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Sauna

Stand:

Die Finnen genießen das Saunabad schon seit vielen Generationen, aber auch in anderen Ländern und Erdteilen bedient man sich immer mehr dieser Einrichtung, deren Ursprung ca. 2.000 Jahre zurückverfolgt werden kann.

Es ist erfreulich festzustellen, dass die finnische Sauna auch bei uns in immer weiteren Kreisen Interesse und Eingang findet. Ist doch die Sauna eine Einrichtung, die dem im Berufsleben sehr engagierten Menschen die so notwendige Entspannung bringt, welche er in seiner Freizeit sucht.

Die spezifische Wirkung der Sauna beruht nicht nur auf der in ihr herrschenden hohen Temperatur mit niedriger Luftfeuchtigkeit, sondern auch auf der Saunaatmosphäre, die körperlich und seelisch wohltuende Entspannung und Erfrischung bringt.

Das äußere Kennzeichen der Sauna ist Einfachheit. In jedem Fall ist es ein geschlossener Raum. Dieser beinhaltet stufenförmig angeordnete Sitz-Liege-Bänke, welche dem Benützer die Möglichkeit geben, sich in verschiedenen Temperaturzonen aufzuhalten.

Die Raumtemperatur beträgt bekanntlich 80 bis 120°C, die relative Luftfeuchtigkeit 3 bis 10%.

Der Saunaofen muss mit Peridotitsteinen ausgestattet sein und die Möglichkeit zum Aufguss haben. Während des Aufgusses erhöht sich die relative Luftfeuchtigkeit im Saunaraum auf ca. 10 bis 20%.

Das Wichtigste, um einen reibungslosen und erholsamen Saunablauf zu gewährleisten, ist die richtige und zeitgerechte Planung der Anlage.

Jeder Mensch stellt unterschiedliche Anforderungen an seine Sauna. Der eine möchte diese an seine Gesellschaftsräume, wie Heurigenstüberl, Partyraum usw., anschließen, der Andere saunt am liebsten alleine und legt eher Wert auf ein Solarium oder ein Fitnessraum.

Auf all dies sollte schon vor Beginn der Arbeiten Rücksicht genommen werden. Die grundsätzlichen Anforderungen sollten jedoch bei jeder Anlage erfüllt sein.

Wie sicher bekannt ist, teilt sich der Badeablauf der Sauna in zwei Phasen:

• Aufheizphase: Ausreichende Überwärmung des Organismus im Saunaraum in trockener Heißluft oder bedarfsweise mit kurzwirkenden Dampfstößen (Aufguß).

• Abkühlphase: Abkühlen durch Einwirkung kühler Umgebung und Einatmung von Außenluft (Luftbad), ergänzt durch Kaltwasseranwendung (Abkühl-, Wasserraum).

Die notwendigen Räumlichkeiten für diesen Badeablauf sollten sowohl bei privaten als auch bei öffentlichen Saunaanlagen eingeplant werden.

• Dampfkammer

• Warmluftkabinen

• Klimasauna

• Türkisches Bad etc.

Dem Fachberater obliegt es, in jedem Einzelfall die persönlich optimale Lösung zu finden.

Weiters haben in den letzten Jahren auch

• Whirlpool (Warmsprudelbecken) und

• Whirlwannen (Warmsprudelwannen)

sehr an Bedeutung gewonnen, wobei dafür besondere Anfordrungen an Technik und Hygiene gestellt werden müssen.