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Der Blick in die Zukunft ist jetzt wichtiger denn je 

Virtuelle Ladies Lounge mit Bundesministerin Leonore Gewessler und Bundesvorsitzender Martha Schultz

RekordteilnehmerInnenzahl bei der jüngsten Ladies Lounge von Frau in der Wirtschaft (FiW): Mehr als 240 Zuseherinnen und Zuseher waren dabei, als Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von FiW, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler zum Gespräch bat. 

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Damit war der Fokus des Abends klar und für besonders spannenden Gesprächsstoff gesorgt: Frauen in Zukunftsbereichen wie Klimaschutz, Ökologie und Innovation, wie sie Leonore Gewessler in ihrem Ressort verantwortet.

Die Grundvoraussetzungen für dieses Amt liegen ihr im Blut, wie Gewessler erzählte. Sie wurde geprägt von einem Elternhaus, in dem Umweltbewusstsein genauso wie die Freude am politischen Dialog ganz selbstverständlich waren. Ihr Fokus als Ministerin: Entscheidungen faktenbasiert treffen und Teamgeist und Vertrauen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hochhalten.

Bedingt durch die Corona-Krise war ihr erstes Jahr im Amt für die Ministerin und ihr Team gleich eine Belastungsprobe. Für Gewessler ist wichtig, gerade in dieser Zeit der Veränderungen und Herausforderungen den Fokus auf die Zukunft zu richten. „Wir haben bereits im Budget 2020 viele Schritte in diese Richtung gesetzt, zum Beispiel im Verkehrs- und Energiebereich, aber auch, indem wir das Forschungs- und Innovationsportfolio in meinem Ressort noch stärker auf den Klimaschutz ausgerichtet haben“, so die Ministerin. Dabei liegen ihr ressourcenschonende grüne Produktion und der Einsatz verschiedenster Technologien wie auch KI zur Förderung des Klimaschutzes besonders am Herzen. Es sind aber nicht nur große Investitionen, sondern vor allem auch niederschwellige Angebote speziell an Startups, kleine Organisationen und KMUs, die sie dabei im Auge hat. Eines davon ist der Öko-Scheck, der zu einem beachtlichen Erfolg wurde. „Wir hatten innerhalb weniger Wochen das gesamte Budget für 2020 und 2021 ausgeschöpft. Aufgrund des großen Erfolges arbeiten wir gerade daran, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen.“

Mehr Sichtbarkeit für Frauen

In allen Fachbereichen sind hochkompetente Frauen zu finden, ist Gewessler überzeugt. Die Gleichstellung von Frauen, bei der sie in Österreich noch großen Aufholbedarf sieht, ist ihr auch in ihrer Ressortführung und speziell im FTI-Bereich ein großes Anliegen. Um sich gegenseitig zu stärken, hält sie speziell Initiativen oder Frauennetzwerke wie beispielsweise die „Fem-Tech“-Datenbank oder „Women in Mobility“ für wichtig. Aber es gilt auch dorthin zu schauen, wo es noch Ungleichheiten gibt, betont sie: „Das heißt, Fördermaßnahmen, die auf Chancengleichheit abzielen zu stärken, aber auch in der Nachwuchsförderung das Thema in Angeboten für Jugendliche, Schülerinnen, Studentinnen gezielt anzusprechen, um ihnen eine Karriere im FTI-Bereich schmackhaft zu machen. Wir haben Ende Dezember 2020 die FTI-Strategie des Bundes verabschiedet, die jetzt von 2021 bis 2030 die FTI-Agenden der Bundesregierung begleitet und die Richtung angibt. Auch dort gibt es ein klares Bekenntnis zur Gleichstellung in Forschung, Technologie und Innovation und auch dazu, Maßnahmen zu setzen, die Forschungskarrieren von Frauen fördern.“

Für FiW-Bundesvorsitzende Martha Schultz hat der Abend viele spannende Aspekte aufgezeigt: „Wir haben tolle Unternehmerinnen im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich, die mit ihren Initiativen und kreativen Ansätzen für die Zukunft unseres Landes stehen. Die Ziele für den Klimaschutz sind ambitioniert. Insbesondere im Green-Tech-Bereich gilt Österreich seit langem als Musterland mit vielen Unternehmerinnen und Unternehmern, die weltweit Champions und Best-Practice sind.“

Text: Birgit Vollmeier


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