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© WKW
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Wirtschaftsstandort durch Digitalisierung und Breitbandausbau stärken

Der Hintergrund

Zur Ausstattung moderner wettbewerbsfähiger Betriebsgebiete gehört heutzutage jedenfalls eine optimale infrastrukturelle Versorgung mit einem stabilen schnellen Breitband-Internet. Der Breitbandatlas (BB-Atlas) ist das zentrale Informationsmedium über die aktuelle Breitbandversorgungssituation in Österreich. Aus diesem ist klar erkennbar, dass sich die Situation für Betriebsbau- und Industriegebiete in Wien denkbar schlecht darstellt und diese in Wien am schlechtesten(!) versorgt sind.

Die Durchsetzung

Die Stadt Wien ist gefordert, die ergänzenden Investitionen von 12 bis 15 Mio. Euro zur Erzielung einer 100 Prozent Breitbandabdeckung selbst vorzunehmen. Durch diese Investitionen werden 500 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Der Breitbandausbau für Betriebsliegenschaften, insbesondere in Betriebsbau- und Industriegebieten, muss höchste Priorität für die Stadtregierung haben. Das Industriegebiet Standpunkt Liesing im Süden von Wien könnte dabei als Pilotzone dienen, zumal das vor Ort befindliche Quartiersmanagement „Standpunkt Liesing“ bereits umfangreiche Erhebungen durchgeführt hat und die Betriebe eine wesentliche Verbesserung der Breitbandversorgung im Betriebsgebiet fordern.

Der Erfolg

Es gibt nunmehr eine KMU-Förderung des BMVIT für Glasfaseranschlüsse. Die WK Wien fördert diese Aktivitäten durch einen „Antragscheck“ und eine geförderte Unternehmensberatung. Weiters wird gemeinsam mit der Sparte IC und der Wirtschaftsagentur an der Fortsetzung der Kampagne gearbeitet. Außerdem wurde vom Bund und vom Land Wien angekündigt, den Breitbandausbau bis 2022 mit 50 Mio. Euro aus den Mitteln der Breitbandmilliarde anzukurbeln.