu können sei die Herausforderung. Die entwickelten Personas, die Funktionärinnen der Zukunft, „sind offen für Neues. Das ist leider etwas, das wir identifiziert haben, als etwas, das diese Personen davon abhält in die Kammer zu gehen, die aus unserer Sicht Neues verhindert. Das sind keine Bewahrerinnen, das sind keine Halterinnen. Auch hier der Kontrast zu dem wie die Kammer wahrgenommen wird. Sie wollen alte Muster aufbrechen. Wie eine Kammer aussieht, die das ermöglicht, wissen wir nicht. Die Personas sind sehr kundenorientiert. Sie möchten, dass die Interessen der Unternehmen, die vertreten werden, im Mittelpunkt stehen. Das ist die große Herausforderung. Wie schafft man es, die Interessen der alten Wirtschaft und der neuen zu vereinen? Es ist die Aufgabe der Kammer diesen Konflikt zu lösen.“

In der Zusammenfassung brachte es Petra Gregorits auf den Punkt – "die Präsentation ist keinesfalls der Schlusspunkt, jetzt geht es erst richtig los."


Fotogalerie der Abschlusspräsentation