th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail LinkedIn Google-plus Facebook Whatsapp Flickr Youtube Instagram Pinterest Skype Vimeo Snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home Teilen Facebook LinkedIn Twitter WhatsApp E-Mail

Künstliche Intelligenz im Museum



Analyse und Vorhersage von Besucherverhalten mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz
#91000e
© Smithonean

Analyse und Vorhersage von Besucherverhalten mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz

#91000e

Sydney, 29.05.2019

Museen, Kunstgalerien, Gärten und Parks, aber auch Attraktionen vom Entertainment-Park bis zum Tiergarten – was Besucher dort machen, was sie interessiert und wie diese Institutionen auf die Kunden reagieren und ihr Angebot verbessern können, bringt man mit Besucherumfragen in Erfahrung. Im digitalen Zeitalter haben die Umfragebögen aber ausgedient, sie werden von Big Data und künstlicher Intelligenz abgelöst. Das neuseeländische Startup Dexibit nutzt Besucherdaten und maschinelles Lernen, es erstellt automatisiert Analysen und trifft Prognosen, damit Museen und Veranstalter mehr über ihre Besucher erfahren und sie besser bedienen können, sprich, das Angebot attraktiver machen zu können.

KI statt Handzähler

Die Idee hatte Angie Judge, als sie 2015 das Smithonian Museum in Washington DC besuchte. 5 Millionen Menschen zählt das Museum pro Jahr, gezählt wurden sie von einem Museumswärter per mechanischem Handzähler, auch Counter Klicker genannt. „Da dachte ich mir, dass das schon ziemlich veraltet ist und es neuere Methoden geben müsste“, schildert Judge. Mit ihrer Leidenschaft für Geschichte, Kunst und Wissenschaft sowie ihrer Ausbildung im Bereich Technische Informatik und Analytik erkannte sie sofort, dass es da dringenden Bedarf gab, die Besucherzählungen und parallel auch die Datenanalysen im Museumsbereich zu revolutionieren. Eine Recherche ergab schließlich, dass bis heute viele große Museen auf der ganzen Welt immer noch den Besucherstrom mit einem Klicksystem an der Eingangstür zählen. „Das sagt übrigens nichts über den Besucher an sich aus und was er im Museum tut und was ihn interessiert.“ Da machte es bei Angie Judge Klick und ihr Startup Dexibit war gegründet.

Sensoren analysieren Besucherverhalten

Dexibit analysiert das Besucherverhalten mit Hilfe von Sensoren, die Mobiltelefone aufspüren, regelmäßige Besucher wiedererkennen und dabei tausende Datenpunkte pro Besuch abrufen können. Bewegungen und Wegstrecken werden gespeichert und Informationen zur Aufenthaltsdauer in verschiedenen Bereichen sowie zum Konsumverhalten in Shops oder Cafés gesammelt, um präzise Prognosen treffen zu können.  Eines der Hauptziele ist, mehr Besucher anzuziehen und das Angebot so attraktiv zu machen, dass diese häufiger kommen.

Tourismus-Big-Data

Um künftige Verhaltensmuster von Gästen so präzise wie möglich vorhersagen und Umsatz- und Besuchszahlen beträchtlich steigern zu können, werden aber nicht nur Mobilfunksignale, sondern auch Social-Media-Aktivitäten und Informationen zu regionalen Events sowie Wetterprognosen und Tourismus-Statistiken gründlich durchleuchtet und ausgewertet. Dabei soll nicht nur für die Institutionen selbst, sondern auch für Gäste ein bedeutender Mehrwert geschaffen werden.

Mittlerweile zählt Dexibit einige der weltweit größten Museen zu ihren Kunden, von der National Gallery in Großbritannien oder dem Smithsonian in den USA, in Neuseeland ist es unter anderem die Auckland Art Gallery oder das neuseeländische Nationalmuseum Te Papa Tongarewa. Mit den Museen vor Ort wurden auch die ersten Pilotprojekte realisiert, dann kamen die globalen Kunden. „Wir haben uns sehr schnell und intensiv auf die Internationalisierung konzentriert“, sagt die Dexibit-Gründerin, „der eigentliche Markt war immer in den USA und Europa.“ Fünf der Top 10-Museen der Welt befinden sich in Europa. 

#fff

Ihr Ansprechpartner

AußenwirtschaftsCenter Sydney
Karl Hartleb
+61 2 92 47 85 81
E sydney@wko.at

#f1f1f1