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Kanada: Erstes Land mit eigener KI-Strategie


Angewandte KI-Technologien sind fest verankert im Alltag der Kanadier.


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© DeepGenomics

Toronto, 30.04.2019

Künstliche Intelligenz gehört neben Big Data, Blockchain und Robotik wohl zu den am meist diskutierten Themen der Gegenwart. Wird über Digitalisierung gesprochen, fallen eher früher denn später diese Begriffe. Auch deshalb, weil die echten Innovationen eng mit diesen Themenbereichen zu tun haben. Beispiel Künstliche Intelligenz – diese hat in Kanada bereits Auswirkungen auf den Alltag der Bevölkerung, da die KI-Technologien zunehmend in die digitalen Systeme von Regierungen und Unternehmen integriert werden. Angewandte KI-Technologien wie maschinelles Lernen und intelligente Agenten (z.B. Chatbots auf Kundendienst-Webseiten oder virtuelle Agenten wie Apples Siri auf Smartphones) sind bereits Teil der kanadischen Gesellschaft.

Regierungsvorgabe: Neues Wissen durch KI

Kanada war das erste Land mit einer nationalen KI-Strategie. Kanadas drei nationale KI-Institute arbeiten daran, grundlegende und angewandte KI-Forschung voranzubringen und Wissen in nützliche geschäftliche Erkenntnisse und Anwendungen umzusetzen. Algorithmen, die Objekte in Bildern und oder Videos verstehen und identifizieren können, treiben den Fortschritt in Bereichen Sicherheit und Einzelhandelsgeschäft, Umwelt, Gesundheitswesen und autonome Fahrzeuge voran.

KI ermöglicht maßgeschneiderte Medikamente

In den vergangenen 15 Jahren hat eine Explosion von Patientendaten in Form von genetischen Informationen und elektronischen Patientenakten das Bild des einzelnen Patienten geschärft und Behandlungen, die genau auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind, ermöglicht. Eine solche gezielte Behandlung wird als Präzisionsmedizin bezeichnet - Arzneimittel oder Behandlungen, die für bestimmte Patienten basierend auf Merkmalen wie Anamnese, genetischer Ausstattung und Daten, die von tragbaren medizinischen Geräten erfasst werden, maßgeschneidert werden. In Forschungsgruppen, die von großen Unternehmen bis hin zu von Universitäten geführten und staatlich finanzierten Forschungsprojekten reichen, verwenden Ärzte künstliche Intelligenz (KI), um Präzisionsbehandlungen für komplexe Krankheiten zu entwickeln. Durch die Anwendung von KI und maschinellem Lernen aus diese vielfältigen Datenquellen - genetische Daten, elektronische Patientendaten, Sensordaten, Umwelt- und Lebensstildaten – forschen Wissenschaftler an der Entwicklung personalisierter Behandlungsmethoden für Krankheiten von Krebs bis Depression. 

KI ersetzt „Versuchskaninchen“

Deep Genomics, www.deepgenomics.com, ein Start-up-Unternehmen in Toronto, verwendet KI, um durch die Analyse großer Genomdatenbanken kostspielige Versuche und Fehler bei der Wirkstoffsuche zu reduzieren. Deep Genomics wurde im Jahr 2015 von Professor Brendan Frey von der University of Toronto gegründet und steht im Mittelpunkt der Bemühungen die Wirtschaftlichkeit der Wirkstoffforschung zu verändern. Das Problem: normalerweise dauert es mehrere Jahre und kostet Milliarden von Dollar, um ein neues Medikament auf den Markt zu bringen. Ein Großteil des Geldes und der Zeit wird für klinische Studien an Menschen verwendet. KI hilft dabei, die Anzahl der kostspieligen und langwierigen Versuche und Fehler bei der Entwicklung und Erprobung traditioneller Arzneimittel stark zu reduzieren. 

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: https://www.youtube.com/watch?v=i_nGJ8p3rk0
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KI sagt Behandlungsergebnis voraus

Deep Genomics nutzt seine Technologie nicht nur, um die Anzahl der Zielsubstanzen für die Behandlung einer bestimmten Krankheit festzustellen, sondern auch um das Ergebnis beim Patienten vorherzusagen und lebensrettender Gentherapien aufzubauen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Zukunft der Medizin in der KI liegt, da die Biologie für den menschlichen Verstand alleine zu komplex ist. Kanada war das erste Land mit einer nationalen KI-Strategie, die Basisarbeit dazu haben Forscher der Universität Toronto und das dortige Vector Institute sowie Professor Yoshua Bengio von der Université de Montréal geleistet.

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Ihr Ansprechpartner

AußenwirtschaftsCenter Toronto
Christian Lassnig
+1 416 96 73 348
toronto@wko.at

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