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REMODEL - Open-Source-Werkzeuge für Produktionsbetriebe



Das Danish Design Center hat mit REMODEL einen innovativen Software-Werkzeugkasten entwickelt, den Firmen nutzen können, um neue Produkte zu entwickeln.
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Zwei Männer sitzen vor einem Laptop und arbeiten an einem Projekt.
© Aussenwirtschaft Austria Zwei Männer sitzen vor einem Laptop und arbeiten an einem Projekt.

Zwei Männer sitzen vor einem Laptop und arbeiten an einem Projekt. Zwei Männer sitzen vor einem Laptop und arbeiten an einem Projekt.

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Kopenhagen, 27.09.2019

Im Softwarebereich erfreuen sich quelloffene Lösungen, die kostenlos von jedem Interessenten genutzt werden können und meist von der Community weiterentwickelt werden, schon länger großer Beliebtheit. Betriebssysteme auf LINUX-Basis sind dafür wohl das bekannteste Beispiel. Das Danish Design Center  möchte diesen Ansatz jetzt auch unter Betrieben populär machen, die nicht nur im Software-Bereich aktiv sind, sondern tatsächlich Waren produzieren. Mit REMODEL soll diesen Firmen ein Werkzeugkasten in die Hand gegeben werden, mit dem verschiedenste Produkte entwickelt und hergestellt werden können. So plant der Möbelhersteller Stykka etwa eine Plattform, auf der Kunden und Designer gemeinsam Möbel gestalten und abändern können, die dann maßgeschneidert produziert werden. “Wir haben den Traum, eine Plattform zu machen, die so etwas wie Spotify für Möbel sein soll”, wird Stykka-Mitgründer Jarl Vindnaes auf der REMODEL-Webseite zitiert.

Kostenlos für Unternehmen

Das Anwendungsbündel ist unter einer Open-Source-Lizenz, genauer gesagt Creative Commons Attribution Share Alike, kostenlos für Unternehmen nutzbar. Firmen können die Software ohne Kosten downloaden, nutzen und weiterentwickeln, solange sie ihre Verbesserungen wieder der Allgemeinheit zugänglich machen. Das Angebot richtet sich vor allem an kleine und mittlere Betriebe, die im Gegensatz zu großen Firmen vielleicht nicht die Mittel haben, eigene Lösungen im Haus zu entwickeln. Die Nutzung wurde so gestaltet, dass auch Personen, die keine Erfahrung im Umgang mit den Programmen haben, schnell lernen können, wie die Werkzeuge funktionieren. Das wird mithilfe von Video-Tutorials sichergestellt. 

Kunden entwickeln mit

REMODEL wird bereits von diversen Firmen genutzt. Als Beispiele  nennt das Danish Design Center etwa einen Werkzeughersteller, der die Open-Source-Software nutzt, um eine digitale Plattform für Kunden, Entwickler und Lieferanten anzubieten, die eine gemeinsame Weiterentwicklung von Produkten erlaubt. “Wir glauben, dass Open Source die Zukunft der Produktion ist. Durch REMODEL wurden wir herausgefordert, anders zu denken. Damit haben wir das Gerüst, ein zukünftiges Open-Source-Geschäftsmodell zu entwickeln”, erklärt Ingeborg Rosenvinge, Entwicklungschefin für 3D-Druck bei Thürmer Tools auf der Website von REMODEL. 

Kunden verstehen Produkte besser als Designer

Ein anderes Unternehmen nutzt REMODEL, um eine Art App-Store anzubieten, in dem Kunden auf Abo-Basis Designs für vernetzte Systeme zugänglich gemacht und weiterentwickelt werden können. REMODEL eröffnet Firmen neue Wege, um die Entwicklung neuer Produkte voranzutreiben. “Das wirklich neue daran ist, dass wir unser Wissen in Dateiform veröffentlichen können. Wir hoffen auf diesem Weg auf verschiedenen Gebieten Communities schaffen zu können, in denen verschiedene Leute, die cleverer sind als wir, unsere Produkte und Ideen weiterentwickeln, damit am Ende alle profitieren können”, wird Mats Boserup Lauritsen, der Besitzer der Firma TagTomat, von REMODEL zitiert.

Wie weit die Firmen den Open-Source-Gedanken in ihre Unternehmenskultur integrieren, bleibt ihnen überlassen. Einige Firmen entscheiden sich dazu, ihr geistiges Eigentum ebenfalls komplett quelloffen zur Verfügung zu stellen, andere setzen die Open-Source-Werkzeuge lediglich außerhalb ihrer Kernkompetenzen ein und behalten ihre proprietären Lizenzen.

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Ihr Ansprechpartner:

AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen
Cosima Steiner
T +45 33 11 14 12
E kopenhagen@wko.at

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