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Vollgas mitten ins Leben 

Remzi hat (fast) nur Autos im Kopf. Für einen angehenden Kraftfahrzeugtechniker ist das vielleicht die beste Basis, um im Job glücklich zu sein. Remzi macht die Lehre mit Matura und öffnet sich damit alle Türen.


Der Teppich, auf dem Straßen abgebildet waren, ist ihm in bester Erinnerung. Er war der Mittelpunkt seines Kinderzimmers und Anziehungspunkt, wenn Remzi zu Hause war. Die Teppichstraßen gaben den unzähligen Spielzeugautos die Richtungen vor und die kleinen Autos wiesen Remzi den Weg „Ich bin schon von klein auf ein Autofreak. Autos sind mein Leben“, sagt er. Kein Wunder, denn Remzi macht die Lehre zum Kraftfahrzeugtechniker. Er hat sich für die Lehre mit Matura entschieden, will beides erfolgreich abschließen und auch den Meister schaffen. Remzi gibt Vollgas und seine Lehre begeistert ihn. Nicht nur, weil Autos so faszinierend sind, sondern auch, weil der Tagesrhythmus sich so angenehm von jenem in der Schulzeit unterscheidet. In der Schule müsse man seine Freizeit opfern, lernen und Hausübungen machen. „Natürlich gehe ich auch in die Schule. Doch, wenn man eine Lehre macht, lernt man in der Arbeitszeit und hat die Freizeit für sich selber“, erklärt Remzi, dem es auch nicht unwichtig ist, sein eigenes Geld zu verdienen. Schließlich will er sich kaufen, was er will. Was denn? Ein Auto. Was sonst.

„Ich bin schon von klein auf ein Autofreak. Autos sind mein Leben."
Remzi, KFZ-Techniker, Personenkraftwagentechnik

Remzis Mama wollte eigentlich, dass ihr Sohn in die Schule geht. Das tat er erst einmal auch, doch nachdem sich herausstellte, dass er damit nicht glücklich ist, machte er sich auf die Suche nach einem Lehrberuf. Sein Vater Erkan hatte die Idee, dass Remzi eine Kfz-Techniker-Lehre machen könnte. „Er hat sich immer schon für Autos interessiert. Ich sagte, er soll schnuppern gehen und wenn er es mag, kann er es weiter machen und wenn nicht, suchen wir weiter“, erinnert sich Erkan. Remzi mochte es. Und wie. Mit felsenfester Stimme sagt er, dass er nie an seiner Entscheidung gezweifelt habe und sich sofort wieder für die Lehre entscheiden würde.

Mit dieser Lehre ist er in guter Gesellschaft. Auch Niki Lauda oder Michael Schumacher haben mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker ihre Karriere gestartet. Remzis Ausbildung ist anders. Nicht nur, weil er die Lehre mit Matura macht, sondern auch, weil sich die Fahrzeuge in den vergangenen Jahren so rasant weiterentwickelt haben. Systemelektronik – also die Grundlage für all die Finessen, die moderne Fahrzeuge auszeichnen – ist beispielsweise ein Spezialmodul, mit dem das Fachwissen der Kfz-Techniker-Lehre erweitert werden kann. 

Großes Vertrauen

Dass Kfz-Techniker die Verkehrs- und Betriebssicherheit von Kraftfahrzeugen kontrollieren, warten und reparieren, hat sich seit Lauda und Schumacher nicht geändert. Remzi darf bereits Servicearbeiten selbstständig durchführen und hat mit Hilfe seines Gesellen sogar schon ein Getriebe ausgebaut. „Es hängt vom Gesellen ab, ob du das machen darfst oder nicht. Er würde mich das nicht machen lassen, wenn er mir nicht vertrauen würde“, erzählt Remzi, der von seinem Gesellen auch gerne dazu angehalten wird, selber nachzudenken, wie gewisse Probleme gelöst werden könnten. Viele kleine Schritte machen den Meister. Und viele, viele Schrauben.

Schön ist, was Remzis Vater noch erwähnt. Als Remzi „nur“ zur Schule ging, hatten Vater und Sohn nur wenige Gesprächsthemen. Seit Remzi die Lehre begonnen hat, erzählt er dem Vater viel von den Autos und der Arbeit. „Jetzt haben wir viel mehr Gemeinsamkeiten“, freut sich Erkan. 


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3 Fragen an Remzi

1

Was gefällt dir an der Lehre zum Kfz-Techniker?

Man lernt jeden Tag etwas Neues. Natürlich gefällt mir auch das Schrauben am Auto. Wenn man selber ein Auto hat, kann man es besser ausstatten. Das will ich auch irgendwann können.

2

Warum hast du dich für die Lehre entschieden?

Die Schule war nicht so mein Ding, deswegen wollte ich das nicht mehr. Da fragte ich mich, was ich machen kann, was meine Interessensgebiete sind, meine Fähigkeiten und Stärken. Dann ist mein Vater auf die Idee gekommen, dass ich eine Mechanikerlehre machen könnte. Man hat mir der Lehre mehr Vorteile, als mit der Schule.

3

Welche Vorteile?

Die Vorteile sind, dass man in der Arbeitszeit lernt und die Freizeit für sich selber hat, man verdient sein eigenes Geld, bekommt eine praktische und theoretische Ausbildung und kann die Matura mit der Lehre verbinden. Deswegen habe ich mich auch für die Lehre mit Matura entschieden.

Steckbrief zum Lehrberuf

Name des Lehrberufes

Kraftfahrzeugtechnik - Personenkraftwagentechnik

Dauer der Lehrzeit

3 ½ bis 4 Jahre

Anforderungen

Hand- Auge Koordination, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit, logisch-analytisches Denken/Kombinationsfähigkeit 

Mehr zum Lehrberuf Kraftfahrzeugtechniker
alle Tiroler Ausbildungsbetriebe und
offene Stellen unter

www.berufsreise.at/berufe/2497

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