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Pink Ribbon Breakfast

FiW Wien unterstützt die Österreichische Krebshilfe

Als Fortsetzung zum letztjährigen Pink Ribbon Breafkast richtete Frau in der Wirtschaft Wien auch heuer wieder ein Spendenfrühstück zugunsten der Österreichischen Krebshilfe aus. Am 17.10.2018 luden wir gemeinsam mit der Österreichischen Krebshilfe Wien Unternehmerinnen ein, die die Pink Ribbon Initiative mit ihren Spendengeldern großzügig unterstützten. Doris Kiefhaber, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe, und Claudia Altmann-Pospischek sprachen über das Thema Brustkrebs, das nach wie vor für viele ein Tabuthema ist.

Pink Ribbon als weltweite Initiative

Seit dem Jahr 2000 ist Doris Kiefhaber bei der Österreichischen Krebshilfe tätig, davor war sie zwölf Jahre lang selbstständig. Mit großer Überzeugung vertritt sie die Pink Ribbon Initiative, welche 1991 durch Evelyn Lauder in den USA ins Leben gerufen wurde. Zehn Jahre später etablierte sich die Initiative auch in Österreich. Bei unserem letztjährigen Spendenfrühstück berichteten wir über deren Entstehung.  

Rosa Schleife als Zeichen der Solidarität

Laut einer Umfrage wissen 69 Prozent der Frauen ab 40 Jahren, dass Mammografie bei der Früherkennung von Brustkrebs helfen kann, nur 35 Prozent nutzen sie tatsächlich. „Die rosa Schleife steht für die Wichtigkeit der Mammografie und ist zudem ein Zeichen der Solidarität mit Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind“, so Doris Kiefhaber. Statistisch gesehen erkrankt jede achte Frau in Österreich an Brustkrebs.  

Erleichterung durch finanzielle Unterstützung

Knapp 7 Millionen Euro wurden im letzten Jahr weltweit an Spenden eingenommen. Diese wurden aber auch dringend gebraucht, denn Frauen, die durch die Erkrankung in finanzielle Not geraten sind, werden dadurch unterstützt. Es fallen nämlich nicht nur Lebenserhaltungskosten, sondern auch Kosten für den Krankenhausaufenthalt (in Form von Selbstbehalt), Transportkosten und weitere finanzielle Aufwände durch eine Krebserkrankung an. Im Jahr 2017 sind 5.500 Frauen an Brustkrebs erkrankt, nahezu so viele Männer erkrankten in derselben Zeit an Prostatakrebs.  

Rundumhilfe für Familie und Beruf

Die Österreichische Krebshilfe bietet zahlreiche Programme, um Krebskranken und ihren Angehörigen zu helfen. Rund 30.000 Angehörige werden jährlich von der Österreichischen Krebshilfe betreut. Die Kampagne „Unternehmen Leben!“ unterstützt außerdem mit Beratungen und Coachings für Unternehmen mit krebserkrankten MitarbeiterInnen. Auch die Pink Ribbon-Frühstücke sind sehr wichtig, denn Frauen können dabei über ihre Krankheit sprechen und Bewusstsein dafür schaffen.  

Ernüchternde Diagnose

Claudia Altmann-Pospischek erhielt mit 38 Jahren die ernüchternde Diagnose Brustkrebs. Nachdem bei der jährlichen ärztlichen Untersuchung ein Knoten ertastet wurde, ging alles sehr schnell. Nach der Mammografie wurde sie sofort operiert und man begann mit der Chemotherapie. Anfangs war die Diagnose zwar ein Schock, doch Brustkrebs im Frühstadium ist behandelbar. Umso größer die ernüchternde Zweitdiagnose: es wurden Metastasen in der Leber gefunden und somit sanken die Heilungs- und sogar Überlebenschancen drastisch. Claudia Altmann-Pospischek wurde überrumpelt, denn mit der Krankheit hatte sie nie gerechnet. Nie gab es einen Krebsfall in der Familie. 

Unterstützung von allen Seiten

Ihr Mann und ihr soziales Umfeld gaben ihr von Anfang an großen Halt. Obwohl es als einzige Tochter unheimlich schwierig war, es ihren Eltern zu erzählen, konnte die Brustkrebserkrankte auf sie zählen. Zusätzlich ist Claudia Altmann-Pospischek unendlich dankbar für den Beistand der Österreichischen Krebshilfe. 

Lass es raus!

Sehr wichtig für Claudia Altmann-Pospischek ist es, über die Krankheit zu sprechen. „Brustkrebs muss aus der Tabu-Ecke herausgeholt werden“ - einer ihrer Beweggründe, einen eigenen Blog zu erstellen. Nachdem sie zu arbeiten aufhören musste und ihr die Decke beinahe auf den Kopf fiel, nutzte sie ihre Kreativität und Berufserfahrung und startete den Blog „Claudias Cancer Challenge“, um ihre Erfahrungen mit anderen Krebserkrankten, Angehörigen und am Thema Interessierten zu teilen. Für mittlerweile 5.300 Follower porträtiert sie das Leben einer mit metastasiertem Brustkrebs erkrankten Frau.  

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Vorsorge, Vorsorge, Vorsorge! Wie wichtig das ist, sollte den meisten Menschen mittlerweile klar sein. Claudia Altmann-Pospischek freut sich überdies, wenn die pinke Schleife als Zeichen der Solidarität getragen wird. 

Vielen Dank an die großzügigen Spenderinnen bei der Veranstaltung und an unsere Sponsoren: Restaurant Hansen, Unverschwendet (Gast beim letzten MORGENgespräch), Estée Lauder

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