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Klüber Lubrication Austria GesmbH

BGF-Unternehmen stellen sich vor

Name des Unternehmens:

Klüber Lubrication Austria GesmbH

Branche:

chemische Industrie 

Anzahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:

54



Interview:


1. Warum haben Sie Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung in Ihrem Unternehmen eingeführt?

Seit Jahren hat das Thema Arbeitssicherheit bei der Klüber Lubrication Austria GesmbH und auch im gesamten Konzern einen sehr großen Stellenwert. In der Vergangenheit wurde durch Arbeitsplatzevaluierungen und einer Reihe von Projekten bereits ein sehr hoher Standard erreicht (Unfallvermeidung, Ergonomie der Arbeitsplätze, OHSAS 18001-Zertifizierung, usw.) Für weitere Verbesserungen entschlossen wir uns dazu, die Maßnahmen um Aktivitäten zur Gesundheitsförderung zu erweitern. Als wesentlich wurde es dabei erachtet, die MitarbeiterInnen in das Projekt mit einzubeziehen und das Gesundheitsbewusstsein jedes Einzelnen zu fördern.

2. Was war die Maßnahme?
Im Jahr 2004 wurde bei Klüber Lubriaction Austria die "Betriebliche Gesundheitsförderung“ initiiert.
Im November 2005 waren wir bei den ersten zwei Salzburger Betrieben, die das Gütesiegel für "Betriebliche Gesundheitsförderung“ erhielten, mit jeweils 3-jähriger Gültigkeit.
Am 09. Februar 2011 wurde uns bereits zum 3. Male aufgrund der besonderen "Nachhaltigkeit“ unserer Gesundheitsförderung im Unternehmen, das Gütesiegel vom Österreichischen Netzwerk wieder verliehen.

3. Wie groß war der Aufwand? Wie war der Verlauf von der Einführung bis zur Umsetzung?

Projektablauf / Zeitraum:
Beginn: Jänner 2004 –  Ende: Juni 2005
Einrichtung einer Steuerungsgruppe
Erstellung einer Projektvereinbarung
1. Mitarbeiterinnen Befragung
Auswertung der Fragebögen durch die OÖGKK
Ausbildung von GesundheitszirkelmoderatorInnen
Verteilung der Fragebogenauswertung an die MitarbeiterInnen
Gesundheitszirkelarbeit (9 MitarbeiterInnen + 2 ModeratorInnen)
Umsetzung der Maßnahmenpläne
2. Mitarbeiterbefragung
Auswertung der Befragung durch die OÖGKK
Präsentation der Befragung an alle MitarbeiterInnen
Erstellung eines Gesundheitsberichts
Präsentation des Gesundheitsberichts
Fortführung des Gesundheitszirkels und Umsetzung von Maßnahmen (2006)

Neben dem Arbeitsaufwand für Mitarbeiterbefragungen und der Teilnahme an speziellen Schulungen in der Gesundheitsförderung, wurden in der Projektphase ca. 40 Stunden für Treffen des Gesundheitszirkels und Steuerungsgruppe aufgewendet.
Nach wie vor finden mindestens 2xjährlich Treffen für Gesundheitszirkel und Steuerungsgruppen statt.

4. Haben Sie konkrete Tipps oder Empfehlungen, die Sie anderen Unternehmen Ihrer Branche geben möchten? 

  • Bei der Umsetzung unseres Gesundheitsprojektes machten wir die Erfahrung, dass die Einbindung der gesamten Belegschaft und die Unterstützung von Seiten der Geschäftsleitung erheblich am Erfolg beigetragen haben!
  • Um erfolgreiche betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen zu garantieren, und eine Integration in die Unternehmensstruktur zu erreichen, sehen wir die Notwendigkeit eine verantwortliche Person als "Gesundheitsbeauftragten“zu installieren.
  • Gesundheitsförderung sehen wir im Unternehmen als Teil der Personalentwicklung.  Mitarbeiterförderung und Mitarbeitermotivation sind für unseren Unternehmenserfolg ausschlaggebend!

5. Hat sich die Einführung von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung für Ihr Unternehmen gelohnt?

Zu Beginn des Projektes wurden folgende Ziele definiert:

1. Gesundheitsförderung im Betrieb aktiv zu betreiben

2. Gesundheitsförderung in der Unternehmenskultur zu verankern

3. Gesundheitspotenziale und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu stärken

Klüber Lubrication Austria GesmbH

 

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