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So werden Konferenzen und Events digital



In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen sind Messen, Konferenzen und andere Veranstaltungen nicht wie gehabt durchführbar. Diverse Unternehmen bieten virtuelle Alternativen an.
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Digitale Messen und Konferenzen
© AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA Digitale Messen und Konferenzen

Digitale Messen und Konferenzen Digitale Messen und Konferenzen

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Die Maßnahmen, die Regierungen weltweit gesetzt haben, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern, setzen die Veranstalter von Messen und Konferenzen schwer unter Druck. Dass derartige Veranstaltungen in den kommenden Monaten wieder erlaubt werden, scheint aus heutiger Sicht unwahrscheinlich. In dieser schwierigen Situation setzen viele betroffene Organisatoren auf digitale Alternativen. Mit moderner Technik sollen viele Veranstaltungen auch 2020 wie gewohnt über die Bühne gehen - in virtueller Form.

Die virtuelle Messe-Miniwelt

Das chinesische Start-up Mobile Miniature World bietet seit 2014 eine Cloud-Plattform für Konferenzen und Messen an. Kunden können ihre Produkte und Präsentationsstände virtuell nachbauen und so den digitalen Besuchern einiges zu entdecken geben. Zudem können die Aussteller ihre Kunden live betreuen. Die niederländische Firma Marveltest will mit ihrer Onlineplattform für Geschäftsbeziehungen ebenfalls vom Ausfall von Veranstaltungen, die als Firmenkontaktbörsen fungieren, profitieren. 

Eine der ersten Messen, die dieses Jahr eine digitale Veranstaltung angekündigt haben, ist die “Advanced Scientific/Analytical Systems & Solutions” in Japan, die eigentlich vom 10. bis zum 13. November in Tokio über die Bühne gehen sollte. Der Veranstalter, Fuji Sankei Business, sieht in der Digitalisierung die Chance, Unternehmen auch in Zeiten von Social Distancing die Möglichkeit zu geben, neue Geschäftschancen durch digitale Kontakte zu ermöglichen.  

In Russland bietet das Start-up LikeVR Firmen die Möglichkeit, Besprechungen und Konferenzen virtuell abzuhalten. Zudem gibt es Lösungen für Onlinepräsentationen und virtuelle Messen. Die Industriemesse INNOPROM in Jekaterinburg stellt ihr Angebot bereits teilweise auf Online-Formate um. Die Handelskammer in Moskau hat ebenfalls bereits ein Konzept für Onlinemessen in der Schublade.

Events in der zweiten Realität

Der Trend zur digitalen Veranstaltung ist aber nicht nur im fernen Ausland zu beobachten. Auch in Europa setzen Unternehmen auf die Präsentation ihrer Angebote im virtuellen Raum. In Spanien bietet etwa die Firma Two Reality eine Virtual-Reality-Plattform für Präsentation von Produkten in 3D an. Damit lassen sich Messen und andere Veranstaltungen virtuell besuchen. Telefonkonferenzen in der virtuellen Realität sollen zudem natürliche Diskussionen erlauben, weil auch Gestikulieren möglich ist. Teilnehmer können sich dabei einen 3D-Avatar erstellen, der sie in der digitalen Konferenz vertritt.

Als Avatar beim Messebesuch

Das Start-up Virtway aus Asturien entwickelt ebenfalls eine virtuelle 3D-Plattform, die neben Events auch Online-Fortbildungen erleichtern soll. Damit sollen sich auch große Messen digital abgehalten werden können. Reisegebühren und Standmiete entfallen, die Besucher können trotzdem an Konferenzen und Diskussionen teilnehmen, Produkte verkaufen und sich mit anderen Besuchern vernetzen. Auch hier werden die virtuellen Messestände mit Avataren bemannt, die es erlauben, Kunden in Echtzeit zu betreuen.

Virtuelle Wohnzimmertour

Die Casa Decor ist eine von Spaniens wichtigsten Ausstellungen für Inneneinrichtung. Jedes Jahr werden normalerweise sechs Wochen lang in Madrid rund 50 Räume präsentiert, die von Inneneinrichtungsexperten entworfen wurden. 2019 sahen sich das mehr als 50.000 Besucher an. Die Casa Decor 2020 findet in Form einer virtuellen Tour statt. Digitale Teilnehmer können sich die Ideen der Designer über eine Onlineplattform ansehen.
Weltweit gibt es zahlreiche weitere Beispiele für digitale Ideen, die den Ausfall von Messen und Konferenzen kompensieren sollen. Wenn das gut funktioniert, könnten virtuelle Veranstaltungen auch nach der Pandemie Teil des Businessalltags bleiben.

Wien, 06.05.2020

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Ihr Ansprechpartner:

Innovations-Scouting der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA
T 0590900-4159
E aussenwirtschaft.innoscouting@wko.at

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