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„Mein Lebensmotto ist die Empathie“

Ladies Lounge mit Mi-Ja Chun, Gründerin & Geschäftsführerin Akakiko und Bundesvorsitzender Martha Schultz

Frau in der Wirtschaft freute sich, Mi-Ja Chun, Gründerin und Geschäftsführerin von Akakiko, als besonderen Gast der Ladies Lounge begrüßen zu dürfen. Im Akakiko-Restaurant im Kaufhaus Gerngross gab die Unternehmerin in einem erfrischenden Talk mit Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von FiW, spannende Einblicke in ihr Unternehmen und die Migration nach Österreich.  

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© Anna Rauchenberger

Dass Mi-Ja Chun in ihrem Unternehmen besonders hohen Wert auf die Qualität der Lebensmittel legt, zeigte sie auch bei der Ladies Lounge am 07.09.2021. Nach einem inspirierenden Interview mit Martha Schultz verwöhnte sie die Teilnehmerinnen mit feinstem Sushi und Asian Fusion Cuisine. Nicht ohne Grund etablierte sich aus der ersten Akakiko-Filiale in der SCS eine der erfolgreichsten Restaurantketten und internationale Franchisenehmer.

Integration, ohne die Wurzeln zu verlieren

Mit 23 Jahren verließ Mi-Ja Chun ihre Heimat Südkorea, um nach Österreich auszuwandern. Bereits vor ihrer Abreise lernte sie Deutsch und absolvierte eine Krankenschwesternausbildung. Mit dem späteren Wechsel in die Gastronomie gelang der motivierten Unternehmerin jedoch etwas Besonderes, sie brachte ein Stück ihrer Herkunft in die neue Heimat und leistete einen großen Beitrag zur Etablierung der Pan-Asia-Küche in Österreich. „Ich wusste schon immer, dass ich ein selbstbestimmtes Leben führen möchte und dazu gehörte für mich auch der Schritt in die Selbstständigkeit“, so Mi-Ja Chun. Neben der Geschäftsführung von Akakiko ist Mi-Ja Chun zudem Präsidentin des Koreakulturhauses, Vizepräsidentin der Österreichisch-Koreanischen Philharmonie sowie Vorstandsmitglied des Koreanischen Vereins in Österreich und von KOWIN (Korea Women’s International Network). 2008 wurde ihr für ihre Dienste um die Republik Österreich das Silberne Ehrenzeichen vom damaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer verliehen. Damit zeigt Mi-Ja Chun, wie Integration bestens gelingen kann, ohne die Wurzeln zu verlieren, und dass kulturelle Unterschiede zum Erfolgskonzept werden können.

Empathie als (Frauen-)Stärke

Zwischen Mi-Ja Chun und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herrscht eine Vertrauensbasis. Sie betont: „Mein Lebensmotto ist die Empathie. Alle meine Angestellten wissen und schätzen es, dass sie mit mir offen über ihre Probleme reden können.“ Auch Martha Schultz unterstrich, dass Empathie eine große Stärke von Frauen sei. Sie sind ein offener Ansprechpartner für die Angelegenheiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und finden gemeinsam mit ihnen Lösungen. So übernimmt auch das Netzwerk Frau in der Wirtschaft diese Vermittlerrolle. Martha Schultz betonte: "Mit FiW setzen wir uns mit aller Kraft dafür ein, die Bedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen bestmöglich zu gestalten. So können wir Frauen bei ihrer beruflichen Karriere unterstützen, ohne dass die Qualität der Familienzeit darunter leidet."


Text: Daniela Stockhammer

Bildergalerie | © Anna Rauchenberger