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Eine Frage der Kommunikation

Mit ihrem ersten Lehrlingsgehalt entdeckte Lisa Barcelona. Mit ihrer Lehre zur Bürokauffrau entdeckt Lisa die Welt des Großhandels. Jeder Tag ist anders, keine Aufgabe komplett gleich. 


Lustig und fröhlich. So wird Lisa von ihrer Mutter Michaela beschrieben und so beschreibt sie sich auch selbst. Der Besuch der höherbildenden Schule verpasste diesen positiven Eigenschaften einen Knick. „Die Schule war kein Spaß mehr. Das haben alle gemerkt. Ich war nicht mehr so lustig und fröhlich“, erinnert sich Lisa an die Zeit, als zunehmend deutlich wurde, dass die Schule für sie die falsche Wahl gewesen war. Auf der Suche nach dem richtigen Weg für Lisa wurde die Lehre rasch zum Schlüsselwort.

Gemeinsam mit ihren Eltern machte sich Lisa auf die Suche nach dem Beruf, der zu ihr passt. Weil Lisa eben lustig und fröhlich ist, sie gerne mit Leuten redet und ein diesbezüglich einsamer Job ganz und gar nicht zu ihr passen würde, nutzte sie die Gelegenheit, um in den Büros verschiedener Firmen zu schnuppern. „Dann habe ich mich für die Lehre zur Bürokauffrau entschieden“, erzählt Lisa. Sie macht die Lehre in jenem Großhandelsunternehmen, in dem auch ihre Mutter Michaela die Lehre zur Bürokauffrau absolviert hat. Das ist ein schöner Zufall, ist Michaela doch überzeugt: „Eltern dürfen ihre Kinder nicht irgendwo reindrängen. Man muss auf sie hören. Das Kind soll glücklich sein.“ So wie Lisa, seit sie die Lehre begonnen hat. 

„Eltern dürfen ihre Kinder nicht irgendwo reindrängen. Man muss auf sie hören. Das Kind soll glücklich sein."
Michaela,  Mutter von Lisa

Bürokaufleute haben ein richtig umfangreiches Arbeitsspektrum. Es umfasst alle Büro- und Sekretariatsarbeiten im Verwaltungs- und Organisationsbereich von Institutionen oder Unternehmen. Dieser grobe Umriss der beruflichen Landkarte für Bürokaufleute zeigt schon, dass ihr möglicher Einsatzbereich so groß ist, wie die wirtschaftliche und administrative Vielfalt der Berufswelt selbst. Die Vielfalt, die Lisa in ihrer Lehre im Großhandel kennenlernt, ist nicht minder umfangreich. Und spannend. Nach einem eigenen Rotationsplan lernt sie dabei alle Teilbereiche des Unternehmens kennen. Im Kundenservice telefoniert sie beispielsweise mit den Mitarbeitern der Unternehmensfilialen, nimmt Bestellungen auf oder Reklamationen entgegen. Ist eine Ware etwa beschädigt oder kaputt, kümmert sie sich darum, dass sofort reagiert wird und die Filialen rasch die neue Ware bekommen und zufrieden sind. In der Buchhaltung verbucht sie Rechnungen. „Oder die Leute rufen an wegen Inventuren. Die kann man zusammen bearbeiten“, erklärt Lisa. Das kommunikative Naturell, das sich bei Lisa schon in jungen Jahren zeigte, ist bei dieser Arbeit entscheidend. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind im Umgang mit Kunden oder Mitarbeitern genauso wichtig, wie schnelles Denken oder richtiges Reagieren und Lisa weiß, dass man diese Arbeit gerne tun muss. Am Telefon genervt zu klingen, geht gar nicht.

Mit beiden Beinen im Leben

Der Rotationsplan führt Lisa alle vier Monate in einen anderen Bereich der Großhandelswelt. Es ist wie ein intensives, produktives Schnuppern, bei dem sie herausfinden kann, welches Einsatzgebiet ihre besonders liegt oder gefällt. Dass bei so viel alltäglicher Lebendigkeit keine Aufgabe komplett gleich ist und jeder Tag anders, macht Lisa genauso Spaß wie die Tatsache, dass sie nun mit beiden Beinen im Leben steht und ihr eigenes Geld verdient. Mit dem ersten Lehrlingsgehalt hat sie sich einen Trip nach Barcelona finanziert. Diesen ersten stolzen Momenten, folgten längst weitere. Und wenn Lisa in die Zukunft blickt, sagt sie: „Ich hoffe, dass ich die Lehre positiv abschließe, einen guten Erfolg habe, mich weiterentwickeln und tolle Berufserfahrungen sammeln kann.“ 

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3 Fragen an Lisa

1

Warum hast die dich für eine Lehre entschieden?

Ich habe eine höherbildende Schule besucht und festgestellt, dass das nicht meins ist. Die Schule war kein Spaß mehr, das haben alle gemerkt. Ich war nicht mehr so lustig und fröhlich. Dann habe ich mich dazu entschieden, eine Lehre zu starten, habe in den Ferien in verschiedenen Büros geschnuppert, mich beworben und die Chance bekommen.

2

Wie wichtig war die Unterstützung deiner Eltern?

Die Unterstützung der Eltern habe ich wirklich gebraucht. Sie wollten nur das Beste für mich. Es hat geheißen: Tu was dir vorkommt, was du willst. Dann haben wir das gemeinsam beschlossen.

3

Was sind die Vorteile deiner Lehre zur Bürokauffrau?

Dass man früher als andere Berufserfahrungen sammelt, Geld verdient und auf eigenen Beinen steht. Im Großhandel ist die Berufswelt vielfältiger. Wir haben einen Rotationsplan. Da bin ich alle vier Monate in verschiedenen Bereichen des Unternehmens und kann schauen, was mit gefällt.

Steckbrief zum Lehrberuf

Name des Lehrberufes

Bürokaufmann/frau im Großhandel

Dauer der Lehrzeit

3 Jahre

Anforderungen

Anwendung und Bedienung digitaler Tools, kaufmännisches Verständnis, Kommunikationsfähigkeit, Kundinnen- /Kundenorientierung, Beurteilungsvermögen/Entscheidungsfähigkeit, Koordinationsfähigkeit 

Mehr zum Lehrberuf Bürokaufmann/frau
alle Tiroler Ausbildungsbetriebe und
offene Stellen unter

https://www.berufsreise.at/berufe/191

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