th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Karriere mit Baulehre

Dass er am Feierabend immer sieht, was er geschafft hat, macht ihm Spaß. Und es motiviert ihn. Florian hat sich für eine Lehre zum Tiefbauer entschieden und er weiß, dass damit alles für ihn möglich wird. 


Wenn in der Nachbarschaft gebaut wurde, mussten seine Eltern den kleinen Florian nicht lange suchen. Vater Fritz erinnert sich gut daran, wie genüsslich der „Bua“ erst die Bagger beobachtete und dann in der Sandkiste weiterbaute. Wie Florian selbst, so ist auch dieser Spaß am Bau immer größer geworden. Und die Sandkiste wurde zu klein. „Dann hat er die Landwirtschaftliche Schule abgebrochen und sich entschlossen, in die Tiefbaulehre zu gehen. Da ist er in seinem Element. Das ist seine Berufung“, sagt Fritz.

Wenn er mit so großer Überzeugung davon berichtet, wie Florian mit der Wahl seines beruflichen Lebensweges ins Schwarze getroffen hat, erzählt er nichts Erfundenes. In der Landwirtschaft zu Hause konnte er schon mit Stolz beobachten, wie Florian kleine und auch größere Bauprojekte selbst umsetzte: „Er hat mir aufgeschrieben, was er alles braucht und dann hat er es selbst perfekt umgesetzt. Hut ab vor ihm.“ 

„Dann hat er die Landwirtschaftliche Schule abgebrochen und sich entschlossen, in die Tiefbaulehre zu gehen. Da ist er in seinem Element. Das ist seine Berufung!"
Fritz, Vater von Florian

Das gute Gefühl, am Ende eines Arbeitstages zu sehen, was man geleistet hat, fasziniert Florian an seiner Tiefbauer-Lehre. Dass der Job so vielfältig und die Aufgaben so abwechslungsreich sind, sind für ihn weitere Pluspunkte. „Mir gefällt auch, dass ich immer draußen bin. Ich bin ein Mensch, der draußen sein und anpacken muss“, ergänzt er die Liste, zu der selbstverständlich auch die Arbeitsgeräte zählen. Bagger, Walzen, Rüttler oder Pickel sind nötig, um Bauvorhaben erfolgreich fertigzustellen. Herausfordernd sind dabei auch die Vermessungsarbeiten, das Einrichten der Baustellen, das Herstellen von Fundamenten oder Wänden, die Betonierarbeiten oder das Verlegen von Kabel- oder Rohrleitungen in der Erde. Wo beispielsweise kleinste Niveauunterschiede berücksichtigt werden müssen, ist exaktes Arbeiten mit den vermeintlich „groben“ Werkzeugen und viel Fingerspitzengefühl nötig. „Meine Lieblingsarbeit ist der Kanalbau“, sagt Florian, der auf den Baustellen Wind und Wetter ausgesetzt ist. Das kann anstrengend werden, doch macht er die Arbeit selbst bei 40 Grad plus oder 10 Grad minus gerne. Ein Bürojob wäre für ihn nie in Frage gekommen.  

Steile Karriere ohne Matura

Neben der schönen Tatsache, dass Florian im Tiefbau seine Leidenschaft gefunden hat und er von der Teamarbeit auf den Baustellen schwärmt, weiß er auch die Chancen zu schätzen, die sich damit für ihn öffnen. „Im Bau hast du viele Karrieremöglichkeiten. Facharbeiter, Vorarbeiter, Polier, Techniker, Bauleiter, Baumeister. Du kommst sehr weit ohne Matura. Das ist das Feine in der Baubranche“, sagt er. Er wird all die Möglichkeiten nutzen, die sich bieten und nach seiner Zukunft befragt, stellt Florian glasklar fest: „Jedenfalls bleibe ich auf der Baustelle.“  


WKT
© WKT
WKT
© WKT



3 Fragen an Florian

1

Wie wichtig waren deine Eltern bei der Entscheidung, die Tiefbau Lehre zu beginnen?

Meine Eltern haben mich von der ersten Minute an unterstützt. Sie haben es super gefunden, dass ich etwas Handwerkliches mache.

2

Was gefällt dir an der Lehre?

Dass der Job so vielfältig und dass es so abwechslungsreich ist. Es ist faszinierend, am Abend immer zu sehen, was du geschafft hast und wie weit du gekommen bist. Im Sommer, wenn es richtig heiß ist, oder im Winter, wenn es richtig kalt ist, ist es schon auch anstrengend. Aber ich bin auch gerne bei plus 40 oder minus 10 Grad draußen.

3

Was würdest du anderen Jugendlichen empfehlen?

Anderen Jugendlichen würde ich empfehlen, eine Schnupperlehre zu machen. Da sehen sie, was abgeht und ob ihnen das gefällt. Ich habe keine Schnupperlehre gemacht, weil ich schon wusste, was ich machen will.

Steckbrief zum Lehrberuf

Name des Lehrberufes

Tiefbau

Dauer der Lehrzeit

3 Jahre

Anforderungen

technisches Verständnis, Zahlenverständnis und Rechnen, gutes Augenmaß und körperliche Verfassung, Veränderungsbereitschaft, Mobilität, Systematische Arbeitsweise. 

Mehr zum Lehrberuf Tiefbau,
alle Tiroler Ausbildungsbetriebe und
offene Stellen unter

www.berufsreise.at/berufe/2719

WKT
© WKT

TALENT-CARD®

Begabungen, Stärken und Fähigkeiten entdecken mit der Potenzialanalyse für Jugendliche.

Schau dir weitere Erfolgsgeschichten an

WKT
© WKT

Maurice 
Metallbau-
techniker

Zeichnen, Entwerfen, Drehen, Fräsen, Schweißen!

WKT
© WKT

Lisa
Bürokauffrau

Die Welt des Großhandels entdecken!

WKT
© WKT

Andreas
Tischler

Er war eigentlich immer schon ein Handwerker!

WKT
© WKT

Melanie
Köchin

Die ehrgeizige Genussmanagerin