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Roboter als Recruiter der Zukunft?



Schaut man über den österreichischen Tellerrand, trifft man auf immer mehr Unternehmen, die im Personal-Auswahlverfahren auf Robot Recruiting setzen. Wie smart muss ein Algorithmus sein, um den Bewerber in die nächste Runde zu schicken?
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Ein junger männlicher Bewerber steht einem menschenähnlichen Roboter gegenüber, der ihn kritisch beäugt.
© Aussenwirtschaft Austria Ein junger männlicher Bewerber steht einem menschenähnlichen Roboter gegenüber, der ihn kritisch beäugt.

Ein junger männlicher Bewerber steht einem menschenähnlichen Roboter gegenüber, der ihn kritisch beäugt. Ein junger männlicher Bewerber steht einem menschenähnlichen Roboter gegenüber, der ihn kritisch beäugt.

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Wien, 30.10.2019

Immer mehr Unternehmen setzen im Personal-Auswahlverfahren auf Robot Recruiting - smarte Algorithmen lassen Bewerbern automatisiert Informationen über offene Stellen zukommen, stellen ihnen die richtigen Fragen, analysieren deren Antworten und entscheiden, ob sie in die nächste Runde kommen.  Dass ein Job-Bewerber in absehbarer Zukunft tatsächlich einem Roboter aus sozusagen Metall und Schrauben gegenübersitzt, der das Einstellungsgespräch führt, ist eher unwahrscheinlich. Ist der Roboter ja nur die mechanische Außenhaut, und die braucht man nicht unbedingt, denn eine Software, die in ein Mikrofon gesprochene Sätze analysiert und Fragen via Lautsprecher ausspuckt, kann das nämlich auch. Weil alles aber so automatisiert abläuft, wird dies Robot Recruiting genannt.
Robot Recruiting wird in den Personalabteilungen bereits genutzt, vor allem aber in der Form smarter Algorithmen, die einerseits Jobbewerbern automatisiert Informationen über offene Stellen zukommen lassen, andererseits aber Fragen stellen und Antworten geben. Freilich kann man dem Rechner, der diese Algorithmen errechnet, verschiedene Gesichter geben – eben das eines Roboters, eines digitalen Avatars oder einem digitalen Menschen, der nur virtuell existiert.

Wenn KI die Fragen stellt

In Südkorea nutzen immer mehr Unternehmen künstliche Intelligenz zur Bewerberauswahl. Per August 2019 setzten laut einer Analyse des KI-Software-Unternehmens Midas IT bereits 140 Unternehmen auf Algorithmen bei der Mitarbeitersuche – eine Verdreifachung innerhalb eines Jahres. Eines der jüngsten Unternehmen, das auf die von Midas IT entwickelte KI-Methoden setzt, ist der Mobilfunkanbieter KT. Im Sommer kündigte KT an, dass es ab Ende 2019 einen KI-Algorithmus verwenden werde, um die Stellenangebote der Kandidaten zu überprüfen. "Um die Objektivität im Rekrutierungsprozess zu gewährleisten, versuchen wir, die Lebensläufe der Kandidaten mit (einem) KI-Algorithmus zu analysieren“, gab das Unternehmen bekannt. Der Algorithmus werde feststellen, wie qualifiziert die Kandidaten sind und ob es bei den Bewerbungsschreiben, Zeugnissen etc. Plagiate gebe. Vor kurzem kündigte das Militär einen Plan an, ein KI-System zur Rekrutierung von Nachwuchs- und Unteroffizieren einzuführen. Im Juni begann die Armee mit einem Pilotprojekt, bei dem Chatbots Bewerber durch Analyse ihrer Antworten auf rudimentäre Fragen überprüfen. 

Robot Recruiter auch in Europa im Kommen

Laut der Studie „Recruiting Trends“ der Universität Bamberg steigt die Akzeptanz von Robot Recruitern auch in Europa: Sieben von zehn der Top-1000-Unternehmen und etwa zwei Drittel der IT-Unternehmen gehen davon aus, dass solche Systeme künftig öfter eingesetzt werden.  Derzeit setzen laut Studie 10,3 Prozent der Unternehmen auf die automatisierte Bewerberauswahl – das sind doppelt so viele wie im Jahr davor. 6,9 Prozent der Firmen wollen Robot Recruitment in naher Zukunft nutzen. Ob es solche Lösungen sind, wie sie vom schwedischen Start-up Furhat Robotic entwickelt werden, bleibt abzuwarten.

Faire Roboterköpfe

Furhat Robotics hat Roboterköpfe entwickelt, die den menschlichen Gesichtszügen und der menschlichen Kopfform sehr ähnlich sind. Den Roboterköpfen kann ein individuelles Gesicht verliehen werden, das die Gesichtsausdrücke und Emotionen eines Menschen nachahmen kann, auch die Stimme kann man – ähnlich wie bei einem Navigationsgerät – individuell bestimmen, also einen weiblichen oder männlichen Personalchef daraus machen.
Zum Einsatz kommt der Furhat-Roboter im Recruitingprozess, um Jobgespräche (etwa in einer ersten Gesprächsrunde vor einem persönlichen Gespräch) objektiver und fairer zu gestalten. Die Roboter legen einen Fokus auf die Qualifikationen des einzelnen Bewerbers, menschliche Vorurteile (Religion, optische Erscheinung etc.) blendet er aus - dadurch entgehen, so ist Furhat Robotics überzeugt, Unternehmen gute und oft auch bessere Kandidaten nicht mehr.

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