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FiW goes Backstage @ Flughafen Wien

Drehscheibe in die ganze Welt

Beim letzten Event der Veranstaltungsreihe FiW goes Backstage in diesem Jahr besuchten rund 40 Unternehmerinnen mit Frau in der Wirtschaft den Flughafen Wien. Nach einer faszinierenden Busrundfahrt über das Flughafengelände begrüßte Vorstandsdirektor Dr. Günther Ofner die Gäste persönlich und berichtete von den Herausforderungen, denen der Flughafen tagtäglich gegenübersteht. 

Beliebter Transferflughafen

Begleitend zur Bustour gab es auch Facts rund um den Verkehrsknotenpunkt. So erfuhren die Unternehmerinnen unter anderem, dass der Flughafen an Spitzentagen bis zu 65.000 Passagiere zählt, dass bei Schönwetter und idealen Bedingungen 74 Flugbewegungen pro Stunde möglich sind oder dass pro Woche 30 Frachtmaschinen in Wien landen. Die Hauptdestinationen aus Wien sind Mittel- und Osteuropa sowie der Nahe und Mittlere Osten. Aufgrund der hervorragenden Umsteigezeiten ist Wien ein sehr beliebter Transferflughafen.  

Fokus Sicherheit

Was bei einem so hohen Personenaufkommen hohen Stellenwert hat, ist die Sicherheit. Rund 5.000 Einsätzen im Jahr kommt die Feuerwehr am Flughafen nach. Einige wenige davon betreffen direkt die Flugnot (z.B. Triebwerksausfall). Die Feuerwehr muss im Notfall innerhalb von drei Minuten am jeweiligen Pistenende oder innerhalb von vier Minuten am Einsatzort innerhalb des Gebäudes sein. Mehr als 3.000 Feuerlöscher befinden sich am gesamten Flughafengelände, denn Sicherheit hat allerhöchste Priorität.  

Berufsförderung als Schwerpunkt

Auch das Thema Ausbildung wird am Flughafen Wien groß geschrieben. Bei der Flughafen Wien AG gibt es kaum eine Berufsgruppe, die man nicht findet. Genauso breit gefächert finden sich hier Auszubildende. Derzeit gibt es 52 gewerbliche und 7 kaufmännische Lehrlinge in Ausbildung. Sehr populär ist die Trainingshalle mit eigenem Flugsimulator, zu dem Piloten aus aller Welt zum Training geschickt werden. Arbeitsplätze gibt es an diesem Standort genügend und das nicht nur im eigenen Unternehmen - über 230 Firmen haben ihren Sitz am Flughafengelände. Dem Flughafen Wien ist zudem auch die Förderung der MitarbeiterInnen wichtig. So nimmt die Mehrzahl der MitarbeiterInnen die Möglichkeit der Elternteilzeit oder des Papamonats in Anspruch.  

Soziale Kompetenz geht über reines Fachwissen

Im kreativen Erlebnisraum hatten die Veranstaltungsgäste nach der informativen Busrundfahrt die Möglichkeit, in verschiedene Teilbereiche des Flughafens Einblicke zu gewinnen. Im Anschluss stand der Vorstandsdirektor Dr. Günther Ofner für ein Interview mit FiW-Landesvorsitzender Martina Denich-Kobula zur Verfügung. Aus der Erwachsenenbildung kommend, weiß Herr Dr. Ofner, welche Aspekte in der Führung am wichtigsten sind. Die derzeit 5.800 Mitarbeiter der Flughafen Wien AG können nur durch den richtigen Führungsstil motiviert werden. „Kein Geld und kein Titel können einen Menschen auf Dauer dazu motivieren, seine Arbeit gerne und gut zu machen. Das direkte Erfolgserlebnis mit den Kunden ist es, was die Motivation erhöht“, so der Vorstandsdirektor. Dass dieses Konzept zielführend ist, zeigt die Tatsache, dass das Unternehmen als erstes und einziges drei Mal hintereinander als „Best Airport Staff in Europe“ ausgezeichnet wurde. Fachliche Fähigkeiten kann man den Führungskräften beibringen, soziale Kompetenz, wie Kommunikation und Empathie, sind hingegen Werte, die die wahren Stärken einer Führungsperson ausmachen.  

Ewiges Thema: Dritte Piste

Da Wien bald die 30 Millionen-Grenze der Passagiere überschreiten wird, ist die erstmals im Jahr 1996 vorgestellte Dritte Piste dringend notwendig. Alleine in diesem Jahr gab es ein Wachstum von 10 Prozent. Ab 2025 ist die Kapazitätsgrenze definitiv erreicht. Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs zur angedachten Piste wird es frühestens in zwei bis drei Jahren geben. 

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