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Durch Hackathons zu kreativen Mitarbeitern



Firmen im Technologiebereich lassen sich zunehmend innovative Bewerbungsszenarien einfallen, um die kreativsten Köpfe zu finden. Hackathons etablieren sich dabei als probates Mittel.
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Teilnehmerinnen eines Hackathons sitzen an einem Tisch
© AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA Teilnehmerinnen eines Hackathons sitzen an einem Tisch

Teilnehmerinnen eines Hackathons sitzen an einem Tisch Teilnehmerinnen eines Hackathons sitzen an einem Tisch

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Wien, 30.10.2019

Softwareentwickler und Programmierer müssen neben der Beherrschung der technischen Grundlagen vor allem auch Kreativität mitbringen. Diese lässt sich anhand klassischer Bewerbungsverfahren aber oft nur schwer bewerten. Deshalb sind viele Behörden und Firmen mittlerweile dazu übergegangen, Bewerber mit praktischen Problemen zu konfrontieren und zu sehen, wie die Aufgaben gelöst werden. Während diverse Geheimdienste mitunter ganze Schnitzeljagden mit komplizierten Problemen im Netz veranstalten, setzen viele Firmen mittlerweile auf Hackathons, um geeignetes Personal zu finden. Als Bonus können gute Lösungen für das den Bewerbern vorgelegte Problem dann auch gleich umgesetzt werden, falls die Aufgabe einen Bezug zum Unternehmensalltag hat. 

Das größte Energieunternehmen Sloweniens, Petrol, sucht in Kooperation mit dem Jobportal Moje Delo Softwareentwickler im Rahmen eines Hackathons. Dabei müssen die Teilnehmer zusammenarbeiten, um innerhalb einer vorgegebenen Frist kreative Lösungen für Probleme zu finden. Dabei kann das Unternehmen gute Lösungen für Probleme aus dem Betrieb finden, neue Bewerber anlocken und feststellen, wer besonders gut für eine Position in der Firma geeignet wäre. 

Reale Bedingungen

Das Start-up Blee aus Israel spezialisiert sich darauf, Hackathons für Unternehmen auszurichten. Die Zielsetzung liegt dabei nur auf der Rekrutierung neuer Fachkräfte. Daneben sollen die Hackathons auch helfen, ein Produkt rechtzeitig marktreif zu bekommen, den Innovationszyklus zu befeuern oder die Marke einer Firma zu stärken. Bei den Blee-Hackathons arbeiten Teams aus Fachkräften aus Bereichen wie Informatik, Design oder Maschinenbau zusammen, um innerhalb von 24 Stunden ein Problem zu lösen. Dabei sollen die Verhältnisse im Betrieb möglichst genau kopiert werden. Wettbewerb und Zeitdruck sind dementsprechend wichtige Faktoren. 

In Indien hat sich das Start-up Hackerearth auf die Rekrutierung von IT-Fachkräften spezialisiert. Auch hier kommen regelmäßig Hackathons zum Einsatz, um geeignete Kandidaten für Stellen zu finden. Die Bewerber treten dann in mehreren Entwickleraufgaben gegeneinander an. Durch Überwachung wird sichergestellt, dass Bewerber nicht betrügen können. Über drei Millionen Entwickler und mehr als 1000 Unternehmen nutzen das Angebot von Hackerearth bereits regelmäßig, darunter auch Weltkonzerne wie IBM, Adobe oder Amazon. 

Durch den direkten Wettbewerb können Firmen die Stärken und Schwächen der einzelnen Bewerber direkt beurteilen. Die Aufgabenstellung ist meist sehr konkret. Für eine Stelle als Programmierer in einem Produktionsunternehmen mussten Bewerber etwa Codes schreiben, die via Machine Learning das Kaufverhalten von Kunden analysieren sollte. Solche Aufgaben erlauben es auch den Bewerbern, besser einzuschätzen, wo sie im Vergleich zur Konkurrenz stehen und was der Markt überhaupt von ihnen verlangt.

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