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Israel: High-Tech hat COVID Gewitter gut überstanden - Österreich mit Exportplus

Der Global Situation Report rückt alle zwei Wochen aussichtsreiche Exportmärkte mit bedeutsamen Entwicklungen ins Rampenlicht und bietet auf einen Blick aktuelle Daten und exklusive Einschätzungen der Wirtschaftsdelegierten weltweit.
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Einschätzung des Wirtschaftsdelegierten

COVID-19 Situation

Israel ist Impf-Weltmeister: mehr als 40 % der Bevölkerung haben bereits die erste Impfung bekommen. Die Impfung steht nun der gesamten Bevölkerung über 16 Jahre zur Verfügung. Dies schlägt sich allerdings erst langsam in den Infektionszahlen nieder. Die Impfkampagne kämpft mit aggressiveren Virus-Mutationen und der Nicht-Beachtung von Social Distancing in einzelnen Bevölkerungsgruppen. Dennoch werden seit 7.2. erste Öffnungsschritte des 3. Lockdown umgesetzt. 

Fazit: Israel geht als größter Testkandidat für die Wirksamkeit der Impfung voran.

Wirtschaftliche Situation

Israel profitiert von seinem hohen Grad an Digitalisierung und High-Tech. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung schlägt sich 2020 im internationalen Vergleich laut israelischem Finanzminister nur mit -3,3 % zu Buche. Allerdings sind in diesen Sektoren nicht so viele Menschen beschäftigt. Der Privatkonsum ging um 8,3 % zurück. Dem gegenüber stehen Investitionsprogramme der Regierung in Verkehrsinfrastruktur und der private Hausbau, angekurbelt durch eine Senkung des Leitzinssatzes auf 0,1 %. Für 2021 erwartet das israelische Finanzministerium ein Wirtschaftswachstum von 4,6 %.

Fazit: High-Tech-Sektor krisenresistent. Wirtschaftswachstum von 3,2 % für 2021 erwartet. 

Politische Lage und Hilfspakete

Der Preis für die Unterstützungsmaßnahmen der Regierung für den Rest der Wirtschaft ist hoch, vor allem im Tourismus. Das Budgetdefizit betrug 2020 über 11 % und wird aufgrund der anhaltenden Unterstützungsmaßnahmen auch 2021 nur knapp unter 10 % betragen. Die nächsten Monate werden geprägt sein von der vorgezogenen Parlamentswahl am 23. März und der anschließenden Regierungsbildung. Zu wünschen wäre eine stabile Regierung, um auch das Budget 2021 sowie damit verbundene Reformen zu verabschieden. Zu erwarten ist jedoch weiterhin ein unbeständiges politisches Umfeld.

Fazit: Knesset-Wahl prägt nächsten Monate. Wirtschaftspolitik wird vom Wahlkampf beeinflusst.

Situation für österreichische Unternehmen

Laut israelischer Statistik erfreut sich Österreich 2020 über ein Exportplus von 15 %, auf Dollar-Basis. Und das, obwohl die restlichen Importe aus der EU um 2 % zurückgingen. Die Nachfrage nach verlässlichen Qualitätsprodukten ist und bleibt hoch. Es besteht sowohl bei Waren- als auch bei Dienstleistungsexporten ein Überschuss zugunsten Österreichs in der Handelsbilanz. Israel ist aufgrund seiner Größe ein Vertretermarkt. Gerne hilft Ihnen das AußenwirtschaftsCenter bei der Identifikation des bzw. der richtigen Partner.

Fazit: Geschäfte laufen ungebremst. Israelis schätzen Qualitätsprodukte „Made in Austria“.

Geschäftschancen und Potenziale für österreichische Unternehmen

Das International Trade Centre sieht für Unternehmen aus Österreich ein ungenutztes Exportpotenzial von 265 Mio. USD in Israel. Mit einem anhaltend hohen Bevölkerungswachstum wird Israel bis 2065 eines der am dichtesten besiedelten Länder weltweit sein. Nachdem nahezu alles importiert werden muss, ist das relativ kleine Land mit europäisch geprägter Geschäftskultur und hoher Kaufkraft von Interesse. Chancen ergeben sich vor allem aus Investitionen in Verkehrs-Infrastruktur, dem Ausbau erneuerbarer Energien, im produzierenden Gewerbe sowie bei (koscheren) Lebensmitteln und im Dienstleistungssektor. 

Fazit: Verkehrs-Infrastruktur und erneuerbare Energien in nächsten Jahren besonders gefragt. 

Mehr erfahren am WKÖ-Exportradar und im AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsbericht.