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China: 0-Fälle-Strategie und BIP-Wachstum von 2,3 %. Testimpfungen seit Herbst.

Der Global Situation Report rückt alle zwei Wochen aussichtsreiche Exportmärkte mit bedeutsamen Entwicklungen ins Rampenlicht und bietet auf einen Blick aktuelle Daten und exklusive Einschätzungen der Wirtschaftsdelegierten weltweit. 
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Einschätzung des Wirtschaftsdelegierten

COVID-19 Situation

China verfolgt eine 0-Fälle-Strategie. Eine 2. Ansteckungswelle wurde bisher erfolgreich abgewehrt. Lokalisierte Ausbrüche werden mit strengen Maßnahmen und großflächigen Testungen rasch eingedämmt. In der „neuen Normalität“ sind Masken und Apps, die zum Contact-Tracing dienen, Standard geworden. Im 1. Quartal 2021 soll der neue COVID-Impfstoff, der bereits seit Herbst Schlüsselkräften verabreicht wird, auch der breiteren Bevölkerung zugänglich gemacht werden.

Fazit: Kaum Einschränkungen im Alltag. Lokale Ausbrüche werden schnell eingedämmt.

Wirtschaftliche Situation

Nach einem Einbruch von -6,8 % in den ersten drei Monaten der Pandemie hat die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt die viel erhoffte V-förmige Konjunkturerholung geschafft. Die Konsumfreude ist vor den Nationalfeiertagen im Oktober zurückgekehrt. Die chinesischen Exporte haben im 4. Quartal zweistellige Zuwächse erfahren und auch die Industrieproduktion entwickelt sich gut. Das Wirtschaftswachstum ist für das Gesamtjahr 2020 mit +2,3 % höher ausgefallen, als erwartet. Für 2021 gehen Experten von einem Aufholwachstum des Bruttoinlandsprodukts von etwa 8 % aus.

Fazit: Wirtschaftswachstum von 2,3 % übertrifft Erwartungen. Starke Performance der Exporte.

Politische Lage und Hilfspakete

Zur Belebung der Konjunktur wurde im Mai des Vorjahres ein Stimulus-Paket in Höhe von ca. 460 Mrd. EUR beschlossen. Am Parteitag Ende Oktober 2020 wurde diskutiert, wie der wirtschaftliche Aufschwung unter geänderten geopolitischen Rahmenbedingungen fortgesetzt werden soll. Dabei wurden die Eckpunkte des nächsten Fünfjahresplans festgelegt und eine Agenda mit wirtschaftlichen Zielen bis 2035 geschaffen. Es ist davon auszugehen, dass eine klimabewusstere Industriepolitik und das von Präsident Xi propagierte Wirtschaftsmodell der „dualen Zirkulation“ eine zentrale Rolle in beiden Plänen spielen werden. Dieses sieht den Binnenmarkt als wirtschaftspolitische Hauptstütze, Investitionen und internationaler Handel sollen diesen stimulieren.

Fazit: Neuer wirtschaftspolitischer Fahrplan wird ausgearbeitet. 

Situation für österreichische Unternehmen

Die Geschäfte mit China laufen wieder, die österreichischen Exporte haben im Oktober 2020 erstmals seit Beginn der Pandemie ein Wachstum zum Vergleichsmonat 2019 verzeichnet. Die österreichischen Niederlassungen sind für 2021 optimistisch und rechnen mit einer raschen Erholung der chinesischen Wirtschaft. Die größte Belastung für Exportunternehmen sind die strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen, die einen regulären Geschäftsverkehr beinahe unmöglich machen.

Fazit: Geschäfte laufen wieder. Strenge Einreise-/Quarantänebestimmungen als Hindernis.

Geschäftschancen und Potenziale für österreichische Unternehmen

Das International Trade Centre sieht für Österreich in China ungenutzte Exportpotenziale von 6,9 Mrd. USD. Zur Ankurbelung der Wirtschaft investiert der Staat in Infrastrukturprojekte, den Gesundheitssektor und den Ausbau der 5G-Netzwerke. Für Anbieter im Bereich Smart Manufacturing, Biotech und E-Health können sich daraus neue Anknüpfungspunkte ergeben. Das zunehmende Engagement chinesischer Firmen im Ausland – vor allem im Rahmen der Seidenstraßeninitiative – und die Olympischen Winterspiele 2022 eröffnen nach COVID Geschäftsmöglichkeiten.

Fazit: China bietet post-COVID neue Chancen. Nachhaltige und innovative Lösungen gefragt. 

Mehr erfahren am WKÖ-Exportradar und im AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsbericht.