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Die Welt ist sein Arbeitsfeld!

Georg kümmert sich darum, dass unterschiedlichste Waren sicher an ihrem Zielort ankommen. Schon in der Lehre zum Speditionskaufmann ist sein Arbeitsfeld die ganze Welt. 


Ein Auto von A nach B zu bringen, ist auf den ersten Blick ein Kinderspiel. Dann jedenfalls, wenn das Auto gefahren werden kann und zwischen A und B kein unüberwindbares Hindernis liegt. „Wir haben schon Autos versendet“, erzählt Georg begeistert. Georg macht die Lehre zum Speditionskaufmann und das bedeutet eben auch, alle geografischen und auch sonstigen Hindernisse überwinden zu können, damit die Ware sicher am Zielort ankommt. Beim zweiten Blick wird rasch klar, dass es kein Kinderspiel ist, unterschiedlichste Waren an die unterschiedlichsten Orte der Welt zu versenden. Die Angebote und Kosten müssen dafür kalkuliert, die geeigneten Methoden für Verpackung oder Lagerung gefunden und die optimalen Verkehrsträger – ob Lkw, Schiff, Bahn oder Flugzeug – gewählt werden. Das ist es, was Georg Spaß macht und das ist es auch, was er zu seinem Beruf gemacht hat. Die Lehre zum Speditionskaufmann ist sein erster Schritt. „Der ganze Aufbau gefällt mir. Wie lagert man die Waren, wie verpackt man sie und wie verschickt man sie. Das sind wirklich coole Sachen“, erzählt er. 

„Es hat mir von Anfang an super gefallen, die Arbeit ist abwechslungsreich und interessant."
Georg, Speditionskaufmann

Als Georg noch klein war, spielte er gerne Nintendo und fand Computer cool. Er hat zwar in der Tischlereiwerkstatt seines Vaters immer wieder mal gebastelt, doch haben die Werkzeuge ihn nicht so stark gereizt, wie die digitalen Spielarten. „Jeder hat seine Stärken. Er mit Computerprogrammen und ich mit Holz“, sagt Georgs Vater Clemens, der in seinem Betrieb selber Lehrlinge ausbildet und ein glühender Fan des dualen Ausbildungssystems ist. Vor dem Hintergrund legt er allen Eltern ans Herz, sich darüber zu informieren, was eine Lehre alles kann und wie groß das Spektrum der verschiedenen Lehrberufe ist. Als Vater und als Lehrherr weiß er, wie wichtig es ist, dass die Jugendlichen einen Beruf ergreifen, der ihnen Spaß macht. Und weil Georg immer schon sehr selbstbewusst gewesen war, sich Ziele gesetzt und diese auch verfolgt hatte, unterstützte Clemens ihn mit ganzer Kraft dabei, „das seine“ zu finden. In der Schule hatte Georg nie Probleme gehabt. Deswegen stand die Überlegung im Raum, weiter die Schule zu besuchen. Aber nur kurz, denn das Ergebnis der Potenzialanalyse des WIFI zeigte seine Stärken auf, öffnete ihm den Weg zu einer Spedition und nach der Schnupperlehre stand seine Entscheidung fest. „Es hat mir von Anfang an super gefallen, die Arbeit ist abwechslungsreich und interessant“, sagt Georg. 

Abwechslungsreichtum

Wenn er von seinem Alltag erzählt, wird schnell nachvollziehbar, was ihn so begeistert. Neben den verschiedensten Waren, die auf rundum optimale Weise zu ihren Zielen gesendet werden, ist es die Zusammenarbeit mit den Menschen, die er dabei besonders hervorhebt. Das Arbeitsklima ist super, die Gespräche mit den Kunden sind es auch, Georg arbeitet teils im Lager, teils im Büro, lernt alle wichtigen Schnittstellen in der Spedition kennen und hält fest: „Man stellt sich das Arbeiten anders vor – dass es streng ist und steif ist. Aber in Wirklichkeit ist es nicht so. Man kann sich Sachen selber einteilen. Das finde ich super.“ Eigenständigkeit und  Unabhängigkeit sind ihm sehr wichtig. Das befeuert auch seine Wünsche für die Zukunft. Dort kann er sich vorstellen, ein Team in einer Spedition zu leiten und meint: „Ich finde es cool, das ein bissl zu managen.“

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3 Fragen an Georg

1

Warum hast du dich für eine Lehre entschieden?

Ich habe mir schon einmal überlegt, in die Schule zu gehen, aber mich hat die Lehre von Anfang an viel mehr interessiert, weil man da meiner Meinung nach viel mehr Sachen machen kann. Ich kann praktisch mitarbeiten, was ich in der Schule nicht kann. In der Lehre hat man auf der einen Seite die Schule, auf der anderen Seite die Praxis.

2

Was würdest du Jugendlichen raten?

Ich würde auf jeden Fall die Potenzialanalyse am WIFI machen. Das leitet dich in die Richtung, was dich interessieren könnte. Es zeigt dir die Stärken und Schwächen auf. Am Ende weißt du, was dir gefallen könnte und was nicht. Dann sollte man sich eine Woche Zeit nehmen und in den Beruf reinschnuppern und schauen, ob es der richtige ist.

3

Was gefällt dir an der Lehre zum Speditionskaufmann?

Es ist sehr abwechslungsreich und man kommt viel rum. Ich bin teils im Lager, teils im Büro und sehe extrem viele Sachen. Der ganze Aufbau taugt mir. Wie lagert man was, wie verschickt man die Sachen, wie verpackt man die Ware. Das ist wirklich cool.

Steckbrief zum Lehrberuf

Name des Lehrberufes

Speditionskaufmann/frau

Dauer der Lehrzeit

3 Jahre

Anforderungen

Fremdsprachenkenntnisse, Anwendung und Bedienung digitaler Tools, kaufmännisches Verständnis, Verhandlungsgeschick, Beurteilungsvermögen, Planungs- und Organisationsfähigkeit, Problemlösefähigkeit, systematische Arbeitsweise 

Mehr zum Lehrberuf Speditionskaufmann/frau
alle Tiroler Ausbildungsbetriebe und
offene Stellen unter

www.berufsreise.at/berufe/349

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