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Boardroom Rebels - Innovations-Sprints mit jungen Menschen



Ein niederländisches Start-up kombiniert die Kreativität der Jungen mit der Weisheit der Alten.
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Junge Menschen in einer Meetingsituation im Rahmen vom Board Room Rebel Projekt
© Aussenwirtschaft Austria Junge Menschen in einer Meetingsituation im Rahmen vom Board Room Rebel Projekt

Junge Menschen in einer Meetingsituation im Rahmen vom Board Room Rebel Projekt Junge Menschen in einer Meetingsituation im Rahmen vom Board Room Rebel Projekt

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Den Haag, 27.09.2019

X, Y, Z sind nicht nur die letzten Buchstaben des Alphabets, sondern auch die Bezeichnungen jener Generationen, die im digitalen Zeitalter geboren, aufgewachsen und – wie das Beispiel Generation Z zeigt – ein völlig neues (Medien-)Konsumverhalten an den Tag legen. Ergänzt man nun diese Generationen X, Y, Z um die Baby Boomer – also die 45- bis 69-jährigen – ist es logisch, dass hier Welten aufeinandertreffen. Diesen „Generationenkonflikt“ hat sich das niederländische Startup Boardroom Rebels angenommen und bietet Unternehmen, die von Baby Boomers gegründet oder geleitet werden an, Inputs zu liefern, um für die neuen Generationen relevant zu bleiben. „Dies geschieht mit direktem und konkretem Feedback von jungen Menschen“, erklären Chris Boven und Remco van der Veen. „Die junge Generation liefert wertvolle Erkenntnisse für Personalverantwortliche, Marketingspezialisten und Produktentwickler. Kunden, Mitarbeiter und Wettbewerber verändern sich schneller als je zuvor.“

Feedback für gestandene Unternehmen

Boardroom Rebels hat verschiedene Zugänge, die alte mit der jungen Generation zu verbinden. Eine Methode sind „Fokus-Gruppen“. Es werden an einem Tag zehn junge Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren eingeladen, Feedback zu einem Produkt, zu einer Dienstleistung oder zu einer vom Unternehmen gestellten Frage zu geben. Diese zehn jungen Menschen werden sorgfältig ausgewählt und vorbereitet. Während der Sitzung werden verschiedene Werkzeuge und Arbeitsmethoden eingesetzt, um optimales Feedback zu erhalten oder Hypothesen zu testen.  

Von Fokusgruppen bis Jugendrat

Eine weitere Methode sind „Innovations-Sprints“. Hier werden Vertreter der jungen Generation eingeladen, um die Organisation, Produkt(e) oder Dienstleistungen hautnah mitzuerleben. „Dies kann bei Veranstaltungen und Meetings geschehen, die junge Generation kann aber auch als vlog-Team oder Jugendpanel in die Firma integriert werden.“
Eine Methode ist sogar ein „Jugendrat“ selbst, der aus bestehenden Mitarbeitern oder aus Jugendlichen von außerhalb der Organisation besteht. Dieser Rat tagt 4-6 Mal im Jahr mit (einer Delegation) der Geschäftsleitung. „Wir überwachen diesen Prozess und können wertvolle Ergebnisse garantieren.“

Für die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft BDO Niederlande hat Boardroom Rebels die Generation Z gebeten, mitzudenken, wie BDO als ICT-Arbeitgeber positionieren soll. Im Rahmen dieses Projekts hat neben Brainstorming-Sitzungen, Reviews aus verschiedenen Online-Kanälen eine ausgewählte Gruppe Jugendlicher nach guter Vorbereitung die Möglichkeit bekommen, bei BDO vorbeizukommen, Mitarbeiter zu interviewen und Feedback zu geben. Das Ganze wurde in zwei Videoreportagen und einem schriftlichen Bericht verarbeitet. Dies wurde als Input für die Neuausrichtung der Arbeitgebermarke verwendet. 

Jugendliche sind nachweislich kreativer

Warum das Feedback der jungen Generation wichtig ist, glauben Boven und van der Veen genau zu wissen: „Sie sind in einer Online-Welt aufgewachsen und haben dadurch hohe Standards für Nutzererfahrung. Sie sind Power-User, kennen die Online-Welt wie kein anderer und geben ehrliches Feedback, weil sie extern sind und sich frei fühlen. Sie sind sowohl neue Zielgruppe aber auch neue Mitarbeiter eines Unternehmens und für Hierarchien noch weniger empfindlich.“ Im Nachsatz: „Und Jugendliche sind nachweislich kreativer.“

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Ihr Ansprechpartner:

AußenwirtschaftsCenter Den Haag
Peter Fuchs
T +31 70 36 54 916
E denhaag@wko.at

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