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Erläuterungen zu Dokument A15

Kommentar und Interpretationshilfe

Auf Beschluss des DGMK-Arbeitskreises normative Dokumente wurden Kommentare und Interpretationshilfen zum normativen Dokument „Personalzertifizierung: Operativ tätiges Personal im SGU-Bereich“ zur Fassung vom 4.5.2011, herausgegeben.

Um die Gleichwertigkeit zu gewährleisten werden folgende Handlungshilfen zum Dokument A15 gegeben:

Es ist von der akkreditierten Personalzertifizierungsstelle in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Anforderung an die Ausbildung gemäß Kapitel 5.2.1 erfüllt wird, d. h. die Eingangsvoraussetzung erfüllt ist.

Nachweis der Eingangsvoraussetzung (Ausbildung) kann im Einzelfall auch sein

  • Bestätigung Arbeitgeber über mind. 3-jährige Berufserfahrung in Österreich in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf
  • Noch gültige SGU-Ausbildung einschließlich –Prüfung gem. Dok. A16, A17 oder A18, Ausstellung vor 01.07.2012

Neben diesen Handlungshilfen besteht immer die Möglichkeit der Einzelfallentscheidung. In dem Fall ist von der akkreditierten Personalzertifizierungsstelle in jedem Einzelfall - z. B. anhand der Lernzielliste des Normativen Dokuments A15 „PERSONALZERTIFIZIERUNG: OPERATIV TÄTIGES PERSONAL IM SGU-BEREICH“ (Tabelle 1) - zu prüfen, ob und ob ausreichend Ausbildungsinhalte zum Arbeitsschutz vermittelt wurden.

Die Nachweispflicht (z. B. Ausbildungsinhalte) liegt dabei beim Antragsteller. Die akkreditierte Personalzertifizierungsstelle prüft die Nachweise und entscheidet, ob eine Schulung mit 24 U-Std. oder ggf. eine angepasste Schulung (z. B. 8 oder 16 U-Std.) ergänzend oder keine Schulung notwendig ist. Die Dokumentation der jeweiligen Entscheidung ist mit nachvollziehbarer Begründung in jedem Einzelfall von der Personalzertifizierungsstelle zu archivieren.

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