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Jobinterviews: Die Fragen stellt künftig ein Computer



Die Auswahl der richtigen Bewerber ist für Unternehmen ein zeitaufwändiges Unterfangen. Start-ups aus aller Welt bieten mit ihren Produkten Lösungen, die diesen Prozess zumindest teilweise automatisieren.
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Recruiterin spricht mit Bewerber via Videointerview am LaptopMeetingsituation im Rahmen vom Board Room Rebel Projekt
© Aussenwirtschaft Austria Recruiterin spricht mit Bewerber via Videointerview am LaptopMeetingsituation im Rahmen vom Board Room Rebel Projekt

Recruiterin spricht mit Bewerber via Videointerview am Laptop Recruiterin spricht mit Bewerber via Videointerview am Laptop

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Wien, 30.10.2019

Unternehmen, die qualifiziertes Personal suchen, stehen vor großen Herausforderungen. Manchmal ist es schwierig, eine ausreichende Zahl von Bewerbern zu mobilisieren, in anderen Fällen gibt es so viele Bewerber, dass das Aussortieren von Kandidaten sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Einige Start-ups haben sich zum Ziel gesetzt, die Situation zu verbessern, indem sie den Interviewprozess automatisieren. In Lettland hat das Start-up “Vintervija” für den Büroartikelhersteller Rolling eine Lösung entwickelt, die gleich mehrere Probleme gleichzeitig lösen soll. Rolling hatte Schwierigkeiten, eine ausreichende Zahl von Bewerbern für offene Marketingpositionen zu finden. Die üblichen Anzeigen via Social Media brachten nicht den gewünschten Erfolg.  

Vintervija hat daraufhin eine virtuelle Interview-App entwickelt. Bewerber werden in einer interaktiven App durch ein automatisiertes Videointerview geführt. Die Fragen werden in Form von aufgezeichneten Videos vom Marketing-Chef von Rolling gestellt. Das Interview ist nicht starr, sondern passt sich an den Bewerber an. Je nach Antwort ändern sich immer auch die nächsten Fragen. Zusätzlicher Aufwand für die Firma entsteht nicht. Dieser neue Ansatz hat dazu geführt, dass das virtuelle Interview viel Aufmerksamkeit im Netz auf sich gezogen hat. Fast eine halbe Million Menschen hat das virtuelle Interview im Netz gesehen, 5000 Personen haben sich virtuell interviewen lassen. 50 Kandidaten wurden am Ende zu vertiefenden persönlichen Interviews eingeladen.

Künstliche Intelligenz

Durch den innovativen Ansatz konnte Rolling Bewerber erreichen, die mit klassischen Mitteln nicht zugänglich waren. Gleichzeitig konnte die große Anzahl von Interessenten durch die Analyse der interaktiven Interviews sehr effizient geprüft werden. Das Finden geeigneter Kandidaten war mit sehr wenig zusätzlichem Aufwand möglich. Die eigentliche Entscheidung über eine mögliche Einstellung haben am Ende aber die Verantwortlichen bei Rolling übernommen. Ein Start-up aus Israel geht hier noch einen Schritt weiter: Hier werden die Bewerber auch gleich automatisiert nach ihrer Eignung für eine Stelle gereiht.

Intervyo heißt dieses junge Unternehmen aus Israel, das den Bewerbungsprozess fast vollständig automatisieren will. Auch hier werden potenzielle Bewerber über interaktive, virtuelle Interviews auf ihre Eignung geprüft. Dabei werden die Kandidaten von Systemen analysiert, die unter anderem durch Gesichts- und Spracherkennung feststellen sollen, ob ein potenzieller Mitarbeiter zum Unternehmen passt oder nicht. Die künstliche Intelligenz, die Mimik und Aussagen der Bewerber prüft, soll feststellen können, ob die gewünschten technischen und sozialen Fähigkeiten in ausreichendem Maß vorhanden sind oder nicht. Zudem soll das System auch Aussagen darüber treffen können, ob eine Person in die jeweilige Unternehmenskultur passt. Die Bewerber werden automatisiert gereiht und mit einer Prozent-Bewertung nach Eignung bewertet. Das Unternehmen verspricht, die geeignetsten Bewerber innerhalb von 24 Stunden finden zu können.

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