th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail LinkedIn Google-plus Facebook Whatsapp Flickr Youtube Instagram Pinterest Skype Vimeo Snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Ladies Lounge mit Martha Schultz und Danielle Spera

Frauenförderung gegen die gläserne Decke
.
© www.polsterpics.com

Dr. Danielle Spera ist seit 2010 Direktorin des Jüdischen Museums Wien, sie ist Kommunikationswissenschaftlerin, Journalistin und war 20 Jahre lang das Gesicht der ZIB. Die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, Martha Schultz, traf sie bei der Ladies Lounge im Jüdischen Museum zum spannenden Talk.

 

Seit Danielle Spera das Jüdische Museum als Direktorin übernommen hat, brechen die Besucherzahlen sämtliche Rekorde. Die Ausstellungen wurden sogar vom Times Magazine in die Top 10 internationaler Schauen gewählt. Ihr Erfolgsgeheimnis definiert Spera so: „Wir wollen hier die Menschen willkommen heißen, sie begeistern, den Besucherinnen und Besuchern unvergessliche Stunden bereiten“. Selbstverständlich ist auch die Wahl der Ausstellungsthemen Teil des Erfolges. Jüdische Frauen und ihr Wirken sind ein besonderes Anliegen für Spera. So wird demnächst eine Schau ganz der österreichischen Schauspielerin und Erfinderin (sie hat die Grundlagen für Bluetooth geschaffen), Hedy Lamarr gewidmet sein.

 

Gegen gläserne Decke

Dass Frauen heute immer noch beruflich an eine gläserne Decke stoßen, ist für Martha Schultz nach wie vor ein großes Thema. Sie fordert: „Frauen müssen mutig und selbstbewusst sein und auf ihrem Karriereweg unterstützt werden. Gezielte Mentoringprogramme sind dazu eine gute Möglichkeit, aber auch insbesondere verschiedene Netzwerke. Daher schaffen wir entsprechende Plattformen und motivieren Frauen, sich gegenseitig zu unterstützen“. Für Spera ist neben diesen Aktivitäten auch das „in die Pflicht nehmen“ der Männer bei der Familienarbeit zentral. Für die dreifache Mutter wäre ohne die Unterstützung ihres Mannes eine derart erfolgreiche Karriere nicht möglich gewesen. Für sie fängt die Gleichberechtigung schon bei den Kleinsten an: „Gerade wir Mütter müssen unseren Söhnen das richtige Verständnis für Frauen und die richtigen Werte mitgeben“.

 

Networking einmal anders

Unter den begeisterten Besucherinnen waren unter anderem Österreichs „First Lady“ Doris Schmidauer, die israelische Botschafterin Talya Lador-Fresher und Bundesministerin a.D. Elisabeth Köstinger. Auch die Landesvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft Wien, Martina Denich-Kobula, Melanie Eckhardt aus dem Burgenland und Vera Sares aus Niederösterreich ließen sich das interessante Gespräch nicht entgehen. Sowohl im Vorfeld, als auch im Anschluss an das sehr persönliche Gespräch gab es für die Gäste die Möglichkeit an einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Arik Brauer. Alle meine Künste“ in den Räumen des Jüdischen Museums teilzunehmen. Wir bedanken uns beim Jüdischen Museum für diese Möglichkeit.

 
Text:  Angie Eichler

Fotogalerie: www.polsterpics.com