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MORGENgespräch vom 07.11.2019

Starke Frauen, gute Ideen, unternehmerischer Mut

Claudia Wiesner und Maria Hötschl waren diesmal die Stargäste beim Morgengespräch von Frau in der Wirtschaft Wien. Sie sind Erfinderinnen, Initiatorinnen und Geschäftsführerinnen des Wiener AlmAdvents – dem neuen Player im Reigen der Wiener Weihnachtsmärkte. Das AlmAdvent-Dorf am Messeplatz umfasst 13 Holzhütten in verschiedenen Größen, die mit Workshops, Kunsthandwerk und selbstverständlich mit Kulinarik locken.

Claudia Wiesner & Maria Hötschl: Beruflicher Neustart mit AlmAdvent

„Uns ist wichtig zu Weihnachten das Zusammengehörigkeitsgefühl wieder mehr zu betonen. Wir wollen, wie die Jugend es ausdrückt, das ‚chilligste Weihnachtsdorf‘ in Wien sein“, sagte Claudia Wiesner, die schon das „Wiener Wiesn-Fest“ mit aus der Taufe gehoben hat. Für die Umsetzung ihrer Idee hat sie Marketing-Expertin Maria Hötschl ins Boot geholt. Die beiden Damen haben in einem Alter, in dem andere bereits mit dem Gedanken an einen Rückzug aus dem Berufsleben spielen, mit großem persönlichen Risiko den Sprung in die Selbstständigkeit und einen kompletten Neustart gewagt.

Ziel: Perfekter Ort der Begegnung für die stille Zeit

„Unser Ziel ist, einen Ort der Entschleunigung für die stille Zeit zu schaffen. Wir sind perfekt vorbereitet, eigentlich fast zu perfekt aber das wollen wir so“ betont Wiesner.

Minutiöse Vorbereitung: 1,5 Jahre Planung

Sie haben sich auf dieses Wagnis mit minutiöser Planung vorbereitet. Bereits im März 2018 starteten sie mit den ersten Konzepten - einen Businessplan und die Finanzierung aufstellen, das Marketing-Konzept auf die Beine stellen, die Ressourcen planen, die behördlichen Auflagen berücksichtigen und vieles mehr. „Es sind 17 Magistratsabteilungen betroffen – bis hin zu Detailinfos zur Toilettenbenutzung“, sagte Wiesner.

Das gute Netzwerk öffnete Türen

Durch ihre große Erfahrung und das gute Netzwerk standen bald alle Details fest. „Durch‘s Reden kommen die Leut‘ zamm. Wir haben immer eine offene Tür, ein offenes Ohr gefunden, um unsere Pläne vorzustellen“, erzählte Hötschl.

Gastgeberin Martina Denich-Kobula

„Die Behörde soll ja Partner sein und mit uns Unternehmerinnen nach vorne gehen. Beraten statt strafen, heißt die Devise für uns“, ergänzt Gastgeberin Martina Denich-Kobula, die wieder die Moderation des Morgengesprächs übernahm.

Wirtschaftliches Konzept: Umsatzbeteiligung statt Standgebühr

Der Almadvent legt einen Fokus auf Kunsthandwerk. „Wir haben so tolle EPUs, meist Frauen, die wir eingeladen haben, bei uns auszustellen. Wir haben dafür ein für sie zugeschnittenes Paket geschnürt“, sagt Hötschl. Ab fünf Tagen und ohne Standgebühr, aber dafür mit einer Umsatzbeteiligung können die Kunsthandwerkerinnen am Almadvent in Wien teilnehmen.

Großzügige Platzgestaltung

Die Besucherinnen und Besucher sollen flanieren können und Platz dafür haben, daher beschlossen die Organisatorinnen, dass nicht mehr als 2800 Gäste auf einmal auf das 2500 Quadratmeter große Gelände dürfen.   

Zukunftsaussichten: AlmAdvent goes Franchise

Auf die Frage von Denich-Kobula, wo sich sie sich in zwei bzw. in zehn Jahren sehen, sind sich die Unternehmerinnen einig. Sie arbeiten bereits an einem Franchising-Konzept, um den AlmAdvent – dessen Markennamen die beiden auch patentrechtlich schützen ließen – im In- und benachbarten Ausland zu verbreiten.

„Wir freuen uns auf die Expansion und sehen uns in ein paar Jahren – vielleicht im Norden Europas - auf einem weiteren chilligen AlmAdvent stehen und darauf anstoßen“, so die Unternehmerinnen unisono.

Morgengespräch Besuch: Carmen Goby, Mentees der FEMcademy

Wir haben uns ganz besonders über den Besuch der Mentees der FEMcademy gefreut, welche mit Frau in der Wirtschaft Kärnten und Landesvorsitzender Carmen Goby im Rahmen ihrer Innovationsreise u.a. auch das Morgengespräch besuchten und sich mit den Wiener Unternehmerinnen vernetzten.

Bildergalerie © Fotografie Fetz