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Mit der Blockchain Nahrungsmittel verfolgen



Mithilfe eines Codes können Konsumenten im Supermarkt die Herstellung und die Logistikkette von Produkten nachvollziehen.
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Nahrungsmittel via Blockchain
© Aussenwirtschaft Austria Nahrungsmittel via Blockchain

Blockchain Nahrungsmittel verfolgen

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New York, 30.08.2019

Es ist derzeit mit Garantie jenes Wort, das – spricht man über die digitale Zukunft – am häufigsten strapaziert wird: Blockchain. Viele nehmen es in den Mund, die wenigsten wissen aber wirklich, was es genau ist und setzen es mit Bitcoin gleich. Die Kryptowährung ist freilich das bekannteste Beispiel dafür, wie Blockchain-Technologie genutzt werden kann, als Synonym dafür wird es nur von jenen genutzt, die das Potential für andere Branchen (noch) nicht erkannt haben. 

Datenblöcke in der Lieferkette

Die Blockchain ist eine Datenbank, in der Daten gespeichert werden; und weil diese Datenbank aus aneinander gereihten Datenblöcken besteht, wird sie deshalb übersetzt auch „Block-Kette“ genannt: An einen „Anfangsblock“ werden nach einem Check weitere Blöcke chronologisch hinten angehängt und verschlüsselt, ohne dass Blöcke davor gelöscht oder bearbeitet werden können. Dieses Datenbank-System wird künftig in verschiedensten Bereichen angewendet werden und wird das Vertrauen in der digitalen Welt revolutionieren, weil es Abläufe sicherer macht.

Das IBM Foot Trust Programm

Diese Technologie wird auch in der Lebensmittelindustrie zu einer wichtigen Zutat, mit dem Food Trust Programm hat IBM ein ein Trackingsystem entwickelt, das mit Hilfe von Blockchains die lückenlose Verfolgung von Produkten entlang der gesamten Lieferkette möglich macht. Das Resultat sind frischere Produkte, weniger Müll, effizientere Lieferwege und eine höhere Markenreputation. Ineffizienzen entlang der Lieferkette verursachen unnötig lange Lieferwege, größere Müllmengen oder lassen Lebensmittel verderben. Digitale Tools, wie eben eine Blockchain, können das verhindern. Laut Studien können die für die Lebensmittelindustrie entstehenden Kosten um bis zu 150 Milliarden US Dollar pro Jahr gesenkt werden.  

Bessere Logistik, bessere Ware

Mit dem Food Trust Programm hat IBM eine der wohl innovativsten Lösungen entwickelt, weil vom Produzenten bis hin zum Endkunden alle Beteiligten der Lieferkette miteinbezogen werden. So kann beispielsweise der Konsument mit Hilfe eines Codes exakt nachvollziehen, woher sein gekauftes Produkt stammt und unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde.  Der größte Vorteil liegt darin, die Logistik besser planen zu können. So weiß ein Zwischenhändler durch die Technologie bereits frühzeitig den exakten Zeitpunkt der nächsten Anlieferung und kann die Weiterverarbeitung oder den Lagerplatz vorbereiten.  

Digitale Lebensmittelinspektoren

Das Food Trust Programm von IBM ließe sich übrigens ganz gut mit einer Idee des US-Startups AgShift www.agshift.com  kombinieren. AgShift bietet ein System zur autonomen Inspektion von Lebensmitteln an. Ziel ist es, die Lebensmittelinspektion über die gesamte Lieferkette hinweg zu standardisieren und die Lebensmittelverschwendung aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei der Beurteilung der Lebensmittelqualität zu reduzieren. Hierfür wird ein Deep Learning System mit Computer Vision angewandt. AgShift prüft die Lebensmittel auf Fehler, bewertet deren Qualität und entscheidet, ob die Lebensmittel den US-Spezifikationen entsprechen.   

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Ihre Ansprechpartner

AußenwirtschaftsCenter New York
Michael Friedl
+1 212 42 15 250
newyork@wko.at 

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