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SBB Green Class: Schweizer Mobilitäts-Abo von Tür zu Tür


Daten geben Aufschlüsse über die Zukunft der Mobilität


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© SBB

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Zürich, 30.03.2019

Ein Abo, das zum Monatstarif alle Verkehrsmittel inkludiert? Dieses Konzept könnte wegweisend sein, wenn es darum geht, den Verkehr der Zukunft effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Schweizerischen Bundesbahnen haben diesen Schritt in eine solche Zukunft gewagt - und zwar mit dem “SBB Green Class”. Dieses Abonnement inkludiert den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln in der ganzen Schweiz, Zugang zu Car- und Bike-Sharing-Diensten sowie ein Elektroauto nach Wahl - alles gebündelt zum monatlichen Fixtarif.

Was ist alles inkludiert?

In erster Linie hat der Nutzer freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmittel schweizweit in der 1. oder 2. Klasse (je nach Package). Zudem können Kunden auf Car- und Bikesharing-Angebote sowie Taxiservices zurückgreifen, die die Weiterfahrt von den Bahnhöfen zum jeweiligen Ziel ermöglichen. Darüber hinaus erhält der Kunde exklusiv ein Elektroauto nach Wahl, um auch im Individualverkehr stets mobil und flexibel zu sein.

Dabei kann aus zwei verschiedenen Packages gewählt werden, die unterschiedliche Angebote inkludieren. Grundsätzlich entscheidet man sich für die Premium Class oder das Comfort Paket. In der Premium Class hat der Kunde alle Services inkludiert und fährt mit der Bahn in der 1. Klasse. Das Comfort Paket gilt hingegen im Bahnverkehr für die 2. Klasse und die Taxiservices fallen weg. Je nach Wunsch kann unter folgenden Elektroautomodellen gewählt werden.

  • Tesla Model S: Pro Jahr 20.000km Reichweite inbegriffen und Zugang zum internationalen Supercharger Netzwerk, Premium ab 2.330 CHF/m, Comfort ab 2.060 CHF/m
  • Nissan Leaf: Pro Jahr 3.000km inklusive, Zugang zu 20.000 Ladestationen europaweit, ab 1.460 CHF/m, Comfort ab 1.190 CHF/m
  • VW e-Golf Zugang zu 20.000 Ladestationen europaweit, Premium ab CHF 1.460/m, Comfort ab 1.190 CHF/m
  • BMW i3: 15.000km inklusive, Zugang zu 20.000 Ladestationen europaweit Premium ab 1.210 CHF/m, Comfort ab 940 CHF/m

Die Abrechnung erfolgt per Rechnung oder Lastschriftverfahren (LSV/Debit Direct). Dem Kunden steht es dabei offen, ob die Zahlung als Jahresrechnung oder in vierteljährlichen bzw. monatlichen Raten erfolgt.

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https://www.youtube.com/watch?v=f7jwRgbuNtk#action=share
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Forschungsprojekt im Hintergrund

Den Schweizerischen Bundesbahnen geht es aber nicht nur darum, mit neuen Mobilitätskonzepten Kunde zu gewinnen. Alle Teilnehmer der “SBB Green Class“ sind Teil eines Forschungsprojektes, das von der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit der SBB geleitet wird. Das Projekt soll Aufschlüsse über die Zukunft der Mobilität geben und eine Basis bieten, um Strategien und Leitlinien für ein effizientes und modernes Mobilitätskonzept abzuleiten.

Denn auch in der Schweiz müssen große Herausforderungen angegangen werden. Das Verkehrsaufkommen nimmt stetig zu. Staus, steigende Kosten der Infrastruktur, Lärmbelästigung, Umweltzerstörung und Landschaftsverbrauch sind die bekannten Folgen.

Ein Problem, das dahinter steht: Konsumenten von Mobilität tragen nicht die vollen Kosten, weder im Individual-, noch im öffentlichen Verkehr. Laut Avenir Suisse liegt der Kostendeckungsgrad in der Schweiz im Öffentlichen Verkehr bei 40 Prozent, wobei 60% vom Steuerzahler gedeckt werden.

Mobility-Pricing als Lösung

Eine mögliche Lösung des Problems stellt das so genannte Mobility-Pricing dar. Was ist Mobility-Pricing? Anders wie die bekannten Road-Pricing-Modelle (Stockholm, London), wo ausschließlich der Straßenverkehr über verschiedene Mauttarife gesteuert wird, handelt es sich beim Mobility-Pricing um ein umfassenderes Konzept, welches Straßen- und Schienenverkehr miteinbezieht.

Der Schweizer Bundesrat definiert es folgendermaßen: Bei Mobility-Pricing handelt es sich um benutzungsbezogene Abgaben für Infrastrukturnutzung und Dienstleistungen im Individual- und im öffentlichen Verkehr, mit dem Ziel, die Mobilitätsnachfrage zu beeinflussen.

Das Projekt ist vom Schweizer Bund langfristig auf 15 Jahre angelegt und soll sich anhand folgender Grundprinzipien orientieren: Leistungsbezogene Preise anstelle von indirekten Steuern, Abgaben und Einheitstarife und ein Fokus auf das Verursacher-Prinzip: wer Mobilität konsumiert, soll einen Anreiz haben, sich kostenbewusst zu verhalten.

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Ihre Ansprechpartnerin

AußenwirtschaftsCenter Zürich
Maria Trsek
+41 44 21 53 040
zuerich@wko.at

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