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Viel mehr als Kastln

Am elterlichen Bauernhof und bei der Arbeit im Wald lernte Andreas das Naturmaterial Holz schätzen. Jetzt ist es der Stoff aus dem er seine Zukunft schnitzt. Andreas macht die Lehre zum Tischler. 


Es gibt Fähigkeiten, die sich schon recht früh zeigen. Bei ihrem Sohn Andreas ist den Eltern aufgefallen, dass er eigentlich immer schon ein Handwerker gewesen war. In einem landwirtschaftlichen Betrieb bieten sich für junge Burschen ja auch viele Möglichkeiten, ihre handwerklichen Talente zu entdecken. „Andreas hat sich immer schon gerne mit Holz beschäftigt“, erzählt Andreas' Mutter Daniela von den ersten Funken einer Leidenschaft, die jetzt sein berufliches Leben prägt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Landwirtschaftlichen Fachschule in Lienz hatte Andreas auch kurz die Maurerlehre gereizt. Nicht nur wegen dem Handwerk an sich, sondern auch, weil Maurer immer an der frischen Luft arbeiten. Leicht hat sich Andreas die Entscheidung nicht gemacht. Dafür ist sie viel zu wichtig. Er hat sich beispielsweise auf der WIFI-Online-Plattform berufsreise.at informiert, die auf spannende Weise alle Details zum umfangreichen Berufs- beziehungsweise Ausbildungsangebot in Tirol bietet. Dann hat er intensive Gespräche mit seinen Eltern geführt, bei Verwandten nachgefragt und sich intensiv mit seiner Zukunft auseinandergesetzt. Gleich zwei Mal hatte Andreas in einem Tischlereibetrieb geschnuppert und mit dieser Erfahrung, dem Informationsreigen und den Gesprächen bekam seine Entscheidung eine richtig gute Basis. „Ich habe mich dazu entschlossen, Tischler zu lernen. Und ich bin auch dabei geblieben“, sagt er.

„Andreas hat sich immer gerne mit Holz beschäftigt."
Daniela, Mutter von Andreas


Zukunft Handwerker

Andreas' Mutter ist froh, dass er sich für das Handwerk entschieden hat. „In Zukunft brauchen wir das Praktische und Handwerkliche viel mehr. Die Ausbildungsmöglichkeiten sind einfach gewaltig“, weiß Daniela, die anderen Eltern nicht nur dazu rät, in ihre Kinder hineinzuhören und rauszufinden, was sie gerne tun. Daniela plädiert auch dafür, ihnen „einen Schupf“ zu geben und sie probieren zu lassen. Beim Probieren in der Schnupperlehre hat Andreas beispielsweise schon festgestellt, dass es beim Beruf eines Tischlers um viel mehr geht, als um Kastln. Auch in vermeintlich simplen Kastln steckt eine Vielzahl an Varianten sie zu gestalten, das Holz zu bearbeiten und die Teile zusammenzubauen. „Es gibt so viele Möglichkeiten und so viele verschiedene Holzarten. Holz ist so vielfältig“, schwärmt Andreas. Das Spektrum seines Lehrberufes ist nicht minder riesig. Möbel, Türen, Fenster, Treppen, Ladeneinrichtungen oder Innenausbauten zählen dazu. Dafür müssen Entwürfe erstellt, Pläne gezeichnet und das Holz mit verschiedensten Maschinen bearbeitet werden. „Ich mag das genaue Arbeiten“, sagt Andreas.

Schöner Rhythmus

Vielleicht, meint Andreas, werde er sich Zukunft auf eine Sache spezialisieren. Auf das Fräsen zum Beispiel oder auf CNC, also die mit moderner Steuerungstechnik arbeitenden Werkzeugmaschinen, welche die digitalen Automatisierungsmöglichkeiten mit handwerklichem Können kombinieren. Bevor es so weit ist, will Andreas selbstverständlich seine Lehre gut abschließen, an der ihm alles gefällt, auch der Rhythmus. Er arbeitet von Montag bis Mittwoch, am Donnerstag besucht er die Berufsschule und am Freitag arbeitet er wieder. Das findet er besser, als zwei Monate durchgehend die Berufsschule zu besuchen. Er genießt es jedenfalls, nicht mehr jeden Abend lernen zu müssen und sagt: „Ich gehe gerne arbeiten.“

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3 Fragen an Andreas

1

Hast du einen Tipp für Jugendliche, um die richtige Zukunftsentscheidung zu treffen?

Es gibt die WIFI-Seite berufsreise.at. Da kann man sich ganz gut über verschiedene Berufe erkundigen und nachlesen. Das ist sehr hilfreich. Da fällt die Entscheidung leichter.

2

Was sind für dich die Vorteile der Lehre?

Die Lehre macht einen selbstständiger. Jetzt habe ich selber meinen Lohn. Ich muss jetzt nicht mehr jeden Tag in der Schule sitzen, kann arbeiten und muss am Abend nicht mehr lernen. Das ist viel besser für mich. 

3

Was gefällt dir am Beruf des Tischlers?

Mir taugt das genaue Arbeiten. Holz ist so vielfältig, man kann so viel daraus machen. Ich würde die drei Jahre gerne gut abschließen und dann schauen, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es in der Firma gibt. Vielleicht werde ich mich auf eine Sache spezialisieren. CNC zum Beispiel oder Fräsen – das würde mir schon taugen.

Steckbrief zum Lehrberuf

Name des Lehrberufes

Tischler

Dauer der Lehrzeit

3 Jahre

Anforderungen

Fingerfertigkeit, gute körperliche Verfassung, gestalterische Fähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit, Kreativität.  

Mehr zum Lehrberuf Tischlerei
alle Tiroler Ausbildungsbetriebe und
offene Stellen unter

www.berufsreise.at/berufe/1484

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