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Das "Array of Things" von Chicago


Wie ein KI-Netzwerk von 500 Sensoren die Lebensqualität der US-Metropole beeinflusst.


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© ArrayOfThings

Chicago, 30.04.2019

Array of Things – der Fitness-Tracker von Chicago

Smartphones, Wearables, der gegenwärtige Hype um Elektromobilität und selbstfahrende Fahrzeuge, Bitcoins, Blockchain, sprachgesteuerte Assistenten wie Alexa oder Siri machen uns glauben, dass wir in einer total vernetzten Welt leben. Doch wir stehen erst am Anfang der Digitalisierung, wir sind gerade dabei, die Welt zu vernetzen und das Internet zu einem Internet of Things zu machen. Das „Internet der Dinge“ kündigen die Tech-Konzerne dieser Welt schon lange an, genau genommen seit der Jahrtausendwende. Aus dem Internet der Dinge ist aber schon lange das „Internet of everything“ geworden; alles, wirklich alles, kann vernetzt, mit Sensoren oder Chips auf die nächste Stufe gestellt werden. Tiere, Pflanzen und Bäume genauso wie Gegenstände des Alltags – von Küchengeräten daheim, Kleidung bis hin zu Straßenlaternen, Kanaldeckel oder auch Mülltonnen Es wird gemessen, gespeichert, ausgewertet, Sensoren erfassen Daten von allem und jedem und schicken diese in Echtzeit ins Web.

So lebt die Stadt in Echtzeit

In Chicago hat man das „Array of Things“ (AoT) geschaffen, ein Netzwerk von modularen Sensoren, die in urbanem Raum interaktiv miteinander verbunden sind und Daten der Metropolenregion Chicago verarbeiten. Dabei liegt der Fokus auf der Generierung von Echtzeitdaten der Umwelt und Infrastruktur, die sowohl zur Forschung als auch zur öffentlichen Verwendung gedacht sind. AoT fungiert somit als „Fitness-Tracker“ der Stadt und zeichnet Faktoren auf, die die Lebensqualität in Chicago beeinflussen, wie etwa klimatische Bedingungen und Luftverschmutzung sowie Lärm und Verkehr.

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https://www.youtube.com/watch?v=BHrsllHJHeo
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Ein Netzwerk mit 500 Sensoren

Die Array of Things-Technologie vereint Künstliche Intelligenz mit dem Internet der Dinge und wird stadtweit mit 500 Sensoren dafür sorgen, dass ein breites Spektrum an Daten aufgezeichnet wird. Dieses Spektrum umfasst nicht nur Messungen von Temperatur, Luftfeuchtigkeit bzw. Luftdruck, sondern auch von Lichtverhältnissen, Vibrationen und Lärmintensität. Zusätzlich werden dem Datenpool, in Form von Zahlen und Bildern des Fußgänger- und Autoaufkommens, auch Informationen zur Verkehrslage eingespeist. Dadurch bekommt Chicagos „Vision Zero“-Initiative ein weiteres Tool, die mit dem 2017 gestarteten Programm die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle auf 0 senken will.

 „Die ersten Knotenpunkte liefern uns bereits wichtige Informationen und geben uns einen Einblick in den aktuellen Zustand der Stadt und ihrer Bewohner“, meint der Informatiker Jim Kurose, der Leiter der Sparte „Computer- & Informationswissenschaft – Maschinenbau“ an der National Science Foundation (NSF). Dadurch zeigt die „National Smart Cities Initiative“ auf, wie wichtig fundamentale Forschung in Bezug auf gesellschaftliche Veränderungen ist.

AoT verbessert künftig das Leben in Städten

Das innovative Messinstrument wird Stadtplanern, Einwohnern sowie Forschern die Möglichkeit bieten, mehr über Chicagos Umfeld und Infrastruktur zu erfahren und Veränderungen im Zeitablauf zu erkennen. Das Ziel ist, Wissenschaftler, Bauherren, Politiker und die Öffentlichkeit mit detaillierten Informationen versorgen zu können, um Chicago gesünder und lebenswerter zu machen und die Fitnessdaten von Chicago in der Stadtplanung zu berücksichtigen. Der Präsident der University of Chicago, Robert J. Zimmer, ist der Meinung, dass das Array of Things-Projekt diese Ideale verfolgt – da breitgefächert Daten gesammelt werden, die in weiterer Folge vorhin genannte Entscheidungsträger verwenden, kann in urbanen Gebieten auf der ganzen Welt das Leben verbessert werden.

AoT ist konkreter als „Smart City“

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten heben Array of Things, im Vergleich zu sogenannten „Smart City“-Ansätzen, noch einmal heraus. Neben dem Sammeln umfassender Daten, beinhaltet die Initiative auch Ausbildungsprogramme, gesellschaftliche Einbindung sowie Forschungs- und Entwicklungschancen für Start-ups und Organisationen, die davon zu profitieren glauben.

Brenna Berman, Leiterin der Kommunikationsabteilung der Stadt Chicago, hat die Vision jedenfalls verinnerlicht: „Die Gesellschaft wird die Informationen verwenden, um die Stadtgemeinschaft zu verbessern, die Nachbarschaften sicherer zu machen und allen hier in Chicago ein besseres Leben zu ermöglichen.“

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Ihr Ansprechpartner

AußenwirtschaftsCenter Chicago 
Peter Sedlmayer 
+1 312 64 45 556
chicago@wko.at

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Defining the Array of Things and Smart Cities (Argonne National Laboratory) - Video

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