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© WKW
3.10

Investitionszuwachsprämie für Großunternehmen

Der Hintergrund

Analog zu den KMU sollten auch den Großbetrieben gezielte finanzielle Anreize gesetzt werden, um ihre Investitionstätigkeit zu erhöhen.

Die angekündigte Investitionsförderung im Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018 sollte ursprünglich als vorzeitige Abschreibung umgesetzt werden. Einer Einführung stand jedoch entgegen, dass dies eine selektive steuerliche Maßnahme und damit verbotene staatliche Beihilfe dargestellt hätte.

Die Durchsetzung

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Investitionszuwachsprämie in einem ersten Schritt  für KMU gefordert.

Im Sinne eines konstruktiven Zusammenwirkens von kleinen und großen Unternehmen sind Maßnahmen für Großunternehmen im Wege der Zulieferungen und Kooperationen aber immer auch KMU-wirksam.

Der Erfolg

Analog zur KMU-Investitionsförderung beschloss der Ministerrat die Einführung einer Investitionszuwachsprämie für Unternehmen ab 250 Mitarbeiter oder mit einem Umsatz von mehr als 50 Mio. Euro sowie einer Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro.

Ab März 2017 konnten sich die Großbetriebe ihren Investitionszuwachs - berechnet auf Basis der durchschnittlichen Investitionen der letzten 3 Jahre - zu 10 Prozent fördern lassen.